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Amazilia brevirostris
Kurzschnabelamazilie·(R.P.Lesson, 1829)
GBIF:165192213
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Die Kurzschnabelamazilie (Amazilia brevirostris, auch Chrysuronia brevirostris) auch Schneebauchamazilie oder Schneebrustamazilie ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Das Verbreitungsgebiet dieser Art umfasst Teile der der Länder Trinidad, Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und Brasilien. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.
CC-BY-SA 3.0
Kategorie:Kolibris
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René Primevère Lesson beschrieb die Kurzschnabelamazilie unter dem Namen Ornismya brevirostris. Das Typusexemplar stammte aus Guyana.René Primevère Lesson u. a. (1829), S. XXXV (Tafel 77). Im Jahr 1843 führte Lesson den neuen Gattungsnamen Amazilia für den Goldmaskenkolibri, den Streifenschwanzkolibri, die Zimtbauchamazilie (Syn.: Ornysmia cinnamomea), den Blaukehl-Sternkolibri (Syn.: Ornymia rufula) und die Longuemare-Sonnennymphe ein. Die Rostbauchamazilie (Amazilia amazilia) erwähnte er nicht.René Primevère Lesson u. a. (1843), Spalte 757. Dieser Name stammt aus einem Roman von Jean-François Marmontel, der in Les Incas, Ou La Destruction De L’empire Du Pérou von einer Inkaheldin namens Amazili berichtete.René Primevère Lesson u. a. (1827), S. 683 (Tafel 3). Der Artname ist ein lateinisches Wortgebilde aus »brevis« für »kurz« und »-rostris, rostrum« für »-schnäblig, Schnabel«.James A. Jobling, S. 77. »Orienticola« setzt sich aus den lateinischen Worten »oriens, orientis« für »östlich Osten« und »-cola, colere« für »Bewohner, bewohnen« zusammen.James A. Jobling, S. 284. Schließlich ist »chionopectus« ein Wortgebilde aus dem griechischen »chiōn, chionos « für »Schnee« und dem lateinischen »pectus, pectoris« für »Brust«.James A. Jobling, S. 101. »Whitelyi« ist dem Sammler Henry Whitely (1844–1895) gewidmet.
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Sie brüten zumindest von Dezember bis April. Ihr kelchartiges Nest bauen sie aus gräulichen Pflanzenfasern, die sie mit Flechten dekorieren. Dieses platzieren sie auf horizontalen Ästen in 1 bis 7 Meter über dem Boden. Eine Brut besteht aus zwei Eiern, die vom Weibchen ausgebrütet werden. Mit etwa 20 Tagen werden die Nestlinge flügge.
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Der Ruf ist variabel und somit sehr schwierig zu beschreiben. So besteht er aus harmonische Nasallauten und Piepstönen. Normalerweise wiederholen sie ihre Laute mit Tönen, die wie tsri-li...tsri-li...tsri-li, ti-tink-tink-tink.. tsi-tink..ti-tink-tink-tink..tsi-tink oder tii-tjitjitjitjit....tii-tjitjitjitjit klingen.
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Die Kurzschnabelamazilie erreicht eine Körperlänge von etwa 9 bis 10 cm, wobei die Männchen etwa 4,6 g und die Weibchen 4,4 g wiegen. Das Männchen hat einen geraden, kurzen schwarzen Schnabel. Der Oberkopf und die Wangen schillern türkisgrün. Die Oberseite glänzt bronzegrün, eine Färbung die an Bürzel und Schwanz ins kupferfarbene übergeht. Der mittlere Bereich der Unterseite ist weiß, Flanken und Seiten der Brust sind bronzegrün. Die Unterschwanzdecken sind in der Mitte golden grün mit weißen Säumen. Die seitlichen Schwanzfedern sind bronze- bis kupferfarben und wirken matter nach oben hin. Dabei haben sie schwarze subterminale Striche. Weibchen habe gräuliche Flecken an den äußeren Steuerfedern. Jungvögel ähneln den Weibchen, haben aber eine gelblich bis rötliche Färbung an der Basis des Unterschnabels.André-Alexander Weller u. a.
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Das Zugverhalten der Kurzschnabelamazilie ist wenig erforscht. Die meisten Populationen sind aber wahrscheinlich Standvögel.
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Es sind drei Unterarten bekannt:IOC World Bird List Hummingbirds
Amazilia brevirostris chionopectus (, 1859)John Gould, Tafel 293 & Text.Laut Frederick Herschel Waterhouse S. 55 erschienen die Tafel 293 als Teil der Lieferung 18 aus dem Jahre 1859. ist auf Trinidad verbreitet. Diese Subspezies ist in allen morphologischen Merkmalen deutlich größer als die Nominatform. Amazilia brevirostris brevirostris (, RP, 1829) kommt im Osten Venezuelas, Guyana, in Suriname und dem nördlichen zentralen Brasilien vor. Amazilia brevirostris orienticola , 1942Walter Edmond Clyde Todd, S. 319. ist an den Küstengebieten Französisch-Guayanas verbreitet. Diese Subspezies ist an der Oberseite und den Flanken dunkler. Außerdem hat sie eine deutliche bronzefarbene Tönung.
Uranomitra whitelyi , 1893 gilt heute als Synonym zur Nominatform.Adolphe Boucard, S. 8.
Amazilia brevirostris chionopectus (, 1859)John Gould, Tafel 293 & Text.Laut Frederick Herschel Waterhouse S. 55 erschienen die Tafel 293 als Teil der Lieferung 18 aus dem Jahre 1859. ist auf Trinidad verbreitet. Diese Subspezies ist in allen morphologischen Merkmalen deutlich größer als die Nominatform. Amazilia brevirostris brevirostris (, RP, 1829) kommt im Osten Venezuelas, Guyana, in Suriname und dem nördlichen zentralen Brasilien vor. Amazilia brevirostris orienticola , 1942Walter Edmond Clyde Todd, S. 319. ist an den Küstengebieten Französisch-Guayanas verbreitet. Diese Subspezies ist an der Oberseite und den Flanken dunkler. Außerdem hat sie eine deutliche bronzefarbene Tönung.
Uranomitra whitelyi , 1893 gilt heute als Synonym zur Nominatform.Adolphe Boucard, S. 8.
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mini|Verbreitungsgebiet der Kurzschnabelamazilie Die Kurzschnabelamazilie lebt in Regenwald, halbimmergrünen Wäldern, Galeriewäldern, Sekundärvegetation, Gebüsch, Savannen und Agrarlandschaften, die nur teilweise genutzt werden. In Trinidad bevorzugt sie eher offene Täler mit Kakaoplantagen. Sie bewegt sich in Höhen zwischen Meeresspiegel und 500 Meter. A. b. orienticola ist ein Bewohner von Küstenlandschaften.
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Ihren Nektar holen sie hauptsächlich von großen Bäumen wie Korallenbäumen und Regenbäumen, kleineren Bäumen wie Calliandra, Kräutern wie Akanthusgewächse der Gattung Pachystachys und verschiedenen Arten, die zu den Familien der Malvengewächsen, Hülsenfrüchtler, Trompetenbaumgewächsen, Vochysiaceae und Eisenkrautgewächsen gehören. Außerdem jagen sie direkt an den Pflanzen kleinere Insekten oder indem sie diese im Flug verfolgen.
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Darwin Core Archive (ZIP)
Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Kurzschnabelamaziliedeu★
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
Kurzschnabelamazilie
deu★ preferred
CLASSIFICATION
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