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Araceae
Aronstabgewächse(+1)·Juss.
GBIF:100328358
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Die Aronstabgewächse (Araceae) sind eine Pflanzenfamilie innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Zur Familie gehören 115 bis 129 Gattungen mit je nach Definition 3270, 3305 oder 4025 Arten. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst fast die ganze Erde, die meisten Arten kommen jedoch in den Tropen vor.
CC-BY-SA 3.0
mini|Subfamilie Pothoideae: Tribus Anthurieae: Anthurium hookeri mit Luftwurzeln, gestielten Laubblättern, Prophyllen und Cataphyllen mini|Spadix im Bereich der männlichen Blüten von Amorphophallus titanum mini|Tribus Arisaemateae: Fruchtstand mit reifen Beeren von Arisaema engleri Bei den Lemnoideae weichen die Merkmale oft stark von den übrigen Araceae ab.
422 Lemna minor, L. gibba, L. trisulka, Spirodela polyrrhiza.jpg|Illustration verschiedener Arten aus der Unterfamilie [[Wasserlinsengewächse]] (Lemnoideae) Ulearum sagittatum from Engler.png|Tribus Zomicarpeae: Illustration von ''[[Ulearum sagittatum]]'' Hapaline brownii CBM.png|Tribus Caladieae: Illustration von ''[[Hapaline brownii]]''
Erscheinungsbild und Blätter Die Arten der Aronstabgewächse sind immergrüne oder saisongrüne, meist ausdauernde krautige Pflanzen, und können von winzig klein (Lemnoideae) bis meterhoch sein. Es gibt ein breites Spektrum an Lebensformen: neben vielen terrestrischen Arten gibt es Epiphyten, Lithophyten oder Kletterpflanzen, viele Arten sind Geophyten; die Lemnoideae sind auf oder unter der Wasseroberfläche schwimmende Pflanzen. Einigen Arten der Lemnoideae fehlen Wurzeln. Viele Arten bilden Luftwurzeln oder als unterirdische Überdauerungsorgane Rhizome oder Knollen. Manchmal werden Bulbillen, beispielsweise an den Blättern zur vegetativen Vermehrung gebildet. Viele Arten bilden oberirdische, selbstständig aufrechte, kletternde bis kriechende Stängel, die oft grün sind. Bei manchen Taxa sind die Stängel bewehrt (beispielsweise Montrichardia). Oft stehen unter jedem Laubblatt Prophylle und/oder Cataphylle. Die wechselständig, nur grundständig oder am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter besitzen bei den meisten Arten einen Blattstiel mit einer Blattscheide an der Basis. Die sehr unterschiedlich geformten Blattspreiten können ungeteilt oder auf unterschiedliche Weise geteilt sein. Oft ist die Spreitenbasis herz- oder pfeilförmig; manchmal ist das Blatt schildförmig (peltat).
Blütenstände und Blüten Unterhalb der Blütenstände stehen häutige Prophylle und/oder Cataphylle. Oft ist ein blattloser Blütenstandsschaft vorhanden. Die meisten Araceae besitzen einen für diese Familie typischen Blütenstand mit einem unverzweigten Kolben, Spadix genannt, der meist viele Blüten enthält und einem einzelnen Hochblatt, Spatha genannt, das den Kolben mehr oder weniger stark umhüllt. Die Spatha besitzt meist eine röhrenförmige Basis, deren Ränder verwachsen sein können und eine haltbare bis mehr oder weniger schnell vergängliche Hochblattspreite besitzen. Die Blüten sind häufig klein und unscheinbar. Bei den ursprünglichen Taxa sind die Blüten zwittrig. Oft sind die Blüten eingeschlechtig, zuweilen sind dann die Blütenteile stark reduziert. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind, dann sind die Arten meist einhäusig (monözisch), selten zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig. Bei einhäusig getrenntgeschlechtigen Arten befinden sich am Spadix an der Basis ein steriler Abschnitt, im unteren Bereich die weiblichen Blüten und im oberen Bereich die männlichen; manchmal kommen auch sterile Blüten vor. Die Blüten sind zwei- oder dreizählig. In zwittrigen Blüten befinden sich sechs, vier oder keine meist freie Blütenhüllblätter. Meist sind vier bis sechs, selten bis zu 22 Staubblätter und ein Fruchtknoten vorhanden. Ihre Staubfäden sind frei und die Staubbeutel besitzen zwei Theken. Drei Fruchtblätter sind zu einem meist dreikammerigen oder manchmal einkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Eingeschlechtigen Blüten fehlen fast immer Blütenhüllblätter, nur drei afrikanische Gattungen, darunter Zamioculcas, besitzen welche. Männliche Blüten haben meist zwei bis vier (ein bis sechs) freie Staubblätter oder zwei bis zwölf (selten bis zu 32) zu einem „Synandrium“ verwachsene Staubblätter, dabei sind kaum Staubfäden erkennbar, die Staubbeutel sind also fast sitzend. Sie öffnen sich an ihre Spitze mit Poren oder geraden bis hufeisenförmigen Schlitzen. Die Pollenkörner besitzen bei den meisten Gattungen keine Aperturen und kein Sporopollenin; die Exine hat sehr unterschiedliche Musterungen. In den weiblichen Blüten sind manchmal Staminodien vorhanden. Bei den weiblichen Blüten sind die Fruchtblätter zu einem meist einkammerigen, manchmal drei- bis vierkammerigen, meist oberständigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer sind ein bis viele Samenanlagen vorhanden. Der meist kaum erkennbare Griffel endet in einer während der Anthese feuchten Narbe, die manchmal deutlich gelappt ist. Bei den Lemnoideae ist der Blütenstand (der nur selten zu finden ist) auf ein bis zwei Blüten reduziert und die eingeschlechtigen Blüten enthalten nur ein bis zwei Staubblätter oder nur ein Fruchtblatt mit ein bis sieben Samenanlagen.
