Not EvaluatedacceptedspeciesAccepted
Aglaiocercus kingii

Aglaiocercus kingii

Himmelssylphe·(Lesson, 1832)

GBIF:165191996

0year

ABOUT

Descriptions(7)

Die Himmelssylphe (Aglaiocercus kingii) ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet, das etwa 440.000 Quadratkilometer in den südamerikanischen Ländern Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.
CC-BY-SA 3.0
Kategorie:Kolibris
CC-BY-SA 3.0
René Primevère Lesson beschrieb die Himmelssylphe unter dem Namen Ornismya kingii. Die Beschreibung erfolgte nach der Zeichnung eines Exemplars aus der Sammlung von George Loddiges (1786–1846) aus Hackney, die Lesson von Charles Stokes (1783–1853) zugesandt erhielt. Diese Zeichnung diente Jean-Gabriel Prêtre (1768–1849) als Vorlage für seine Tafel zu Lessons Beschreibung. Später wurde die Art der Gattung Aglaiocercus zugeordnet. Dieses Wort setzt sich aus den griechischen Worten »aglaia « für »Glanz, Pracht, Schönheit« und »kerkos « für »Schwanz« zusammen.James A. Jobling S. 36 Der Artname ist Phillip Parker King (1791–1856) gewidmet, der zwischen 1825 und 1830 im tropischen Amerika unterwegs war. »Emmae« widmete Hans Hermann Carl Ludwig von Berlepsch seiner Frau Emma Karoline Wilhelmine Gräfin von Berlepsch (1855–1937) geb. von Bülow, die er am 8. August 1891 in Bonn geehelicht hatte.Carl Eduard Hellmayr, S. 559 »Caudatus« stammt vom lateinischen Wort »cauda« für »Schwanz« ab.James A. Jobling, S. 94 Mit »margarethae« ehrt Ferdinand Heine junior seine Schwester Margarethe Heine (1847–1932).Ferdinand Heine junior, S. 214 »Mocoa« steht für die ehemalige Hauptstadt der Indianer, welche an die Gebiete der damals kannibalistischen Stämme der Huitotos und Mesalles grenzte und nur selten von Europäern besucht wurde.Adolphe Delattre u. a., S. 312 Schließlich leitet sich »smaragdinus« »smaragdgrün« vom lateinischen Wort »smaragdus« für Smaragd ab.James A. Jobling, S. 358
CC-BY-SA 3.0
Der Vogel ist relativ häufig in feuchten bis nassen Waldrändern, Sekundärwäldern, buschigen Lichtungen und auch Gärten zu sehen. Dabei mag sie modrigen Untergrund. Normalerweise hält er sich nicht im Waldinneren auf. Bevorzugt lebt die Himmelssylphe in Höhen zwischen 1400 und 3000 Metern. Die Unterart caudatus kommt in den Ostanden nördlich von Santander vor. Auch die Subspezies kingii lebt in den Ostanden zwischen Bucaramanga und Cundinamarca. Die Spezies emmae ist in den Zentral- und Westanden in Cauca bzw. den Berghängen von Nariño vorzufinden.
CC-BY-SA 3.0
Die männliche Himmelssylphe erreicht eine Körperlänge von etwa 18 Zentimetern, während das Weibchen nur bis zu 9,7 Zentimetern groß wird. Der kurze Schnabel wird bei Beiden etwa 13 Millimeter lang. Das Männchen ist zumeist schillernd grün. Nach hinten geht die Farbe in ein trübes grün über. Auf dem Kopf hat der Kolibri eine grüne Krone. An der Kehle hat er einen glitzernden blauen Punkt. Der Punkt ist bei den Unterarten caudatus und emmae nicht vorhanden. Der lange stufenweise Schwanz kann bis zu 114 Millimeter werden. Farblich kann er zwischen metallgrün, blaugrün bis hin zu lila variieren. Bei den Unterarten kingi und caudatus ist die Farbe sogar blau, ähnlich dem eines Pfaus. Die Unterseite ist schwarz. mini|210px|Himmelssylphe (Aglaiocercus kingii) ♀ Das Weibchen ist im Oberteil ebenfalls glitzern grün. Die weißliche Kehle und Brust sind gespränkelt mit grünen Flecken. Der Unterteil ist zimtfarben. Der dunkle blaugrüne Schwanz ist eher unauffällig. Die äußeren Federn des Schwanzes schillern strähnig weiß.
CC-BY-SA 3.0
150px|mini|Verbreitungsgebiet der Himmelssylphe Bisher sind sechs Unterarten bekannt:IOC World Bird List Hummingbirds

