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Rhinopomastus aterrimus
Violettsichelhopf·(Stephens, 1826)
GBIF:193599933
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Der Violettsichelhopf (Rhinopomastus aterrimus), früher Mohrensichelhopf, ist ein afrikanischer Vogel aus der Familie der Baumhopfe (Phoeniculidae).Violettsichelhopf, in Avibase – Die Weltvogel-Datenbank. Abgerufen am .H. Barthel, Ch. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Deutsche Namen der Vögel der Erde Vogelwarte Bd. 58, S. 1–214, 2020 Der Vogel kommt in einem breiten Streifen von Senegal und Guinea bis Sudan, Südsudan und Äthiopien sowie in Angola vor. Der Lebensraum umfasst baumbestandene Savanne, trockenes, buschiges Land, keine Wälder bis 2000 m Höhe. Je nach Jahreszeit kommt es zu regionalen Wanderungsbewegungen.J. D. Ligon und G. M. Kirwan: Black Scimitarbill (Rhinopomastus aterrimus), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World, 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Rhinopomastus aterrimusT. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4. Das Artepitheton kommt vom Superlativ von .J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.
CC-BY-SA 3.0
Die Art gilt als nicht gefährdet (Least Concern).
CC-BY-SA 3.0
Es werden folgende Unterarten anerkannt:World Bird Names 11.2 Mousebirds, Cuckoo Roller, trogons, hoopoes, hornbills
R. a. aterrimus (, 1826), Nominatform – Senegal und Gambia bis Westsudan R. a. emini (, 1905), – Sudan bis Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und Uganda R. a. notatus (, 1892), – Äthiopien R. a. anchietae (, 1892), – Südwesten der Demokratischen Republik Kongo, Angola und Westsambia
R. a. aterrimus (, 1826), Nominatform – Senegal und Gambia bis Westsudan R. a. emini (, 1905), – Sudan bis Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und Uganda R. a. notatus (, 1892), – Äthiopien R. a. anchietae (, 1892), – Südwesten der Demokratischen Republik Kongo, Angola und Westsambia
CC-BY-SA 3.0
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, aber auch kleinen Beeren, die in Büschen und Bäumen, meist oben an Zweigen und kleinen Ästen gesucht werden, seltener am Boden. Die Art turnt geschickt, auch kopfüber. Sie tritt einzeln, in Paaren oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Individuen auf, gerne auch in gemischten Jagdgemeinschaften. Die Brutzeit dürfte im nördlichen Teil des Verbreitungsgebietes zwischen April bis Juli und September bis Januar liegen, die Art lebt monogam. Das Nest ist in einer Baumhöhle in 1 bis 2 m Höhe. Das Weibchen füttert die Jungen, erhält selbst Nahrung vom Männchen.
CC-BY-SA 3.0
Der Vogel ist 23 bis 27 cm groß und wiegt zwischen 18 und 23 g. Er ist hauptsächlich dunkel und irisierend. Scheitel und Gesicht sind tiefblau, Nacken, Rücken und Schwanzdecken sind violett. Die Handschwingen tragen eine breite weiße Binde, die Handdecken eine variabel ausgeprägte schmale weiße Binde. Der Schwanz hat kein Weiß. Kinn, Kehle, Brust und Bauch sind matt schwarz violett überhaucht. Der abwärts gekrümmte Schnabel ist schwarz, an den Rändern etwas blasser bis cremefarben, der Schnabelwinkel ist gelb. Die Iris ist dunkelbraun, die Füße sind dunkelgrau bis -schwarz. Die Art ähnelt dem Sichelhopf (Rhinopomastus cyanomelas), hat aber einen kürzeren, weniger stark gebogenen schwarzen Schnabel und einen weniger stark gestuften Schwanz mit weißen Spitzen. Das Weibchen hat weniger Violett auf der Oberseite, ist bräunlich-schwarz auf der Unterseite, die Handdecken sind häufiger schwarz als beim Männchen. Jungvögel sind blasser, haben weniger Glanz, die Unterseite ist bräunlich, der Schnabel ist kürzer und weniger gekrümmt, auch ist der Schwanz kürzer. Der im gleichen Lebensraum vorkommende Baumhopf (Phoeniculus purpureus) ist wesentlich größer und weist meist etwas grünen Glanz im Gefieder auf.
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Der Ruf wird als Folge weithin hörbarer flötend-klagender Laute “kwheep-kwheep-kwheep-...” oder “pooee-pooee-pooee-...” beschrieben mit abfallender Tonhöhe mit kurzem dumpfem Endlaut sowie als pfeifendes “see-see-see” des Weibchens, wenn es vom Männchen gefüttert werden möchte.
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Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Violettsichelhopfdeu★
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
Violettsichelhopf
deu★ preferred
CLASSIFICATION
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