Fruchtstände, Früchte und Samen Sie bilden ein- bis vielsamige Beeren. Die Beeren stehen meist einzeln in den Fruchtständen oder selten bilden sie eine Sammelfrucht bei den Cryptocoryne oder bei Syngonium. Die Beeren bleiben meist geschlossen oder bei den Monstereae ohne Amydrium platzen sie auf. Die Beeren bleiben grün oder färben sich bei Reife meist rot, weiß oder gelb, selten blau. Die Beeren sind manchmal saftig. Endosperm ist reichlich vorhanden bis fehlend. mini|Tribus Areae: Blütenstand von Eminium spiculatum
Blütenökologische Besonderheiten an Beispielen einzelner Arten Im Frühjahr kann man die Pfeilblätter des Gefleckten Aronstabes (Arum maculatum) im Laubwald entdecken. Der bräunliche Kolben (Spadix) verströmt einen muffigen, urinartigen Geruch, den manche Insekten unwiderstehlich finden. Reusenhaare an der Einschnürung im unteren Drittel verhindern ein vorzeitiges Entkommen der Insekten. Erst nachdem ausreichend Pollen von den männlichen auf die weibliche Aronstabblüten gelangt sind, öffnet sich das Gefängnis wieder. Einen ähnlichen Bestäubungsmechanismus besitzt die Eidechsenwurz (Typhonium venosum). Andere Aronstabgewächse wie bei den Gattungen Flamingoblumen (Anthurium), Spathiphyllum oder auch Zantedeschia scheinen für Insekten durch die Farbe ihres Hochblatts und ihren Duft besonders für männliche Bienen attraktiv zu sein. Zu den Aronstabgewächsen zählt auch die Pflanzenart mit dem „größten Blütenstand“, eigentlich der „größten Blume“, (der größte Blütenstand ist der von Puya raimondii) der Welt, die aus Sumatra stammende Titanenwurz (Amorphophallus titanum). Dieser Blütenstand stinkt unangenehm nach Aas, wovon Aaskäfer stark angezogen werden. Als Besonderheit haben die Araceae mit ihrer alternativen Atmungskette eine Möglichkeit entwickelt, Wärme im Spadix zu produzieren. Diese Wärmeentwicklung nutzt zum Beispiel die Art Arum maculatum, um die Blütendüfte (Aasgeruch) besser zu verflüchtigen und damit Insekten anzulocken. Andere Arten wie Symplocarpus foetidus hingegen bewahren durch die in den Mitochondrien des zentralen Blütenstiels generierte Wärme ihre Blütenstände vor Frost- und Kälteschäden: selbst bei Umgebungstemperaturen unterhalb des Gefrierpunkts vermag die Pflanze ihre innere Temperatur konstant bei 20°C zu halten. mini|hochkant|Fossiles Laubblatt des ausgestorbenen Orontium wolfei aus der Klondike Mountain Formation, Ferry County, Washington, USA, 48,5 Millionen Jahre vor Heute mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Aglaonemateae: Aglaonema commutatum als Topfpflanze mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Anubiadeae: Habitus und gestielte Laubblätter von Anubias afzelii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Areae: Blütenstände von Biarum davisii, ein Endemit aus Kreta mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Arisaemateae: Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Arisaema triphyllum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Arisareae: Blütenstand von Arisarum simorrhinum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Caladieae: Habitus und handförmig geteilte Laubblätter von Syngonium podophyllum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Callopsideae: Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Callopsis volkensii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Colocasieae: Habitus und Laubblätter von Alocasia cuprea mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Cryptocoryneae: Submerse Cryptocoryne wendtii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Dieffenbachieae: Habitus und gestielte