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Lumbrineridae
Schmarda, 1861
GBIF:165184794
0year

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Lumbrineridae ist der Name einer Familie kleiner bis mittelgroßer, im Sediment grabender oder auf ihm kriechender Vielborster (Polychaeta), die in Meeren weltweit verbreitet sind und sich teils von Detritus, teils von Pflanzen, Kleintieren und Aas ernähren.
CC-BY-SA 3.0
Die Lumbrineridae sind getrenntgeschlechtlich und sexuell monomorph. Die dotterreichen, etwa 190 bis 500 µm großen Eier werden in gallertigen Gelegen an Schlamm oder Algen befestigt. Die Eier entwickeln sich bei Arten wie Lumbrineris latreilli an der japanischen Küste in den Gelegen an Algen direkt zu kriechenden Würmern, die mit 4 bis 7 Segmenten ihre Eihülle verlassen. Bei Lumbrineris impatiens an der Nordatlantikküste Frankreichs erfolgt die Entwicklung dagegen über eine kurze pelagische Phase als Larve, die sich bis zu ihrer Metamorphose zum kriechenden Wurm von Dotter ernährt. Lumbrineridae können mehrere Jahre leben.
CC-BY-SA 3.0
Die Lumbrineridae sind Detritusfresser, Fleischfresser, Aasfresser oder Pflanzenfresser.
CC-BY-SA 3.0
Zur Familie Lumbrineridae werden folgende Gattungen gezählt:Lumbrineridae Schmarda, 1861. WoRMS, 2018. Abgerufen am 5. Dezember 2018.
Abyssoninoe Orensanz, 1990 Aotearia Benham, 1927 Augeneria Monro, 1930 Cenogenus Chamberlin, 1919 Eranno Kinberg, 1864 Gallardoneris Carrera-Parra, 2006 Gesaneris Carrera-Parra, 2006 Helmutneris Carrera-Parra, 2006 Hilbigneris Carrera-Parra, 2006 Kuwaita Mohammad, 1973 Loboneris Carrera-Parra, 2006 Lumbricalus Frame, 1992 Lumbrinerides Orensanz, 1973 Lumbrineriopsis Orensanz, 1973 Lumbrineris Blainville, 1828 Lysarete Kinberg, 1865 Ninoe Kinberg, 1864 Ophiuricola Ludwig, 1905 Paraninoe Levenstein, 1977 Scoletoma Blainville, 1828 Sergioneris Carrera-Parra, 2006
Abyssoninoe Orensanz, 1990 Aotearia Benham, 1927 Augeneria Monro, 1930 Cenogenus Chamberlin, 1919 Eranno Kinberg, 1864 Gallardoneris Carrera-Parra, 2006 Gesaneris Carrera-Parra, 2006 Helmutneris Carrera-Parra, 2006 Hilbigneris Carrera-Parra, 2006 Kuwaita Mohammad, 1973 Loboneris Carrera-Parra, 2006 Lumbricalus Frame, 1992 Lumbrinerides Orensanz, 1973 Lumbrineriopsis Orensanz, 1973 Lumbrineris Blainville, 1828 Lysarete Kinberg, 1865 Ninoe Kinberg, 1864 Ophiuricola Ludwig, 1905 Paraninoe Levenstein, 1977 Scoletoma Blainville, 1828 Sergioneris Carrera-Parra, 2006
CC-BY-SA 3.0
Die Lumbrineridae sind in Meeren weltweit von seichteren Gewässern bis in die Tiefsee verbreitet. Die meisten Arten graben sich durch sandige oder schlammige Sedimentböden oder kriechen zwischen Algen oder in Felsspalten.
CC-BY-SA 3.0
Die Lumbrineridae haben einen langen, muskulösen, regenwurmähnlichen, schlanken bis fadenförmigen Körper, der bis zu 10 cm, nur selten wie bei der italienischen Art Lumbrineris impatiens bis zu 40 cm lang wird und zahlreiche Segmente zählt. Das Prostomium ist kegelförmig bis näherungsweise oval oder – bei Lumbrinerides und Lumbrineridopsis – lang und spitz und trägt weder Antennen noch Palpen und auch keine Augen. Eine Ausnahme bilden die Gattungen Lysarete und Kuwaita, bei denen es kleine Antennen gibt. Bei manchen Arten gibt es 1 bis 7 kleine Nackenpapillen. Ein Paar Nuchalorgane sitzt mehr oder weniger in einer Tasche zwischen dem Prostomium und Peristomium. Letzteres besteht aus zwei Ringeln und hat keinerlei Tentakelcirren. Der muskulöse Pharynx hat dunkle, chitinhaltige, bisweilen auch kalkige Kiefer: ventral ein Paar gerandete und zumindest teilweise in der Mitte verschmolzene Mandibeln, dorsal vier Paar Maxillen und ein Paar kurze, breite Maxillenträger, wobei das basale Maxillenpaar ist zangenartig mit Haken, und es gibt drei Paare mit kleinere Zahnplatten. Die Parapodien sind einästig oder undeutlich zweiästig, wobei das Notopodium zu einem kegelförmigen Knoten reduziert ist mit einer Acicula oder abgeflachten dorsalen Cirren, während Kiemen fehlen. Die Neuropodien tragen einfache umsäumte Borsten und meist einfache oder zusammengesetzte Haken, während zusammengesetzte Stachelborsten selten sind. Ventrale Cirren fehlen, und am Pygidium sitzen zwei bis vier Analcirren.
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CLASSIFICATION
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