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Arthropoda

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Fluginsekten(+2)

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Extinct Oberkarbon -

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Meganeura ist eine ausgestorbene Gattung der Insekten. Sie lebten vor rund 300 Millionen Jahren am Ende des Karbon, ähnelten stark den heutigen Libellen, und erreichten bis zu 70 cm Flügelspannweite. Sie werden in die unspezifische Gruppe der Meganisoptera (ex Protodonata, „Riesenlibellen“) gestellt.
CC-BY-SA 3.0
Meganeura monyi wurde in den stephanischen Kohleflözen von Commentry, Département Allier in Frankreich in den 1880er Jahren gefunden. Sie lebte im Oberkarbon und wurde 1885 durch den französischen Paläontologen Charles Brongniart beschrieben. Heute wird das Exemplar dieser Art im Muséum national d’histoire naturelle in Paris aufbewahrt. Sie gehörte mit einer Flügelspannweite von, je nach Rekonstruktion, 66 bis zu 70 Zentimetern bei einem Rumpfdurchmesser von etwa 2,8 Zentimeter zu den größten Insekten, die je gelebt haben.Von einer anderen näher verwandten Riesenlibelle, Meganeuropsis permiana, wurde ein Exemplar von 72 cm Flügelspannweite gefunden. mini|links|Originalfossil einer unbekannten Art der Meganeuridae Das am besten erhaltene Exemplar, später zum Typusexemplar erklärt, zeigt einen unvollständigen Abdruck des Körpers mit allen vier Flügeln ohne deren äußere (distale) Abschnitte. Große Teile – so der hintere Abschnitt des Hinterleibs – sind nicht erhalten. Abbildungen des Fossils finden sich bei Nel et al.André Nel, Günther Fleck, Romain Garrouste, Georges Gand, Jean Lapeyrie, Seth M. Bybee, Jakub Prokop: Revision of Permo-Carboniferous griffenflies (Insecta: Odonatoptera: Meganisoptera) based upon new species and redescription of selected poorly known taxa from Eurasia. In: Palaeontographica Abteilung A 289, Lieferung 4–6 (2009), S. 89–121. Die genaue Größenangabe des Tiers beruht auf Rekonstruktionen. Die prominente und bekannte Art wurde mehrfach rekonstruiert, nach dem Erstbeschreiber unter anderem von Anton Handlirsch und Robin John Tillyard. Die Art besitzt für ihre Flügelspannweite einen verhältnismäßig kleinen Körper, der im Verhältnis kleiner ist als bei den rezenten Großlibellen. Das Flügelgeäder weist gegenüber den rezenten Großlibellen zahlreiche urtümliche Merkmale (Plesiomorphien) auf: so ist kein Flügelmal (Pterostigma), Nodus oder Flügeldreieck ausgebildet. Die Längsadern sind überwiegend relativ zart und meist parallel, im vorderen Flügelabschnitt dicht nebeneinander gehäuft. Die Äste des Cubitus sind s-förmig geschwungen. Die Art ist von anderen urtümlichen Libellen derselben Zeitstellung (der Ordnung Meganisoptera) an Details der Flügeladerung unterscheidbar. Die Beine besaßen fünf Tarsensegmente.André Nel, Günter Bechly, Jakub Prokop, Olivier Béthoux, Gunther Fleck: Systematics and Evolution of Paleozoic And Mesozoic Damselfly-Like Odonatoptera of the ‘Protozygopteran’ Grade. In: Journal of Paleontology 86(1) (2012), S. 81–104. Meganeura monyi ist ausschließlich von der Typuslokalität bekannt und wurde nach den Originalfunden niemals wieder gefunden. Lange Zeit galt sie als einzige Art der Gattung, der nur noch einige schlecht erhaltene Fossilien aus dem Ural und aus Kanada zugeordnet wurden, die aber höchstwahrscheinlich nicht zugehörig sind. Auch die Zugehörigkeit einiger Flügelfragmente aus Commentry selbst zu der Art wurde von anderen bezweifelt. Die Art wurde von Handlirsch als Typusart einer Familie Meganeuridae zugeordnet, darin sind ihm viele Paläontologen gefolgt. Nach neueren Funden verwandter ArtenYongjun Li, Olivier Bethoux, Hong Pang, Dong Ren: Early Pennsylvanian Odonatoptera from the Xiaheyan locality (Ningxia, China): new material, taxa, and perspectives. In: Fossil Record 16 (1) (2013), S. 117–139. sind die für die Abgrenzung der Familie verwendeten Merkmale aber unklar, so dass die genauen Verwandtschaftsverhältnisse zweifelhaft sind.
CC-BY-SA 3.0
Les Mondes Perdus. Teil: Qui a tué les insectes géants? (Ausgelöscht: Wer hat die dicken Brummer umgebracht?). Dokumentation; Regie: Emma Baus, Bertrand Loyer; Saint-Thomas Productions; F 2015; Arte, Aventure Humaine (Entdeckung), Dezember 2016 (Weblink, arte.tv) – mit zahlreichen modernen Computeranimationen.
CC-BY-SA 3.0

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Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 3 names preferred.

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deuInsekten
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MeganeuraArthropoda

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Meganeura, schematische Rekonstruktionszeichnung

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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-14.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
100498691
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
Origin
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54
Taxon ID
240716
Last Crawled
8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026