Laubblätter von Dieffenbachia seguine mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Homalomeneae: Habitus, gestielte Laubblätter und Blütenstand von Homalomena speariae mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Montrichardieae: Blütenstand von Montrichardia arborescens mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Nephthytideae: Fruchtstände von Anchomanes giganteus mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Peltandreae: Habitus von Typhonodorum lindleyanum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Philodendreae: Habitus und Laubblätter von Philodendron goeldii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Pistieae: Habitus der Wasserpflanze Wassersalat (Pistia stratiotes) mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Schismatoglottideae: Habitus und Laubblätter von Schismatoglossis calyptrata mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Spathicarpeae: Blütenstände von Spathicarpa hastifolia mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Thomsonieae: Blütenstand von Amorphophallus maximus mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Zamioculcadeae: Zamioculcas zamiifolia als Topfpflanze mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Zantedeschieae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Zantedeschia albomaculata mini|hochkant|Unterfamilie Pothoideae Tribus Anthurieae: Anthurium andraeanum (Große Flamingoblume) als Topfpflanze mini|hochkant|Unterfamilie Pothoideae Tribus Monstereae: Rhaphidophra decursiva mini|hochkant|Unterfamilie Calloideae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände der Sumpf-Calla (Calla palustris) mini|hochkant|Unterfamilie Gymnostachydoideae: Fruchtstand von Gymnostachys anceps mini|hochkant|Unterfamilie Orontioideae: Die Wasserpflanze Orontium aquaticum mini|hochkant|Unterfamilie Lasioideae: Urospatha grandis mini|hochkant|Unterfamilie Lemnoideae: Die Wasserpflanze Lemna trisulca
422 Lemna minor, L. gibba, L. trisulka, Spirodela polyrrhiza.jpg|Illustration verschiedener Arten aus der Unterfamilie [[Wasserlinsengewächse]] (Lemnoideae) Ulearum sagittatum from Engler.png|Tribus Zomicarpeae: Illustration von ''[[Ulearum sagittatum]]'' Hapaline brownii CBM.png|Tribus Caladieae: Illustration von ''[[Hapaline brownii]]''
Erscheinungsbild und Blätter Die Arten der Aronstabgewächse sind immergrüne oder saisongrüne, meist ausdauernde krautige Pflanzen, und können von winzig klein (Lemnoideae) bis meterhoch sein. Es gibt ein breites Spektrum an Lebensformen: neben vielen terrestrischen Arten gibt es Epiphyten, Lithophyten oder Kletterpflanzen, viele Arten sind Geophyten; die Lemnoideae sind auf oder unter der Wasseroberfläche schwimmende Pflanzen. Einigen Arten der Lemnoideae fehlen Wurzeln. Viele Arten bilden Luftwurzeln oder als unterirdische Überdauerungsorgane Rhizome oder Knollen. Manchmal werden Bulbillen, beispielsweise an den Blättern zur vegetativen Vermehrung gebildet. Viele Arten bilden oberirdische, selbstständig aufrechte, kletternde bis kriechende Stängel, die oft grün sind. Bei manchen Taxa sind die Stängel bewehrt (beispielsweise Montrichardia). Oft stehen unter jedem Laubblatt Prophylle und/oder Cataphylle. Die wechselständig, nur grundständig oder am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter besitzen bei den meisten Arten einen Blattstiel mit einer Blattscheide an der Basis. Die sehr unterschiedlich geformten Blattspreiten können ungeteilt oder auf unterschiedliche Weise geteilt sein. Oft ist die Spreitenbasis herz- oder pfeilförmig; manchmal ist das Blatt schildförmig (peltat).
