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Eoacanthocephala
Van Cleave, 1936
GBIF:100345635
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Die Eoacanthocephala sind eine Klasse der Kratzwürmer mit obligatorischen Wirtswechsel, die als ausgewachsene Darmparasiten fast ausschließlich bei Fischen parasitieren und im Regelfall aquatische Lebenszyklen besitzen. Es handelt sich dabei meist um sehr kleine Arten mit Körperlängen von durchschnittlich wenigen Millimetern.
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Zitierte Belege Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Literatur angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:
Literatur
Sievert Lorenzen: Acanthocephala, Kratzer in : Wilfried Westheide, Reinhard Rieger: Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und wirbellose Tiere. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart und Jena 1996; Seiten 723–728. ISBN 3-437-20515-3 Artikel Acanthocephala in: Heinz Mehlhorn: Encyclopedic Reference of Parasitology. Biology, Structure, Function Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2001; Seiten 3–27. ISBN 3-540-66239-1
Weblinks
Kategorie:Kratzwürmer Kategorie:Acanthocephala Kategorie:Fischparasit
Literatur
Sievert Lorenzen: Acanthocephala, Kratzer in : Wilfried Westheide, Reinhard Rieger: Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und wirbellose Tiere. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart und Jena 1996; Seiten 723–728. ISBN 3-437-20515-3 Artikel Acanthocephala in: Heinz Mehlhorn: Encyclopedic Reference of Parasitology. Biology, Structure, Function Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2001; Seiten 3–27. ISBN 3-540-66239-1
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Kategorie:Kratzwürmer Kategorie:Acanthocephala Kategorie:Fischparasit
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Die Eoacanthocephala besitzen einen aquatischen Lebenszyklus. Die Endwirte sind vor allem Fische, seltener kommen auch Amphibien und Reptilien als Wirte in Frage. Als Zwischenwirte nutzen die Tiere vor allem Kleinkrebse, hier bevorzugt verschiedene Muschelkrebse (Ostracoda), und aquatische Insektenlarven. So parasitiert etwa Neoechinorhynchos rutili in verschiedenen Süßwasserfischen, unter anderem den Rutilus-Arten, während die Larven (Acanthor) Muschelkrebse sowie Schlammfliegenlarven befallen.
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Wie bei den Archiacanthocephala besitzen die Weibchen einen dorsalen und einen ventralen Ligamentsack im Pseudocoel, deren Wände sich im Gegensatz zu denen der Palaeacanthocephala nicht auflösen. Protonephridien sind nicht vorhanden. Die Hauptstämme des epidermalen Lakunensystems sind dorsal und ventral, während sie bei den Vertretern der Palaeacanthocephala lateral, also an den Körperseiten, liegen. Die Männchen besitzen nur eine große Zementdrüse. Im Ligament sind mehrere sehr große Zellkerne vorhanden.
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Die Klasse der Eoacanthocephala werden zu der Gruppe der Acanthocephala (Kratzwürmer) gestellt. Hier gelten sie als die ursprünglichste Gruppe.von Omar M. Amin: Acanthocephala in The Journal of Parasitology, 1914–2014 In: John Janovy und Gerald W. Esch: A Century of Parasitology: Discoveries, ideas and lessons learned by scientists who published in the Journal of Parastiology, 1914 – 2014, 2016, John Wiley & Sons. ISBN 9781118884799 (Online), 9781118884768 (Gedruckt), Harley Jones Van Cleave stellte im Jahr 1936 die Ordnung Eocanthocephala auf. Er stellte auch die Acanthocephala auf die Stufe eines Stammes. Zuvor wurden die Acanthocephala in "Bronn’s Klassen und Ordnungen des Tier-Reichs" als Klasse der Aschelminthes geführt. Dies beruhte auf Arbeiten von Anton Meyer. Zu den Acanthocephala zählen noch zwei weitere Klassen, die Palaeacanthocephala und Archiacanthocephala. Im Folgenden werden die Ordnungen und Familien der Eoacanthocephala gelistet:
Gyracanthocephala Neoechinorhynchida Neoechinorhynchidae Neoechinorhynchus Tenuisentidae Paratenuisentis
Gyracanthocephala Neoechinorhynchida Neoechinorhynchidae Neoechinorhynchus Tenuisentidae Paratenuisentis
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CLASSIFICATION
Taxonomic Classification Tree
RotatoriaEoacanthocephala
MULTIMEDIA
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Neoechinorhynchus spiramuscularis
Imageimage/tiff© Omar Mohamed Amin, Richard Anderson Heckmann and Nguyen Van HaCC-BY-4.0Amin, O. A, Heckmann, R. A & Ha, N. V. (2014) Acanthocephalans from fishes and amphibians in Vietnam, with descriptions of five new species. Parasite, 21, 53 doi:10.1051/parasite/2014052
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