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Adelomyia melanogenys
Schwarzohrkolibri·(Fraser, 1840)
GBIF:165191768
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mini Der Schwarzohrkolibri (Adelomyia melanogenys) oder Schwarzohrnymphe ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris. Die Art hat ein Verbreitungsgebiet, das die Länder Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Argentinien umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.
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Louis Fraser beschrieb den Schwarzohrkolibri unter dem Namen Trochilus melanogenys. Das Typusexemplar hatte er mit einer Lieferung aus 18 Bälgen aus Santa-Fé de Bogotá bekommen.Louis Fraser, S. 14. Erst später wurde die Art der von Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte 1854 neu eingeführten Gattung Adelomyia zugeordnet.Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte, S. 253. Dieser Name leitet sich aus den altgriechischen Wörtern »« für »unbestimmt, unbekannt« und »« für »Fliege« ab.James A. Jobling, S. 32. Das Artepitheton »melanogenys« ist ein Gebilde aus den griechischen Worten »« (Genitiv »«) für »schwarz« und »« für »Wange«.James A. Jobling, S. 247. »Inornata« stammt vom lateinischen »« für »ungeschmückt, schlicht« ab.James A. Jobling, S. 205. »Maculata« hat seinen Ursprung im lateinischen »« für »gefleckt, fleckig«.James A. Jobling, S. 236. »Cervina« stammt vom lateinischen »« für »hirschfarben« ab.James A. Jobling, S. 97. »Chlorospila« setzt sich aus altgriechisch »« für »hellgrün, grüngelb« und »« für »befleckt, markiert« zusammen.James A. Jobling, S. 103. »Aeneosticta« setzt sich aus dem lateinischen »« für »bronzefarben« und dem griechischen »« für »gepunktet« zusammen.James A. Jobling, S. 33. »Connectens« leitet sich vom lateinischen »« für »vereinen, verbinden« ab.James A. Jobling, S. 116. »Debellardiana« ist dem venezolanischen Speläologen Eugenio de Bellard Pietri (1927–2000) gewidmet.Ramón Aveledo Hostos u. a., S. 234.
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Ihre Nester bauen sie unter Farnblättern.
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Im Flug klingt ihr Ruf wie ein raues und sehr lautes trrrt. Gelegentlich geben sie eine hoch klingende, leicht abnehmende Serie von tsi-ti-tit-tsii-tsii-tsiuw-tsiuw Lauten von sich.Robert Sterling Ridgely, S. 267.
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Der Schwarzohrkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 8,4 cm, wobei der Schnabel ca. 13 mm lang ist. Dabei wiegen sie nur ca. 3,8 Gramm. Die glanzlose bronzegrüne Oberseite hat einen Braunstich. Ein auffälliger schwarzer Wangenfleck wird oben von einem weißen Streif hinter dem Auge begrenzt. Die Unterseite ist schmutzig weiß gefärbt mit einem gelbbraunen Stich. Die Kehle weist unauffällig dunkle Flecken auf. Die Flanken sind bräunlich. Der dunkelbraune Schwanz ist weiß gesprenkelt.Steven Leon Hilty, S. 421.
