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Amazilia tzacatl
Braunschwanzamazilie·(De la Llave, 1833)
GBIF:100504198
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mini|Eine Braunschwanzamazilie in der Provinz Alajuela (Costa Rica) Die Braunschwanzamazilie (Amazilia tzacatl) ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris. Sie kommt von Mexiko bis nach Kolumbien und dem Nordwesten Venezuelas vor.
CC-BY-SA 3.0
Pablo de la Llave beschrieb die Art unter dem Namen Trochilus Tzacatl. Das Typusexemplar stammte aus Mexico. Später wurde sie der Gattung Amazilia zugeordnet. Dieser Name stammt aus einer Novelle von Jean-François Marmontel, der in Les Incas, Ou La Destruction De L'empire Du Pérou von einer Inka-Heldin namens Amazili berichtete.René Primevère Lesson u. a. (1827), S. 683 (Tafel 3) Das Artepitheton »tzacatl« ist der Name eines Tolteken-Kriegers, der mit zusammen mit Chalcatzin, Ehecatzin, Cohuatzon, Tzihuac-Cohuatl, Tlapalmetzotzin und Metzotzin von Westen nach Mexiko kamen.Pablo de la Llave, S. 44–45 (Fussnoten) »Handleyi « ist dem US-amerikanischen Zoologen Charles Overton Handley, Jr. (1924–2000) gewidmet.Alexander Wetmore, S. 11 (zitierte Literatur) »Brehmi « ist dem Präsidenten und Gründer des Brehm-Fonds für Internationalen Vogelschutz Wolf W. Brehm gewidmet.André-Alexander Weller u. a, S. 461. »Jucunda« leitet sich vom lateinischen »iucundus, iuvare« für »entzückend, reizend, entzücken« ab.James A. Jobling, S. 212. Das »fuscicaudata« ist ein lateinisches Gebilde aus »fuscus« für »braun« und »-caudatus, cauda« für »-schwänzig, Schwanz«.James A. Jobling, S. 167. Im Englischen und im Französischen findet man gelegentlich die Trivialnamen Rieffer's Hummingbird bzw. l'Ariane de Rieffer. Dies geht auf einen Artikel von Jules Bourcier in der Revue zoologique par la Société cuviérienne aus dem Jahre 1843 zurück. In seinem Artikel schrieb er:Jules Bourcier, S. 103.
Lange Zeit galt in der Wissenschaft Bourciers Namensgebung für diese Art, da de la Llaves Publikation wohl in Europa nicht bekannt war. So nannte sie John Gould in seinen Zeichnungen beispielsweise Rieffer’s Amazili (Amazilia riefferi) oder Jean Louis Cabanis und Ferdinand Heine Pyrrhophaena Riefferi. Letztendlich stellte sich heraus, dass Pablo de la Llave die Art bereits 1833 beschrieben hatte. Somit hat laut den Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur tzacatl als ältester verfügbarer Name Vorrang.
Lange Zeit galt in der Wissenschaft Bourciers Namensgebung für diese Art, da de la Llaves Publikation wohl in Europa nicht bekannt war. So nannte sie John Gould in seinen Zeichnungen beispielsweise Rieffer’s Amazili (Amazilia riefferi) oder Jean Louis Cabanis und Ferdinand Heine Pyrrhophaena Riefferi. Letztendlich stellte sich heraus, dass Pablo de la Llave die Art bereits 1833 beschrieben hatte. Somit hat laut den Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur tzacatl als ältester verfügbarer Name Vorrang.
CC-BY-SA 3.0
Das Federkleid der Braunschwanzamazilie ist überwiegend bräunlich gefärbt. Die Augen sind dunkel. Die Körperlänge beträgt 10 Zentimeter. Der Schnabel ist – wie für Kolibris typisch – mit zwei Zentimetern im Verhältnis zur Körpergröße lang und von braun-rötlicher Farbe. Weibchen ähneln den Männchen, haben an Kehle und Brust aber einzelne graue Federchen.
CC-BY-SA 3.0
mini|Verbreitungsgebiet der Braunschwanz-Amazilie Von der Art sind bisher fünf Unterarten bekannt.IOC World Bird List Hummingbirds
Amazilia tzacatl tzacatl (, 1833)Pablo de la Llave, S. 48. – Die Nominatform kommt vom östlichen zentralen Mexiko bis ins zentrale Panama vor. Amazilia tzacatl handleyi , 1963Alexander Wetmore, S. 3. – Diese Unterart ist auf der Insel Escudo de Veraguas verbreitet. Amazilia tzacatl fuscicaudata (, 1840)Louis Fraser, S. 17. – Diese Subspezies kommt im Norden Kolumbiens bis in den Westen Venezuelas vor. Amazilia tzacatl brehmi Weller & Schuchmann, 1999André-Alexander Weller u. a, S. 460. – Diese Unterart kommt im Departamento de Nariño im Südwesten Kolumbiens vor. Amazilia tzacatl jucunda (, 1863)Ferdinand Heine junior, S. 188. – Diese Subspezies ist im Westen Kolumbiens und im Westen Ecuadors verbreitet.
Amazilia tzacatl tzacatl (, 1833)Pablo de la Llave, S. 48. – Die Nominatform kommt vom östlichen zentralen Mexiko bis ins zentrale Panama vor. Amazilia tzacatl handleyi , 1963Alexander Wetmore, S. 3. – Diese Unterart ist auf der Insel Escudo de Veraguas verbreitet. Amazilia tzacatl fuscicaudata (, 1840)Louis Fraser, S. 17. – Diese Subspezies kommt im Norden Kolumbiens bis in den Westen Venezuelas vor. Amazilia tzacatl brehmi Weller & Schuchmann, 1999André-Alexander Weller u. a, S. 460. – Diese Unterart kommt im Departamento de Nariño im Südwesten Kolumbiens vor. Amazilia tzacatl jucunda (, 1863)Ferdinand Heine junior, S. 188. – Diese Subspezies ist im Westen Kolumbiens und im Westen Ecuadors verbreitet.
CC-BY-SA 3.0
Die Braunschwanzamazilie ist ein Freibrüter. Das Nistmaterial besteht aus Spinnweben, Baumwoll- oder kurzen Hanffäden. Das Weibchen legt zwei Eier. Die Brutdauer beträgt 18 Tage. In Gefangenschaft ist die Nachzucht dieser als robust geltenden Kolibriart bereits gelungen.
CC-BY-SA 3.0
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Darwin Core Archive (ZIP)
Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Braunschwanzamaziliedeu★
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
Braunschwanzamazilie
deu★ preferred
CLASSIFICATION
Taxonomic Classification Tree
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