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Palaeacanthocephala
Meyer, 1931
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Die Palaeacanthocephala sind eine Klasse der Kratzwürmer mit obligatorischen Wirtswechsel, die als ausgewachsene Darmparasiten bei verschiedenen Wirbeltiergruppen wie Fischen, Amphibien, Vögeln und Säugetieren parasitieren und im Regelfall aquatische Lebenszyklen besitzen. Es handelt sich um kleine bis mittelgroße Arten mit Körperlängen von durchschnittlich wenigen Zentimetern.
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Zitierte Belege Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Literatur angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:
Literatur
Sievert Lorenzen: Acanthocephala, Kratzer. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger: Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und wirbellose Tiere. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart und Jena 1996, ISBN 3-437-20515-3, S. 723–728. Artikel Acanthocephala in: Heinz Mehlhorn: Encyclopedic Reference of Parasitology. Biology, Structure, Function Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2001; Seiten 3–27. ISBN 3-540-66239-1
Weblinks
Kategorie:Kratzwürmer Kategorie:Acanthocephala Kategorie:Parasit
Literatur
Sievert Lorenzen: Acanthocephala, Kratzer. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger: Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und wirbellose Tiere. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart und Jena 1996, ISBN 3-437-20515-3, S. 723–728. Artikel Acanthocephala in: Heinz Mehlhorn: Encyclopedic Reference of Parasitology. Biology, Structure, Function Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 2001; Seiten 3–27. ISBN 3-540-66239-1
Weblinks
Kategorie:Kratzwürmer Kategorie:Acanthocephala Kategorie:Parasit
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Die Palaeacanthocephala besitzen meistens einen aquatischen Lebenszyklus. Die Endwirte sind vor allem Fische, aber auch Amphibien, Wasservögel oder Robben kommen als Wirte in Frage. Als Zwischenwirte nutzen die Tiere vor allem Kleinkrebse wie verschiedene Flohkrebse oder Wasserasseln.
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Als anatomische Besonderheiten liegen die Hauptkanäle des Lakunensystems bei den Palaeacanthocephala seitlich am Körper und nicht wie bei den Archiacanthocephala dorsal und ventral. Protonephridien sind nicht vorhanden. Die Männchen besitzen zwei bis acht Zementdrüsen und nur wenige Zellkerne im syncitialen Ligament. Bei den Weibchen ist nur ein Ligamentsack vorhanden, der aus einer Verschmelzung der ursprünglich zwei Säcke hervorging. Mit der Geschlechtsreife lösen sich die Wände des Sackes auf und die Eier werden in die Leibeshöhle gegeben, wo sie frei flottieren.
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thumb|Corynosoma wegeneri Im Folgenden werden die Ordnungen und Familien der Palaeacanthocephala, sowie einige Ausgewählte Gattungen gelistet:
Echinorhynchida Echinorhynchidae Acanthocephalus Echinorhynchus Pomphorhynchidae Pomphorhynchus Polymorphida Centrorhynchidae Plagiorhynchidae Polymorphidae Corynosoma Filicollis Polymorphus
Echinorhynchida Echinorhynchidae Acanthocephalus Echinorhynchus Pomphorhynchidae Pomphorhynchus Polymorphida Centrorhynchidae Plagiorhynchidae Polymorphidae Corynosoma Filicollis Polymorphus
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HIERARCHY
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