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Sironidae
Simon, 1879
GBIF:165191198
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Descriptions(3)
Sironidae sind eine Familie der Weberknechte (Opiliones). In Mitteleuropa ist sie mit nur zwei Arten vertreten. Siro carpaticus, Rafalski 1956, wurde in Polen und der Slowakei nachgewiesen, und Siro duricorius (Joseph, 1868) in Österreich und Slowenien.Blick, T. & C. Komposch (2004): Checkliste der Weberknechte Mittel- und Nordeuropas. Checklist of the harvestmen of Central and Northern Europe. (Arachnida: Opiliones). Version 27. Dezember 2004. PDF Weltweit wurden über 30 Spezies beschrieben, deren Verbreitungsgebiet auf das mesozoische Laurasien hinweistPinto-da-Rocha, Machado, Giribet, 2007: Harvestmen - The Biology of Opiliones. Harvard University Press ISBN 0-674-02343-9. Sie sind weltweit verbreitet, mit Ausnahme Asiens, aber mit Vorkommen in der TürkeiJochen Martens, 1978: Weberknechte, Opiliones. Die Tierwelt Deutschlands, Teil 64. VEB G. Fischer, Jena.. Der Namensteil Siron ist die latinisierte Form von Ciron, einem französischen Landstrich.
CC-BY-SA 3.0
mini|Verbreitungsgebiet
Iberosiro Odontosiro Juberthie, 1961 Paramiopsalis Juberthie, 1962 (Portugal, Spanien) Parasiro Hansen & Sørensen, 1904 Sironinae Siro Latreille, 1796 (Westeuropa, Nordamerika) Cyphophthalmus Suzukielus Juberthie, 1970 (Japan) Tranteeva (Bulgarien)
Iberosiro Odontosiro Juberthie, 1961 Paramiopsalis Juberthie, 1962 (Portugal, Spanien) Parasiro Hansen & Sørensen, 1904 Sironinae Siro Latreille, 1796 (Westeuropa, Nordamerika) Cyphophthalmus Suzukielus Juberthie, 1970 (Japan) Tranteeva (Bulgarien)
CC-BY-SA 3.0
Sironiden haben einen 1 bis 2,5 mm kleinen Körper ohne Augen. Sie sind gelblich, orange, rot oder schwarz. Das Scutum des Vorder- und Hinterkörpers ist verschmolzen zum Scutum completum (komplett verwachsene Tergite). Der Rücken ist furchig mit granulatartigen Flocken besetzt. Im hinteren Bereich erhebt sich ein mittlerer Hügel, die Ozophore ist seitwärts orientiert. Die Kieferklauen (Cheliceren) sind robust und mit einem Typ von Zähnen bezahnt, während das Grundglied meist glatt ist. Es besteht bis auf die Ausprägung der Analregion kein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus. Die männlichen Vertreter dieser Familie besitzen komplexe Drüsenorgane in der Haut des Tarsus des vierten Laufbeines. Aus einem System von Kanälen werden die unterschiedlichen Proteine aus den Drüsen gesammelt und das (Abwehr-)Sekret an die Oberfläche des Tarsus transportiert. Vereinzelte Ausgänge sind über die gesamte Haut (Epidermis) des Tarsus verstreut.Jochen Martens, 1979: Feinstruktur der Tarsal-Drüse von Siro duricovius (Joseph) (Opiliones, Sironidae). Zoomorphology 92, 77 – 93.
CC-BY-SA 3.0
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CLASSIFICATION
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