Aglaiocercus kingii caudatus (, 1892)Hans Hermann Carl Ludwig von Berlepsch, S. 454 Aglaiocercus kingii emmae (, 1892)Hans Hermann Carl Ludwig von Berlepsch, S. 452 Aglaiocercus kingii kingii (, 1832)René Primevère Lesson, S. 107, Tafel 38 Aglaiocercus kingii margarethae (, 1863)Ferdinand Heine junior, S. 213 Aglaiocercus kingii mocoa ( & , 1846)Adolphe Delattre u. a., S. 311 Aglaiocercus kingii smaragdinus (, 1846)John Gould, S. 85

Das Taxon Neolesbia nehrkorni (, 1887) ist nur von zwei Bälgen aus Kolumbien bekannt. Heute wird es als Hybride zwischen der Himmelssylphe und dem Purpur-Kurzschnabelkolibri (Ramphomicron microrhynchum) betrachtet.J. Del Hoyo, A. Elliot, J. Sargatal (Hrsg.): Handbook of the Birds of the World. Band 5: Barn-Owls to Hummingbirds. Lynx Edicions, Barcelona 1999, ISBN 84-87334-25-3. Die Unterart margarethae kommt im nördlichen Zentral- sowie den Küsten Venezuelas vor. Die Subspezies caudatus findet man im Westen Venezuelas und im Norden Kolumbiens. In den Zentralanden Nordkolumbiens bis in die Westanden Südkolumbien und im Nordwesten Ecuadors findet man die Unterart emmae. Nur in den Ostanden Kolumbiens ist die ssp. kingii verbreitet. Ssp. mocoa ist in den Zentralanden des südlichen Kolumbiens über Ecuador bis in den Norden Perus präsent. Die Verbreitung von smaragdinus erstreckt sich von den Ostanden Perus bis in den Westen Zentralboliviens.
CC-BY-SA 3.0
Die Himmelssylphe versorgt sich fast an jeder Nahrungsquelle. So sieht man den Kolibri gemeinsam mit anderen Kolibris beim Nektarsammeln im Baldachin blühender Bäume. Dabei schwebt er meist vor der Blüte. Gelegentlich klammert er sich auch fest. Der Vogel fängt seine Insekten vom offenen Sitzplatz. Das umfangreiche gewölbte Nest baut die Himmelssylphe aus Moos und Fasern. Zur Stabilisierung verwendet sie Laubzweige. Der Eingang zum Nest ist seitlich.
CC-BY-SA 3.0

Export occurrence data

Darwin Core Archive (ZIP)

Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.

deuHimmelssylphedeu

Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.

deuHimmelssylphe
deupreferred

CLASSIFICATION

Taxonomic Classification Tree

MULTIMEDIA

Media Files(1)

Himmelssylphe (Aglaiocercus kingii) ♂

Imageimage/jpegCREATIVE COMMONS ATTRIBUTION SHARE ALIKE 2.0 UNPORTED

IMAGES

Gallery(1)

See Gallery

Occurrences with images

Source Information

German Wikipedia - Species Pages

checklist
Species pages extracted from the German Wikipedia article XML dump from 2022-08-01. Multimedia, vernacular names and textual descriptions are extracted, but only pages with a taxobox or speciesbox template are recognized. See https://github.com/mdoering/wikipedia-dwca for details.

Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-15.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
165191996
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
Origin
source
Backbone Key
2476388
Taxon ID
4339056
Last Crawled
8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026