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mini|Verbreitungsgebiet des Schwarzohrkolibris Bisher sind acht Unterarten bekannt, die sich vor allem durch ihre Färbung und Verbreitungsgebiet unterscheiden. Es handelt sich hierbei um:IOC World Bird List Hummingbirds
Adelomyia melanogenys cervina , 1872John Gould (1872), S. 453. – Diese Subspezies ist im Westen und Zentralen Kolumbien verbreitet. Adelomyia melanogenys connectens , 1945Rodolphe Meyer de Schauensee, S. 9. – Diese Subspezies kommt im Süden Kolumbiens vor. Adelomyia melanogenys melanogenys (, 1840)Louis Fraser, S. 18. – Die Nominatform kommt im Osten Kolumbiens und Westen Venezuelas bis in das südliche zentrale Peru vor. Adelomyia melanogenys debellardiana & , 1994Ramón Aveledo Hostos u. a., S. 233. – Die neueste Unterart kommt in der Sierra de Perija in den Bergen des westlichen Venezuelas vor. Adelomyia melanogenys aeneosticta , 1889Eugène Simon, S. 223. – Diese Unterart ist im zentralen und nördlichen Venezuela verbreitet. Adelomyia melanogenys maculata , 1861John Gould (1861), Tafel 199Frederick Herschel Waterhouse, S. 45 Hier wird Publikationsjahr, Lieferung mit den Tafel in A monograph of the Trochilidæ dargestellt. – Diese Subspezies ist in Ecuador und im Norden Perus verbreitet. Adelomyia melanogenys chlorospila , 1872John Gould (1872), S. 452. – Diese Unterart kommt im Südosten Perus vor. Adelomyia melanogenys inornata (, 1846)John Gould (1846), S. 89. – Diese Unterart kommt in Bolivien und dem Nordwesten Argentiniens vor.
Adelomyia melanogenys cervina , 1872John Gould (1872), S. 453. – Diese Subspezies ist im Westen und Zentralen Kolumbien verbreitet. Adelomyia melanogenys connectens , 1945Rodolphe Meyer de Schauensee, S. 9. – Diese Subspezies kommt im Süden Kolumbiens vor. Adelomyia melanogenys melanogenys (, 1840)Louis Fraser, S. 18. – Die Nominatform kommt im Osten Kolumbiens und Westen Venezuelas bis in das südliche zentrale Peru vor. Adelomyia melanogenys debellardiana & , 1994Ramón Aveledo Hostos u. a., S. 233. – Die neueste Unterart kommt in der Sierra de Perija in den Bergen des westlichen Venezuelas vor. Adelomyia melanogenys aeneosticta , 1889Eugène Simon, S. 223. – Diese Unterart ist im zentralen und nördlichen Venezuela verbreitet. Adelomyia melanogenys maculata , 1861John Gould (1861), Tafel 199Frederick Herschel Waterhouse, S. 45 Hier wird Publikationsjahr, Lieferung mit den Tafel in A monograph of the Trochilidæ dargestellt. – Diese Subspezies ist in Ecuador und im Norden Perus verbreitet. Adelomyia melanogenys chlorospila , 1872John Gould (1872), S. 452. – Diese Unterart kommt im Südosten Perus vor. Adelomyia melanogenys inornata (, 1846)John Gould (1846), S. 89. – Diese Unterart kommt in Bolivien und dem Nordwesten Argentiniens vor.
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Sie bewegen sich in Höhen zwischen 900 und 2500 Meter. Hier sind sie in feuchten bis nassen Nebelwäldern und den Waldrändern unterwegs. Sie migrieren saisonal nur sehr bedingt bis gar nicht.
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Der Schwarzohrkolibri ist eher ein Einzelgänger. Meist sieht man sie in den unteren Straten in den schattigen Büschen in der Nähe von Straßen oder tief im Wald. Sie wechseln in rascher Folge von einer Blüte zur anderen, die sie regelmäßig aufsuchen (traplining). Dabei bevorzugen sie Gesneriengewächse, Rötegewächse und Heidekrautgewächse. Meist schweben sie zur Nektaraufnahme vor den Blüten, doch klammern sie sich gelegentlich auch an den Blüten fest. Sie untersuchen die kurzen Blüten oder holen sich den Nektar aus Löchern von langblütigen Pflanzen wie Passionsblumen, Fuchsien und einige Bromelienarten. Man sieht sie eigentlich nie gemeinsam mit anderen Kolibris an blühenden Bäumen sammeln.Steven Leon Hilty, S. 422.
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Darwin Core Archive (ZIP)
Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Schwarzohrkolibrideu★
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
Schwarzohrkolibri
deu★ preferred
CLASSIFICATION
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