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Alytes cisternasii

Alytes cisternasii

Iberische Geburtshelferkröte·Boscá, 1879

GBIF:165190268

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Die Iberische Geburtshelferkröte (Alytes cisternasii) ist eine kleine Froschlurch-Art aus der Familie Alytidae.
CC-BY-SA 3.0
Mit einer Länge von 3,6 cm bei den Männchen und 4,2 cm bei den Weibchen ist sie etwas kleiner als die Gemeine Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans), der sie verwandtschaftlich nahesteht. Sie hat aber nur zwei Höcker auf der Handfläche gegenüber drei bei der Gemeinen Geburtshelferkröte. Ferner fallen ihr sehr kurzer breiter Kopf und die besonders kurzen Hinterbeine auf. Außerdem ist bei Alytes cisternasii der vierte Finger viel kürzer als der zweite und verdickt, während er bei ihrer Verwandten ebenso lang oder nur wenig kürzer als der zweite Finger ist. Auf den oberen Augenlidern befinden sich eine oder zwei Reihen rötlicher Wärzchen. Die Grundfärbung ist in der Regel bräunlich, wobei oft ein verwaschen wirkendes Muster aus dunkleren Flecken besteht. Zwischen den stark hervortretenden Augen, welche senkrecht schlitzförmige Pupillen haben, findet sich manchmal eine helle Querbinde. Die Bauchseite ist schmutzig-weiß und ungefleckt.
CC-BY-SA 3.0
Gesetzlicher Schutzstatus (Auswahl)Iberische Geburtshelferkröte bei www.wisia.de

FFH-Richtlinie: Anhang IV (streng zu schützende Art) Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG): streng geschützt

Rote-Liste-Einstufung (Auswahl)

IUCN: Near threatened (Vorwarnliste)
CC-BY-SA 3.0
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Verbreitung
Die Iberische Geburtshelferkröte kommt im südwestlichen Teil der Iberischen Halbinsel vor, unter anderem im Süden und Osten Portugals sowie im Westen Spaniens. In sandigen Gegenden hält sie sich tagsüber in selbstgegrabenen Erdgängen auf. Ihre Lebensweise und ihr Brutpflegeverhalten ähneln dem der Gemeinen Geburtshelferkröte. Die wie kurze Pfiffe klingenden Paarungsrufe der Männchen ertönen zwischen Oktober und Mai in den Abend- und Nachtstunden. Die Anzahl der Eier je Gelege eines Weibchens schwankt zwischen 30 und 60; ein Männchen kann aber wohl die Gelege mehrerer Weibchen gleichzeitig übernehmen und mit sich herumtragen. Die später ins Wasser (oft kleine Bäche) abgesetzten Kaulquappen können das ganze Jahr über in verschiedenen Entwicklungsstadien nebeneinander angetroffen werden. Sie benötigen bei einer Temperatur von 20 °C etwa 110 bis 140 Tage bis zur Metamorphose. Wichtigster Fressfeind der erwachsenen Tiere ist die Vipernatter.
CC-BY-SA 3.0

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Darwin Core Archive (ZIP)

Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.

deuIberische Geburtshelferkrötedeu

Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.

deuIberische Geburtshelferkröte
deupreferred

CLASSIFICATION

Taxonomic Classification Tree

AmphibiaAnuraAlytidaeAlytesAlytes cisternasii

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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-15.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
165190268
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
Origin
source
Backbone Key
2426610
Taxon ID
4257761
Last Crawled
8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026