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Aglaeactis castelnaudii
Tropfenbrustkolibri·(Bourcier & Mulsant, 1848)
GBIF:165191883
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Der Tropfenbrustkolibri (Aglaeactis castelnaudii) auch Rotbrust-Andenkolibri oder Weißbüschelkolibri ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Die Art ist endemisch in Peru. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.
CC-BY-SA 3.0
Kategorie:Kolibris
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Jules Bourcier und Étienne Mulsant beschrieben den Rotbrust-Andenkolibri unter dem Namen Trochilus Castelnaudii. Das Typusexemplar hatten sie aus dem Muséum national d’histoire naturelle und wurde angeblich von François Louis Nompar de Caumont de La Force in Südamerika gesammelt. Erst 1848 führte John Gould die Gattung Aglaeactis u. a. für den Rostroten Andenkolibri ein.John Gould, S. 11f.Neben dem Rostroten Andenkolibri (Aglaeactis cupripennis (, 1843)) ordnete er auch den Schwarzbauch-Andenkolibri (Aglaeactis pamela (, 1838)) zu. Der Gattungsname setzt sich aus den griechischen Worten »aglaia « für »Glanz, Pracht, Herrlichkeit« und »aktis « für »Sonnenstrahl« zusammen.James A. Jobling, S. 36 Der Artname wurde zu Ehren seines Entdeckers vergeben.Jules Bourcier u. a., S. 271. »Regalis« ist lateinisch für »königlich« und leitet sich von »rex, regis, regere« für »König, Regent, regieren« ab.James A. Jobling, S. 332.
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Ihre Laute klingen wie pipipipi oder bei Verfolgungsjagden wie zriitzriitzriit und gelegentlich sehr schwache und dünne ziiis.
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Der Tropfenbrustkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 12 cm, wobei der kurze Schnabel 1,8 cm lang ist. Die Oberseite ist dunkel schwarz mit einer bronzefarbenen Tönung und magentafarbenem Glanz an Bürzel und hinterem Teil des Rückens. Die Unterseite ist matt erdbraun mit schwärzlicher Färbung im oberen Bereich der Kehle und im Gesicht sowie einem schwarzen Brustband. Manchmal ist die Unterseite auch komplett schwarz mit einem Büschel weißer Federn auf der Brust. Die gelbbraunen Armschwingen wirken wie ein Flügelfleck, die Flügel sind von gelbbraunen Linien durchzogen. Der gelbbraune Schwanz hat dunkle bronzefarbene Spitzen an den zentralen Steuerfedern. Juvenile haben keinen glitzernden Bürzel und sind eher einheitlich braun auf der Unterseite.Jon Fjeldså u. a., S. 258.
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Es sind zwei Unterarten bekannt:IOC World Bird List Hummingbirds
Aglaeactis castelnaudii regalis , 1951John Todd Zimmer, S. 4. – Die Unterart kommt in den Anden Zentralperus in Huánuco, Pasco und Junín vor. Aglaeactis castelnaudii castelnaudii ( & , 1848)Jules Bourcier u. a., S. 270. – Die Nominatform kommt im Süden der Anden Perus in Huancavelica, Ayacucho, Apurímac und Cusco vor.
Aglaeactis castelnaudii regalis , 1951John Todd Zimmer, S. 4. – Die Unterart kommt in den Anden Zentralperus in Huánuco, Pasco und Junín vor. Aglaeactis castelnaudii castelnaudii ( & , 1848)Jules Bourcier u. a., S. 270. – Die Nominatform kommt im Süden der Anden Perus in Huancavelica, Ayacucho, Apurímac und Cusco vor.
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mini|Verbreitungsgebiet (grün) des Tropfenbrustkolibris Aglaeactis castelnaudii Sie bevorzugen relativ offenes Gebüsch, Polylepis- und Escallonia-Gehölz oder Lichtungen in halbfeuchten Wäldern. Dabei bewegen sie sich in Höhenlagen zwischen 2500 und 4300 Metern. So kommt A. c. regalis in halbfeuchten Gebieten des Río Marañón in der Region Huánuco bis südlich nach Aconcocha, Millpo und Rumicruz in der angrenzenden Region Pasco vor. Die Nominatform ist in der Region Apurímac im Gebirgsmassiv des Nevado Ampay und in der Region Cusco in der Cordillera Vilcanota verbreitet.
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Sie sitzen oft auffällig auf den abgestorbenen oberen Zweigen und wirken dabei selbstsicher. In Überlappungsgebieten mit dem Rostroten Andenkolibri (Aglaeactis cupripennis) treten sie diesen hingegen eher unterwürfig und feige auf. Dabei ziehen sie sich in Gegenwart dieser auf die unteren Zweige im Inneren von Büschen zurück. Bei Verfolgungsjagden fliegen sie auch relativ hoch. Nach der Landung halten sie einige Zeit die Flügel nach oben. Ihren Nektar holen sie von Pflanzen der Gattungen Berberis (Berberitzen), Barnadesia, Brachyotum, Centropogon, Lupinus (Lupinen) und Siphocampylus.
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Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Tropfenbrustkolibrideu★
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
Tropfenbrustkolibri
deu★ preferred
CLASSIFICATION
Taxonomic Classification Tree
MULTIMEDIA
Media Files(1)

Tropfenbrustkolibri (Aglaeactis castelnaudii)(Lithografie von Henry Constantine Richter nach einer Zeichnung von John Gould, 1857)
Imageimage/jpeg© : Q1567083 VIAF: 227079511 ISNI: 0000 0003 6475 1332 LCCN: no2017146438 NLA: 36591234 GND: 1165807505 WorldCatPUBLIC DOMAIN MARK 1.0Gould, John: A monograph of the Trochilidae, or family of humming-birds Volume 3 (1861) [1]
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