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Helianthemum apenninum

Helianthemum apenninum

Apenninen-Sonnenröschen·(L.) Mill.

GBIF:100342524

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Das Apenninen-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum) ist ein Angehöriger der Zistrosengewächse (Cistaceae).
CC-BY-SA 3.0
mini|Blüte von der Seite mini|Radiärsymmetrische Blüte von oben Das Apenninen-Sonnenröschen ist in Bezug auf die Größe aller Pflanzenteile, den Wuchs und die Behaarung (Indument) sehr veränderlich.

Erscheinungsbild und Blatt Das Apenninen-Sonnenröschen wächst als Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Die Äste sind meist aufrecht oder aufsteigend und sind anliegend filzig behaart. Die Laubblätter sind bei einer Länge von 8 bis 30 Millimetern sowie einer Breite von 1 bis 6 Millimetern lineal-lanzettlich bis eilanzettlich. Der Blattrand ist mehr oder weniger zurückgerollt. Die Blattunterseite ist durch dichte, sternförmige Büschelhaare weißfilzig und die -oberseite ist durch lockere Behaarung mehr oder weniger graufilzig (Trichom). Die Nebenblätter sind lineal-lanzettlich, spitz und ungefähr 0,25 mal so lang wie die Laubblätter.

Blütenstand, Blüte und Frucht Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Drei bis zehn Blüten stehen in endständigen, einfachen, lockeren Wickeln zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Die inneren Kelchblätter sind bei einer Länge von 5 bis 10 Millimetern eiförmig mit stumpfem oberen Ende und dicht kurzfilzig. Die äußeren Kelchblätter sind lineal-lanzettlich, stumpf und etwa 0,3-mal so lang wie die inneren. Die freien, weißen Kronblätter sind 8 bis 15 Millimeter lang und am Grunde zitronengelb gefärbt. Der Griffel ist ziemlich lang, am Grund knieförmig gebogen, fädlich und gegen die Spitze verdickt. Die Kapselfrucht ist behaart und dreikantig-eikugelig.

Chromosomensatz Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.
CC-BY-SA 3.0
Helianthemum apenninum kommt von Südengland über Frankreich, Deutschland bis ins nördliche Mittelmeergebiet und Kleinasien vor. Es ist ein westmediterran-atlantisches Florenelement. Das Apenninen-Sonnenröschen kommt in Mitteleuropa sehr selten vor. In Österreich fehlt das Apenninen-Sonnenröschen gänzlich. In der Schweiz ist es sehr selten im südlichen Tessin zu finden. Das Apenninen-Sonnenröschen ist in Deutschland sehr selten; so findet man es nur im südlichen Sachsen-Anhalt, in Nordthüringen, Unterfranken und Rheinhessen. Das Apenninen-Sonnenröschen wächst auf Kalktrockenrasen. Es kann bis 90 Zentimeter tief wurzeln. Es gedeiht am besten auf warmen, steinigen Lehmböden oder Fels. Es ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Verbandes Xerobromion, kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands Mesobromion vor. Gefährdung in Deutschland: Kategorie 3 = gefährdet. Die Art ist nach BartSchV besonders geschützt !
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Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.

deuApenninen-Sonnenröschendeu

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deuApenninen-Sonnenröschen
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Apenninen-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum) in Mainfranken

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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-14.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
100342524
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
Origin
source
Backbone Key
9823314
Taxon ID
1128573
Last Crawled
8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026