Not EvaluatedacceptedspeciesAccepted
Calypte anna

Calypte anna

Annakolibri(+1)·(R.P.Lesson, 1829)

GBIF:100504173

0year

ABOUT

Descriptions(10)

Der Annakolibri (Calypte anna) gehört zur Familie der Kolibris (Trochilidae).
CC-BY-SA 3.0
Der Annakolibri wird rund 10 Zentimeter lang und hat eine Flügelspannweite von 11,4 bis 12,1 Zentimetern. Die Kolibriart erreicht ein Gewicht von 4 bis 4,5 Gramm.Anna's Hummingbird (Calypte anna) Die Geschlechter weisen in der Färbung des Gefieders einen deutlichen Dimorphismus auf. Das Gefieder schimmert bei den Männchen und Weibchen metallisch grün. Jungvögel und Weibchen erkennt man an der grauen Kehle und dem grünen Oberkopf. Die Kehle des Weibchens ist rot markiert. Beim Männchen sind Oberkopf und Kehle rot.
CC-BY-SA 3.0
mini|Annakolibri (Männchen) René Primevère Lesson beschrieb den Annakolibri unter dem Namen Ornismya Anna. Als Fundort nannte er Kalifornien. Das Typusexemplar wurde von Paul-Émile Botta gesammelt und kam 1829 ins Naturalienkabinett von François Victor Masséna, dem zweiten Herzog von Rivoli und dritten Fürsten von Essling (1799–1863).René Primevère Lesson, S. XXXI, 205–206, Tafel 74 Später wurde die Art der 1856 von John Gould neu eingeführten Gattung Calypte zugeordnet.John Gould, Tafel 134, 135, 136 plus dazugehöriger Text Der Ursprung des Namens »Calypte« ist nicht ganz eindeutig. Eventuell ist das Wort vom griechischen »kalyptrē, kalyptō « für »Schleier, bedecken« abgeleitet.James A. Jobling, S. 86. Laut Elliott Coues (1842–1899) könnte Calypte ein Name sein, der durch Kalypso aus der griechischen Mythologie hervorging.Elliott Coues, S. 74. Das Artepitheton »anna« widmete Lesson Anna Debelle Masséna, Prinzessin von Essling und Herzogin von Rivoli (1802–1887).René Primevère Lesson, S. 205.
CC-BY-SA 3.0
Neben dem Menschen, der den Lebensraum des Kolibris zerstört und Teile dieses Vogels zu Schmuck verarbeitet, haben die Kolibris auch natürliche Feinde wie Schlangen, Katzen und Greifvögel.
CC-BY-SA 3.0
mini|Nest mini|Jungvogel Bei der Balz machen die Männchen Sturzflüge aus bis zu dreißig Metern Höhe.Annakolibri, Welt.de, Wissenschaft Dabei erzeugt das Männchen eine Reihe von Geräuschen, deren lautestes und markantestes an der tiefsten Stelle des Fluges erklingt, bevor es wieder an Höhe gewinnt. Der Ursprung dieses Klangs war unter Biologen lange Zeit umstritten. Forscher haben herausgefunden, dass die Innenseiten der äußersten Schwanzfedern zu vibrieren beginnen, wenn das Männchen beim Sturzflug die Geschwindigkeit von 23 Metern pro Sekunde überschreitet.Wenn die Stimme nicht reicht. Auf: wissenschaft.de vom 30. Januar 2008. Die Schwanzfedern schwingen dabei ähnlich wie das Rohrblatt im Mundstück einer Klarinette. Der Ton klingt dann wie ein Zirpen. Das Männchen begattet häufig mehrere Weibchen, trennt sich danach aber jeweils sofort von ihnen. Nach der Begattung wird in niedriger Höhe ein kleines Nest aus Spinnweben, Pflanzenwolle, Flechten oder Moos gebaut. Das Nest wird versteckt in einem Strauch oder einem Baum angelegt. Das Weibchen legt im Durchschnitt zwei Eier, die Jungvögel schlüpfen nach einer Brutzeit von 14 bis 19 Tagen. Die Küken sind beim Schlupf blind und ungefiedert. Nach 18 bis 23 Tagen sind die Jungen flügge.
CC-BY-SA 3.0
Der Gesamtbestand dieser Art wird derzeit nicht als bedroht angesehen. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion wird der Annakolibri daher in der Kategorie „LC“ (least concern – nicht gefährdet) geführt.
CC-BY-SA 3.0
Die Nahrung des Annakolibris besteht hauptsächlich aus Blütennektar und Pollen. Der Nektar wird im Flug aus den Blüten aufgenommen. Zudem werden Insekten von den Kolibris gefressen, was eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß sicherstellt.
CC-BY-SA 3.0
mini|Annakolibri (Weibchen) Bezogen auf ihre Körpergröße sind Annakolibris die wohl schnellsten Wirbeltiere der Welt.C. J. Clark: Courtship dives of Anna's hummingbird offer insights into flight performance limits. In: Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences. 276, 2009, S. 3047, doi:10.1098/rspb.2009.0508. So erreichen die Tiere bei ihren Balzflügen (s. o.) Geschwindigkeiten von 385 Körperlängen pro Sekunde (entspricht 27,3 m/s oder 98,28 km/h), bei Beschleunigungswerten von etwa dem Zehnfachen der Erdbeschleunigung. Zum Vergleich: Wanderfalken kommen im Sturzflug auf Geschwindigkeiten von bis zu 200 Körperlängen pro Sekunde, Kampfjets, wie zum Beispiel die MiG-25 (ein Mach 3 schneller Abfangjäger), erreichen dagegen maximal nur das rund 40-fache ihrer Gesamtlänge.
CC-BY-SA 3.0
Im Moment sind keine Unterarten des Annakolibris bekannt. Er gilt als monotypisch.IOC World Bird List Hummingbirds
CC-BY-SA 3.0
mini|Verbreitung des Annakolibris Der Annakolibri lebt im westlichen Nordamerika an der Pazifikküste in den Staaten British Columbia, Arizona und New-Mexico.University of Michigan Museum of Zoology Er bevorzugt dichte Vegetation wie Hecken und Büsche. Die Vögel besiedeln aber auch Parks, Gärten und offene Wälder.
CC-BY-SA 3.0

Export occurrence data

Darwin Core Archive (ZIP)

Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.

deuAnnakolibrideu10.1098/rspb.2009.0508

Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.

10.1098/rspb.2009.0508
deuAnnakolibri
deupreferred

CLASSIFICATION

Taxonomic Classification Tree

MULTIMEDIA

Media Files(1)

Annakolibri (Calypte anna)

Imageimage/jpegCREATIVE COMMONS ATTRIBUTION SHARE ALIKE 3.0 MIGRATED

IMAGES

Gallery(1)

See Gallery

Occurrences with images

Source Information

German Wikipedia - Species Pages

checklist
Species pages extracted from the German Wikipedia article XML dump from 2022-08-01. Multimedia, vernacular names and textual descriptions are extracted, but only pages with a taxobox or speciesbox template are recognized. See https://github.com/mdoering/wikipedia-dwca for details.

Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-15.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
100504173
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
Origin
source
Backbone Key
2476674
Taxon ID
2263833
Last Crawled
8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026