Not EvaluatedacceptedspeciesAccepted
Stygiomedusa gigantea

Stygiomedusa gigantea

(Browne, 1910)

GBIF:165188668

0year

ABOUT

Descriptions(5)

Stygiomedusa gigantea, Syn.: Stygiomedusa fabulosa und Stygiomedusa stauchi, ist eine in der Tiefsee lebende, sehr große Art der Schirmquallen (Scyphozoa). Es ist derzeit die einzige Art der Gattung Stygiomedusa.
CC-BY-SA 3.0
Nach den bisherigen Sichtungen und Fängen dürfte Stygiomedusa gigantea weit verbreitet sein. Sie wurden bisher im Nord- und Südatlantik, aber auch vor der amerikanischen Pazifikküste gefunden. Ihr Lebensraum dürfte nach den bisherigen Erkenntnissen in einer Tiefe von 1000 bis 1800 Metern liegen.
CC-BY-SA 3.0
Über die Lebensweise von Stygiomedusa gigantea ist relativ wenig bekannt. Nach Mageninhalten zu schließen, ernährt sich Stygiomedusa gigantea von Krustentieren (Crustacea), die Art Eryoneicus faxoni Bouvier, 1905 (Familie Polychelidae) wurde im Mageninhalt eines gefangenen Exemplars gefunden. Vermutlich lebt Stygiomedusa gigantea in Symbiose mit der Fischart Thalassobathia pelagica oder anderen Bartmännchen. Die Fische halten sich in der unmittelbaren Nähe des Schirms von Stygiomedusa gigantea auf und bekommen dadurch einen effektiven Schutz vor Räubern. Die Meduse profitiert durch das Entfernen von Parasiten und kann Fische fangen, die ihren Symbionten verfolgen.
CC-BY-SA 3.0
Der Schirm der Meduse misst bis etwa 140 cm im Durchmesser. Die Farbe variiert von purpurrot bis tiefbraunrot. Die Oberfläche ist glatt. Sie besitzt vier Mundtentakel, die bis etwa 6 m Meter lang sein können.Die Länge von 6 m für die Mundtentakeln, wie sie in einigen populärwissenschaftlichen Darstellungen der Art angegeben wird, ließ sich in den wissenschaftlichen Publikationen nicht voll bestätigen. Drazen & Robison ermittelten jedoch für ein Exemplar mit einem Schirmdurchmesser von etwa 80 cm eine Tentakellänge von 3 bis 4 m, sodass eine Tentakellänge von 6 m für sehr große Exemplare zutreffen könnte. Der Magen misst etwa die Hälfte des Schirmdurchmessers; von ihm gehen 17 bis 18 radiale Kanäle aus. Außerdem ist ein Ringkanal vorhanden. Im Magen befinden sich zahlreiche Cirri, ca. 5 mm lang, die mit Nesselzellen versehen sind. Die Tiere wiegen bis über 90 kg. Eine exumbrellare Grube um den zentralen Teil des Schirms markiert ungefähr den Magen. Sie haben 20 randliche Sinnesorgane (Rhopalia) und etwa 60 randliche Lappen. Der Mund ist kreuzförmig und zu einem kurzen Mundrohr ausgezogen. Die interradial liegenden Gonadenporen haben einen Durchmesser von 1,5 cm. Die Art ist lebendgebärend (vivipar). Beim Holotyp wurde beobachtet, dass an jeder der vier Gonaden mehrere weißliche, ovoide Körper auf der Wand der Gonade aufsitzen. Sie variierten in der Größe von 1 × 0,5 cm bis zu 5 × 2,5 cm. Ein noch etwas größerer Körper von 7,5 × 5 cm enthielt eine sich entwickelnde, kleine Meduse. Voll entwickelte kleine Medusen kurz vor der Ablösung hatten einen Schirmdurchmesser von 10 cm. Keine der jungen bzw. sich entwickelnden Medusen wies randliche Tentakeln auf. Die Mundarme sind gut entwickelt, relativ breit und filamentös.
CC-BY-SA 3.0
Die Gattung Stygiomedusa wurde 1959 von Frederick Stratten Russell aufgestellt. Die Typusart war zu dieser Zeit Stygiomedusa fabulosa Russell, 1959. Nach neueren Untersuchungen sind Stygiomedusa fabulosa Russell 1959 und auch Stygiomedusa stauchi Repelin, 1967 jüngere Synonyme zu Stygiomedusa gigantea (Browne, 1910).
CC-BY-SA 3.0

Export occurrence data

Darwin Core Archive (ZIP)

CLASSIFICATION

Taxonomic Classification Tree

MULTIMEDIA

Media Files(1)

Schematische Zeichnung von Stygiomedusa gigantea

Imageimage/jpeg© Larson. R / Marine Structural Integrity ProgramsFREE ART LICENSEhttp://species-identification.org/BIS/zsao/pictures/stygiomedusa_gigantea_ov.jpg

IMAGES

Gallery(1)

See Gallery

Occurrences with images

Source Information

German Wikipedia - Species Pages

checklist
Species pages extracted from the German Wikipedia article XML dump from 2022-08-01. Multimedia, vernacular names and textual descriptions are extracted, but only pages with a taxobox or speciesbox template are recognized. See https://github.com/mdoering/wikipedia-dwca for details.

Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-18.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
165188668
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
Origin
source
Backbone Key
2264459
Taxon ID
5346057
Last Crawled
8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026