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Araneomorphae

Araneomorphae

Echte Webspinnen·Simon, 1892

GBIF:100346288

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Die Echten Webspinnen (Araneomorphae) sind die artenreichste Unterordnung von Spinnentieren aus der Ordnung der Webspinnen. Ältere Bezeichnungen für die Araneomorphae, die auf bestimmte Eigenschaften der Gruppe Bezug nehmen, sind Labidognathae und Cribellatae.
CC-BY-SA 3.0
Die Echten Webspinnen sind kleine bis höchstens mittelgroße Spinnen. Sie sind ursprünglich netzbauend, allerdings existieren heute eine Reihe freijagender Familien. Das vordere mittlere Paar der Spinndrüsen ist ursprünglich zu einem Cribellum umgewandelt, mit dessen Hilfe eine leimfreie Fangwolle erzeugt werden kann, es kann aber auch zu einer hügelartigen Struktur (Colulus) oder vollständig reduziert sein. Die hinteren seitlichen Spinnwarzen sind nur ein- oder zweigliedrig. Die Cheliceren der Araneomorphae sind im Gegensatz zu der nach vorne gerichteten Anordnung bei den Vogelspinnenartigen (orthognath) schräg oder senkrecht nach unten gerichtet (labidognath). Dadurch können sich die beiden Cheliceren gegeneinander bewegen, was ein effektiveres Greifen von Beute erlaubt. Mit wenigen Ausnahmen (z. B. Kugelspinnen, Krabbenspinnen) sind die Cheliceren am Rand der Chelicerengrube mit Chelicerenzähnen besetzt, die ein Zerdrücken oder Zerquetschen der Beute erlauben; dabei dient die Chelicerengrube als Widerlager.Rainer F. Foelix: Biology of Spiders, Oxford University Press New York, 3. Ausgabe 2011, ISBN 978-0-19-973482-5. S. 22. Spinnen ohne Chelicerenzähne können ihre Beute lediglich aussaugen. Die Cheliceren werden als Mundwerkzeuge von den Coxae der Pedipalpen ergänzt. Diese sind zu breiten ovalen, mit Borsten besetzten Platten (Gnathocoxae oder Maxillae) umgewandelt, die den Cheliceren in der Bewegung folgen und so zusammen mit der Unterlippe (Labium) eine Begrenzung des Mundvorraums bilden. Bei den männlichen Tieren der höher entwickelten Formen (Entelegynae) ist die Spitze des Pedipalpus zudem zu einem Begattungsorgan (Embolus) erweitert, das passgenau zu dem äußeren weiblichen Geschlechtsorgan (Epigyne) ist. Als Atmungsorgan ist bei allen Gattungen außer der ursprünglichen Hypochilus nur ein einzelnes Paar Fächerlungen vorhanden, die zweiten sind durch ein Paar Röhrentracheen ersetzt. Daneben kommt meist nur ein weiteres Paar Endapophysentracheen vor. Das Herz hat bei Hypochilus noch vier, bei den meisten Araneomorphae aber nur noch drei und bei den Zwergsechsaugenspinnen (Oonopidae) nur noch zwei Ostienpaare. Als Exkretionsorgan ist ein einzelnes Paar Coxaldrüsen vorhanden.
CC-BY-SA 3.0
mini|150px|Sumpfkreuzspinne mini|150px|Raubspinne (Pisaura mirabilis)

Äußere Systematik Die Echten Webspinnen sind eine von drei Unterordnungen der Webspinnen (Araneae). Mit etwa 36.000 Arten machen sie etwa 90 % der bekannten Spinnenarten aus.

Innere Systematik

Innerhalb der Echten Webspinnen können zwei Gruppen unterschieden werden:

Die Palaeocribellatae sind die ursprünglichste Gruppe und besitzen noch orthognathe Cheliceren, aber Pedipalpen mit Gnathocoxae, zwei Buchlungen und ein Herz mit vier Ostien. Das Cribellum ist ein kurzer, stumpfer Kegel. Hierzu gehört nur die Familie der Hypochilidae. Die Neocribellatae umfassen die Überfamilie Austrochiloidea mit den beiden Familien Austrochilidae und Gradungulidae und diesen gegenüberstehend die Araneoclada, die sich wiederum in die Haplogynae und die durch eine Epigyne gekennzeichneten Entelegynae unterteilen lassen.
CC-BY-SA 3.0

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deuEchte Webspinnendeu

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deuEchte Webspinnen
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Mauer-Zebraspringspinne (Salticus scenicus) mit Beute

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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-14.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
100346288
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
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433464
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8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026