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Amazilia versicolor

Amazilia versicolor

Glanzamazilie·(Vieillot, 1818)

GBIF:165192218

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Die Glanzamazilie (Amazilia versicolor, Syn.: Chrysuronia versicolor), gelegentlich auch Vielfarbenamazilie genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Kolibris (Trochilidae). Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet, das die Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru, Kolumbien, Venezuela und Guyana umfasst. Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingeschätzt.
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Louis Pierre Vieillot publizierte die Glanzamazilie unter dem Namen Trochilus versicolor. Als Fundort gab er pauschal Brasilien an. Im Jahr 1843 führte René Primevère Lesson dann den neuen Gattungsnamen Amazilia für den Goldmaskenkolibri, den Streifenschwanzkolibri, die Zimtbauchamazilie (Syn.: Ornysmia cinnamomea), den Blaukehl-Sternkolibri (Syn.: Ornymia rufula) und die Longuemare-Sonnennymphe ein. Die Glanzamazilie (Amazilia versicolor) erwähnte er nicht.René Primevère Lesson u. a. (1843), Spalte 757 Der Name stammt aus einer Novelle von Jean-François Marmontel, der in Les Incas, Ou La Destruction De L'empire Du Pérou von einer Inka-Heldin namens Amazili berichtete.René Primevère Lesson u. a. (1826–1830), S. 683 (Tafel 31, Figur 3) »Versicolor, versicoloris« ist das lateinisch und bedeutet »aus verschiedenen Farben«. Das Wort kann von »vertere« für »ändern« und »color, coloris« für »Farbe« abgeleitet werden.James A. Jobling, S. 400. »Nitidifrons« setzt sich aus den lateinischen Worten für »nitidus, nitere« und »frons, frontis« und »Vorderkopf, Stirn« zusammen.James A. Jobling, S. 273. »Rondoniae« bezieht sich auf den Fundort, den Bundesstaat Rondônia. »Kubtchecki« ist Juscelino Kubitschek de Oliveira (1902–1976) gewidmet. Über »millerii« kann nur spekuliert werden, da Bourcier keine konkrete Widmung nannte. Da er ein Manuskript von George Loddiges nutze, könnte der Name William Miller (1796–1882) gewidmet sein, der für Loddiges einige Pflanzen illustriert hatte. »Hollandi« ist William Jacob Holland (1848–1932) gewidmet.
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Die napfförmigen Nester sind ca. 33 mm hoch. Der Außenradius beträgt ca. 43 mm, der Innenradius ca. 22 mm bei einer Tiefe von ca. 14 mm. Das Nest bauen die Glanzamazilie aus Baumwatte und Flugsamen, die mit Spinnweben fest ummantelt werden. Die Außenwände verkleidet sie mit Flechtenstücken. Ihre Nester bauen sie waagrecht auf Ästen. Die Brutzeit der Glanzamazilie dauert von Oktober bis März. Die ca. 0,43 g schweren Eier sind ca. 14 × 9 mm groß. Die Brutdauer beträgt 14 Tage, wobei die Jungvögel nach dem Schlüpfen 23 bis 32 Tage lang Nesthocker sind.
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Der Ruf ist extrem hoch, manchmal kaum hörbar. Dieser hört sich an wie ein tsif oder psi.
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Die Glanzamazilie erreicht bei einem Gewicht von 4 g eine Körperlänge von 9,4 cm, wobei Flügel 5,2 cm, der Schwanz 3 cm und der Schnabelrücken 2,2 cm ausmachen. Die Oberseite ist bronzegrün. Die Halsseiten und Spitzen der weißen Kehlfedern glänzen goldgrün. Die Flanken sind bronzegrün, die Bauchmitte und der Bürzel weiß. Die Unterschwanzdecken sind graugrün gefärbt mit weißlichem Saum. Die bronzegrünen Schwanzfedern sind von einer undeutlichen blauen subterminalen Binde durchzogen. Die äußeren Steuerfederpaare haben graue Spitzen. Der Oberschnabel ist schwarzbraun, der Unterschnabel fleischfarben mit schwarzer Spitze. Die Kehlfärbung variiert von geschlossenem Grün über gefleckt bis reinem Weiß. Weibchen sind im Allgemeinen etwas kleiner und glänzen weniger.Rolf Grantsau, S. 103.
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mini|Verbreitungsgebiet (grün) der Glanzamazilie Es sind sechs Unterarten bekannt:IOC World Bird List Hummingbirds

Amazilia versicolor millerii (, 1847)Jules Bourcier, S. 43. – Diese Unterart ist im Osten Kolumbiens und dem Westen Venezuelas, dem Osten Perus und dem Nordwesten Brasiliens verbreitet. Ob Peru wirklich zum Verbreitungsgebiet gehört, müssen weitere Untersuchungen erbringen, da bisher nur ein altes Exemplar aus Iquitos identifiziert wurde.André-Alexander Weller, S. 314–317. Amazilia versicolor hollandi (, 1913)Walter Edmond Clyde Todd, S. 173. – Die Subspezies kommt im Südosten Venezuelas vor. Amazilia versicolor nitidifrons (, 1860)John Gould, S. 308. – Diese Subspezies kommt im Nordosten Brasiliens vor. Amazilia versicolor versicolor (, 1818)Louis Pierre Vieillot, S. 430. – Die Nominatform kommt im Südosten Brasiliens vor. Amazilia versicolor kubtchecki , 1959Augusto Ruschi (1959), S. 5. – Diese Subspezies ist im Nordosten Boliviens, im Osten Paraguays, im Südwesten Brasiliens und im Nordosten Argentiniens verbreitet. Amazilia versicolor rondoniae , 1982Augusto Ruschi (1982), S. 1. – Die Unterart kommt im Norden Boliviens und dem westlichen zentralen Teil Brasiliens vor.
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Die Glanzamazilie kommt am Waldrändern, an Flussgürteln, Cerrados, Caatinga, in Gestrüpp, Gärten, Parks und Mangroven vor. Sie kommt in Höhenlagen bis 1800 Meter vor.Ber van Perlo, S. 67.10.
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Meist sammeln mehrere Glanzamazilien zusammen an großen blühenden Bäumen, wie Inga, Vochysia und Calliandra. Dabei streiten sie auch mit anderen Arten und verteidigen kleine Bereiche an relativ tiefen Pflanzen wie Sommerflieder entlang von Buschrändern. Sie holen ihren Nektar von einer großen Bandbreite von Pflanzen mit Blütenstand und kleineren Blumenkronen. Sie jagen und sammeln auch regelmäßig kleinere Insekten.Steven Leon Hilty u. a., S. 417
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deuGlanzamaziliedeu

Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.

deuGlanzamazilie
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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-14.

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16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
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10015029
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8/24/2023
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