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Anthocephala berlepschi

Anthocephala berlepschi

Weißfleckenkolibri·Salvin, 1893

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Der Weißfleckenkolibri (Anthocephala berlepschi) ist ein Seglervogel in der Familie der Kolibris (Trochilidae), der in Kolumbien endemisch ist. Der Bestand wird von der IUCN als gefährdet (Vulnerable) eingestuft.
CC-BY-SA 3.0
Kategorie:Kolibris
CC-BY-SA 3.0
Die Erstbeschreibung des Weißfleckenkolibris erfolgte 1893 durch Osbert Salvin unter dem wissenschaftlichen Namen Anthocephala berlepschi. Das Typusexemplar wurde ihm von Hans Hermann Carl Ludwig von Berlepsch zugesandt. Als Sammelort gab er die Gegend um Bogotá an.Osbert Salvin, S. VIII. Nachdem Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte den Blassstirnkolibri der Gattung Adelomyia zugeordnet hatteCharles Lucien Jules Laurent Bonaparte u. a., S. 253., kamen Jean Louis Cabanis und Ferdinand Heine junior im Jahre 1860 zu dem Schluss, dass die Art eine eigene Gattung darstellt.Jean Louis Cabanis u. a., S. 72.So schrieben die Autoren: Dagegen ist der von Bonaparte ganz ohne Bedenken von Gould schon mit weniger Entschiedenheit zu Adelomyia (!) gezogene Trochilus floriceps Gould als eigene Gattung Anthocephala .... aufzuführen: Der Gattungsname setzt sich aus den griechischen Worten »anthos« () für »Blume, Blüte« und »kéfalos« () für »Kopf« zusammen. Das Artepitheton ist dem Mann gewidmet, der Salvin das Typusexemplar zugesandt hatte. Lange galt der Weißfleckenkolibri als Unterart des Blassstirnkolibris. Heute wird er aufgrund von Analysen der mitochondrialen und nukleären DNA durch María Lozano-Jaramillo, Alejandro Rico-Guevara und Carlos Daniel Cadena in eine eigene Art gestellt. Diese Autoren untermauerten diese These mit ökologischen Nischenmodellen und stellten eine große klimatische Divergenz zwischen beiden Arten fest.María Lozano-Jaramillo (2016) u. a. Die International Ornithologists’ Union folgt dieser Abspaltung.IOC World Bird List Hummingbirds
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Die Männchen versammeln sich an Leks im Inneren des geschützten Waldes. Dabei sitzen sie in ca. 2 bis 5 Meter über dem Boden auf den Ästen. Diese ökologische Anforderung der Art für die Brutzeit könnte ein Grund für die Bedrohung des Fortbestands sein, da dieser Lebensraum immer mehr zerstört wird. Im April wurden zwei Männchen mit wahrscheinlich entwickelten Hoden gesammelt, doch fehlen gesicherte Daten über Gonadenaktivitäten des Vogels.
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Der Gesang des Weißfleckenkolibris besteht aus einer langen Serie von tsip-Tönen, die er wiederholt und in einer Frequenz von 1,5 Tönen pro Sekunde von sich gibt.
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Der Weißfleckenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 8,4 cm. Das Männchen hat einen schwarzen geraden Schnabel. Der vordere Oberkopf ist gelbbraunweiß, der Hinterkopf rötlich kastanienfarben. Der Rest der Oberseite schimmert grün. Hinter dem Auge hat er einen weißen Fleck. Die Unterseite ist gräulich gelbbraun, der quadratische geformte Schwanz bronzegrün mit weißen Spitzen und einer schwarzen Subterminalbinde, die sich aber nicht über die zentralen Steuerfedern zieht. Das Weibchen ähnelt dem Männchen hat aber einen bräunlichen Oberkopf. Jungtiere ähneln ausgewachsenen Weibchen.Thomas Züchner u. a.
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An ein und demselben Ort kann er zu bestimmten Zeiten des Jahres recht häufig sein, aber in Zeiten von Nahrungsknappheit völlig fehlen. Wahrscheinlich korreliert die Phänologie mit seinen Hauptnahrungsquellen. Deswegen wird vermutet, dass er in den Höhenlagen wandert.
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mini|Verbreitungsgebiete (grün) von Weißfleckenkolibri Er bewegt sich in feuchten Wäldern, älterer Sekundärvegetation und an Waldrändern in Höhenlagen zwischen 1200 und 2500 Metern. Populationen kommen im Reserva Natural Merenberg im Departamento del Huila, im Reservas Comunitarias de Roncesvalles und dem Reserva Natural Ibanascu in Departamento del Tolima vor.Alejandro Rico-Guevara u. a. S. 201.
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Die Ernährungsgewohnheiten des Weißfleckenkolibris sind wenig erforscht.Thomas Züchner u. a. Einzelne Exemplare wurden an den Blüten der Gesneriengewächse-Gattung Kohleria beobachtet. Hier scheint er Blüten anzufliegen, die an Wegesrändern liegen und zu den unteren Straten gehören und oft Sekundärvegetation ist.Alejandro Rico-Guevara u. a. S. 200 Ein Männchen wurde beim Besuch der Orchideengattung Elleanthus beobachtet.Robert Stirling Ridgely u. a. S. 382.
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deuWeißfleckenkolibri
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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-15.

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16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
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11668008
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