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Anthracothorax dominicus
Dominikanermangokolibri·(Linnaeus, 1766)
GBIF:165192144
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Der Dominikanermangokolibri (Anthracothorax dominicus) oder Dominikanermango ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae), die auf Hispaniola, Puerto Rico, den Jungferninseln und deren unmittelbar angrenzenden Inseln vorkommt. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.
CC-BY-SA 3.0
Kategorie:Kolibris
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Die Erstbeschreibung des Dominikanermangokolibris erfolgte 1766 durch Carl von Linné unter dem wissenschaftlichen Namen Trochilus dominicus. Das Typusexemplar stammte aus Dominica. Bereits 1831 führte Friedrich Boie die Gattung Anthracothorax ein.Friedrich Boie, S. 545.Boie ordnete der Gattung den Jamaikamangokolibri (Anthracothorax mango (, 1758)), den Blaustern-Antillenkolibri (Eulampis holosericeus (, 1758)), Purpurkehlkolibri (Eulampis jugularis (, 1766)) (Syn: Trochilus violaceus), Smaragdkehl-Mangokolibri (Anthracothorax viridigula (, 1783)) (Syn: Trochilus gramineus) der Gattung zu. Erst später wurde auch der Dominikanermangokolibri der Gattung zugeordnet. Dieser Name leitet sich vom griechischen »anthrax, anthrakos « für »Kohle, kostbarer Sein« und »thōrax, thōrakos « für »Brust« ab.James A. Jobling, S. 49. Der Artname bezieht sich auf Dominica. »Aurulentus« ist lateinischen Ursprungs und bedeutet »von goldener Farbe« und leitet sich von »aurum« für »Gold« ab.James A. Jobling, S. 62.
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Die Brutsaison ist von Dezember bis August, eventuell sogar das ganze Jahr. Das Nest ist ein kompakter Kelch, der mit weichen Pflanzenfasern ausgelegt wird und oft mit Flechten und Spinnweben ummantelt ist. Meist wird es in Bäumen, Gestrüpp und auf Kakteen in ein bis zehn Meter über dem Boden gebaut. Bei einer Studie im Südwesten der Dominikanischen Republik fand man 49 Nester in Wüstengestrüpp in einer durchschnittlichen Höhe von 3,1 Meter d. h. in einer Bandbreite zwischen einem und sieben Meter über dem Boden. Ein Gelege besteht aus zwei Eiern. Die Küken sind schwarz mit zwei grauen Streifen am Rücken. Pro Jahr gibt es nur eine Brut.
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Der Dominikanermangokolibri gilt als eher ruhiger Zeitgenosse. Ein Gesang ist bisher nicht beschrieben. Die Laute, die er von sich gibt beinhalten wiederholte kurze tsip- und hohe flüssige zwitzschernde Töne.
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mini|links|Dominikanermangokolibri ♀ Der Dominikanermangokolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 11 bis 12,5 cm, bei einem Gewicht der Männchen von 7 bis 8,2 g und der Weibchen von 4 bis 7 g. Das Männchen hat einen leicht gebogenen schwarzen Schnabel. Die Oberseite ist funkelnd bronzegrün. Das Kinn und die Kehle sind metallisch grün, der Rest der Unterseite ist samtschwarz. Der Schwanz ist violett mit blauschwarzen Spitzen. Der Schnabel des Weibchens ist ähnlich wie bei den Männchen. Die Oberseite schimmert grün. Hinter dem Auge befindet sich ein kleiner weißer Fleck. Die Unterseite ist grau und hell weiß am Bauch. Jungvögel ähneln im Aussehen den Weibchen haben aber eine samtschwarzen Mittellinie. Sie weisen kein weißen Fleck hinter dem Auge auf.Karl-Ludwig Schuchmann u. a.
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Der Dominikanermangokolibri gilt als Standvogel.
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Es sind zwei Unterarten bekannt:IOC World Bird List Hummingbirds
Anthracothorax dominicus dominicus (, 1766)Carl von Linné, S. 191. kommt auf Hispaniola und den nahen angrenzenden Inseln vor. Anthracothorax dominicus aurulentus ( & , 1801)Jean Baptiste Audebert u. a. (Edition 1), S. 29–31, Tafel 12 & 13. ist in Puerto Rico, den Jungferninseln und den nahen angrenzenden Inseln verbreitet. Bei der Unterart ist bei den Männchen nicht die ganze Unterseite unterhalb der Kehle blauschwarz. Diese Färbung reicht nur bis zur Mitte des Bauchs, wobei die Flanken grün und der mittlere hintere Bereich bis zu Kloake bräunlich grau ist. Die zentralen Steuerfedern sind bronzegrün und nicht schwärzlich blau. Das Weibchen hat am äußeren Schwanzbereich matt bräunlich grau. was in dunklere und weiße Spitzen übergeht. Außerdem ist die Unterart etwas kleiner. Gelegentlich wird die Unterart als eigene Art betrachtet z. B. im Handbook of the Birds of the World.
Anthracothorax dominicus dominicus (, 1766)Carl von Linné, S. 191. kommt auf Hispaniola und den nahen angrenzenden Inseln vor. Anthracothorax dominicus aurulentus ( & , 1801)Jean Baptiste Audebert u. a. (Edition 1), S. 29–31, Tafel 12 & 13. ist in Puerto Rico, den Jungferninseln und den nahen angrenzenden Inseln verbreitet. Bei der Unterart ist bei den Männchen nicht die ganze Unterseite unterhalb der Kehle blauschwarz. Diese Färbung reicht nur bis zur Mitte des Bauchs, wobei die Flanken grün und der mittlere hintere Bereich bis zu Kloake bräunlich grau ist. Die zentralen Steuerfedern sind bronzegrün und nicht schwärzlich blau. Das Weibchen hat am äußeren Schwanzbereich matt bräunlich grau. was in dunklere und weiße Spitzen übergeht. Außerdem ist die Unterart etwas kleiner. Gelegentlich wird die Unterart als eigene Art betrachtet z. B. im Handbook of the Birds of the World.
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mini|Verbreitungsgebiet des Dominikanermangokolibris Der Dominikanermangokolibri bevorzugt Lichtungen, Gärten, schattige Kaffeeplantagen, Sekundärvegetation und trockene buschige Hänge entlang der Küste in Höhenlagen von Meeresspiegel bis 2600 Meter. Meist ist er jedoch unter 1500 Meter unterwegs oft in gestörten Waldgebieten sowie in Kiefernwäldern über 1100 Meter. Am seltensten trifft man ihn in halbtrockenen Regionen.
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Der Dominikanermangokolibri bezieht seinen Nektar von Blüten der Gattungen der Kordien, Inga, Melocactus, Bauhinien, Prunkwinden, Hibiskus, Korallenbäume, Sabinea etc. p.p. Dazu gehören Insekten, die er im Flug fängt zu seiner Nahrung. Spinnen sammelt er von der Oberfläche von Blättern und Stämmen. Er sucht sein Futter von den niederen mittleren Straten bis in die Baumspitzen in Höhen zwischen vier und zwanzig Meter über dem Boden. Gelegentlich sind sie selbst in zwei Meter Höhe auf Futtersuche. Die Männchen verteidigen Nektar reiche Territorien.
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Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Dominikanermangokolibrideu★
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
Dominikanermangokolibri
deu★ preferred
CLASSIFICATION
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