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Onuphidae

Onuphidae

Kinberg, 1865

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Onuphidae ist der Name einer Familie kleiner bis sehr großer, meist röhrenbildender Vielborster (Polychaeta), die in Meeren weltweit verbreit sind und sich von Kleintieren, Algen und Aas ernähren.
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Die Familie Onuphidae wird in 23 Gattungen unterteilt:Onuphidae Kinberg, 1865. WoRMS, 2018. Abgerufen am 25. Oktober 2018.

Dualgenys Courtinat, 1998 Hyalinoeciinae Paxton, 1986 Anchinothria Paxton, 1986 Hyalinoecia Malmgren, 1867 Hyalospinifera Kucheruk, 1979 Leptoecia Chamberlin, 1919 Nothria Malmgren, 1866 Onuphinae Americonuphis Fauchald, 1973 Aponuphis Kucheruk, 1978 Australonuphis Paxton, 1979 Brevibrachium Paxton, 1986 Diopatra Audouin & Milne Edwards, 1833 Fauchaldonuphis Paxton, 2005 Hartmanonuphis Paxton, 1986 Heptaceras Ehlers, 1868 Hirsutonuphis Paxton, 1986 Kinbergonuphis Fauchald, 1982 Longibrachium Paxton, 1986 Mooreonuphis Fauchald, 1982 Onuphis Audouin & Milne Edwards, 1833 Paradiopatra Ehlers, 1887 Paxtonia Budaeva & Fauchald, 2011 Protodiopatra Budaeva & Fauchald, 2011 Rhamphobrachium Ehlers, 1887
CC-BY-SA 3.0
Die Vielborster der Familie Onuphidae haben bis über 1000 Segmente und werden wenige Millimeter bis 3 m lang. Der segmentierte Körper ist nicht in größere Abschnitte gegliedert, doch sind die Parapodien der vordersten Segmente länger, unterschiedlich ausgerichtet mit verschiedenen Lappen und Anordnungen der Borsten, worin sie sich von den Parapodien der übrigen Segmente unterscheiden. Kennzeichnend für die Familie sind fünf Sinnesfortsätze, die am gerundeten Prostomium auf geringelten Ceratophoren sitzen und distal einen glatten Stiel besitzen: 3 Antennen und zwei Palpen. Darüber hinaus sitzt am Prostomium ein Paar kleiner dorsaler Vorderlippen. An der Bauchseite befindet sich ein Paar großer, knolliger Oberlippen. Die meisten Arten der Onuphidae besitzen Augen. Das Peristomium besteht aus einem einzelnen fußlosen Ring, an dem bei manchen Arten dorsal zwei peristomiale Cirren sitzen. Die in unterschiedlicher Weise modifizierten Parapodien der ersten 2 bis 8 Segmente sind zum Graben, zur Fortbewegung und zum Röhrenbau spezialisiert und haben ventral fingerförmige Cirren, während die unveränderten Parapodien an den übrigen Segmenten drüsig sind. Dorsale Cirren sind zumindest an den vorderen Segmenten ausgebildet, können aber an den hinteren fehlen. Die Filamente der Kiemen sind, soweit vorhanden, einfach, kammartig, dichotom verzweigt oder spiralig angeordnet. Die Neuropodien bestehen nur aus einem dorsalen Cirrus, in den Aciculae eingebettet sein können. Die modifizierten Parapodien können einfache oder scheinbar zusammengesetzte Haken tragen. Gekantete und kammartige Borsten können vorhanden sein oder fehlen. Am Pygidium sitzen zwei oder vier Cirren. Die Kiefer bestehen aus ventralen unverschmolzenen Mandibeln und dorsalen, mit Aragonit mineralisierten Maxillen, die aus einem Paar kurzer Träger und 3 bis 5 gezähnten Platten rechts sowie 4 bis 6 gezähnten Platten links zusammengesetzt sind. Wie die meisten großen Polychaeten besitzen die zu den Onuphidae gehörenden Arten Diopatra cuprea and Diopatra neapolitana in ihrem geschlossenen Blutgefäßsystem zur Bindung des Sauerstoffs als Blutfarbstoff Hämoglobin, das frei im Blut gelöst und nicht an Blutkörperchen gebunden ist.
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Die Onuphidae sind in Meeren weltweit verbreit. Die meisten Arten bilden aus abgeschiedenem Schleim und Substratpartikeln Wohnröhren, die in der Regel am Substrat befestigt werden. Manche Arten – darunter einige in der australischen Gattung Australonuphis – bewegen sich fort. Die Onuphidae ernähren sich als Allesfresser von Kleintieren, Algen und Aas.
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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-14.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
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165184796
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
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2053
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10521642
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8/24/2023
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5/28/2026