Blütenstände und Blüten Unterhalb der Blütenstände stehen häutige Prophylle und/oder Cataphylle. Oft ist ein blattloser Blütenstandsschaft vorhanden. Die meisten Araceae besitzen einen für diese Familie typischen Blütenstand mit einem unverzweigten Kolben, Spadix genannt, der meist viele Blüten enthält und einem einzelnen Hochblatt, Spatha genannt, das den Kolben mehr oder weniger stark umhüllt. Die Spatha besitzt meist eine röhrenförmige Basis, deren Ränder verwachsen sein können und eine haltbare bis mehr oder weniger schnell vergängliche Hochblattspreite besitzen. Die Blüten sind häufig klein und unscheinbar. Bei den ursprünglichen Taxa sind die Blüten zwittrig. Oft sind die Blüten eingeschlechtig, zuweilen sind dann die Blütenteile stark reduziert. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind, dann sind die Arten meist einhäusig (monözisch), selten zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig. Bei einhäusig getrenntgeschlechtigen Arten befinden sich am Spadix an der Basis ein steriler Abschnitt, im unteren Bereich die weiblichen Blüten und im oberen Bereich die männlichen; manchmal kommen auch sterile Blüten vor. Die Blüten sind zwei- oder dreizählig. In zwittrigen Blüten befinden sich sechs, vier oder keine meist freie Blütenhüllblätter. Meist sind vier bis sechs, selten bis zu 22 Staubblätter und ein Fruchtknoten vorhanden. Ihre Staubfäden sind frei und die Staubbeutel besitzen zwei Theken. Drei Fruchtblätter sind zu einem meist dreikammerigen oder manchmal einkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Eingeschlechtigen Blüten fehlen fast immer Blütenhüllblätter, nur drei afrikanische Gattungen, darunter Zamioculcas, besitzen welche. Männliche Blüten haben meist zwei bis vier (ein bis sechs) freie Staubblätter oder zwei bis zwölf (selten bis zu 32) zu einem „Synandrium“ verwachsene Staubblätter, dabei sind kaum Staubfäden erkennbar, die Staubbeutel sind also fast sitzend. Sie öffnen sich an ihre Spitze mit Poren oder geraden bis hufeisenförmigen Schlitzen. Die Pollenkörner besitzen bei den meisten Gattungen keine Aperturen und kein Sporopollenin; die Exine hat sehr unterschiedliche Musterungen. In den weiblichen Blüten sind manchmal Staminodien vorhanden. Bei den weiblichen Blüten sind die Fruchtblätter zu einem meist einkammerigen, manchmal drei- bis vierkammerigen, meist oberständigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer sind ein bis viele Samenanlagen vorhanden. Der meist kaum erkennbare Griffel endet in einer während der Anthese feuchten Narbe, die manchmal deutlich gelappt ist. Bei den Lemnoideae ist der Blütenstand (der nur selten zu finden ist) auf ein bis zwei Blüten reduziert und die eingeschlechtigen Blüten enthalten nur ein bis zwei Staubblätter oder nur ein Fruchtblatt mit ein bis sieben Samenanlagen.
Fruchtstände, Früchte und Samen Sie bilden ein- bis vielsamige Beeren. Die Beeren stehen meist einzeln in den Fruchtständen oder selten bilden sie eine Sammelfrucht bei den Cryptocoryne oder bei Syngonium. Die Beeren bleiben meist geschlossen oder bei den Monstereae ohne Amydrium platzen sie auf. Die Beeren bleiben grün oder färben sich bei Reife meist rot, weiß oder gelb, selten blau. Die Beeren sind manchmal saftig. Endosperm ist reichlich vorhanden bis fehlend. mini|Tribus Areae: Blütenstand von Eminium spiculatum
Blütenökologische Besonderheiten an Beispielen einzelner Arten Im Frühjahr kann man die Pfeilblätter des Gefleckten Aronstabes (Arum maculatum) im Laubwald entdecken. Der bräunliche Kolben (Spadix) verströmt einen muffigen, urinartigen Geruch, den manche Insekten unwiderstehlich finden. Reusenhaare an der Einschnürung im unteren Drittel verhindern ein vorzeitiges Entkommen der Insekten. Erst nachdem ausreichend Pollen von den männlichen auf die weibliche Aronstabblüten gelangt sind, öffnet sich das Gefängnis wieder. Einen ähnlichen Bestäubungsmechanismus besitzt die Eidechsenwurz (Typhonium venosum). Andere Aronstabgewächse wie bei den Gattungen Flamingoblumen (Anthurium), Spathiphyllum oder auch Zantedeschia scheinen für Insekten durch die Farbe ihres Hochblatts und ihren Duft besonders für männliche Bienen attraktiv zu sein. Zu den Aronstabgewächsen zählt auch die Pflanzenart mit dem „größten Blütenstand“, eigentlich der „größten Blume“, (der größte Blütenstand ist der von Puya raimondii) der Welt, die aus Sumatra stammende Titanenwurz (Amorphophallus titanum). Dieser Blütenstand stinkt unangenehm nach Aas, wovon Aaskäfer stark angezogen werden. Als Besonderheit haben die Araceae mit ihrer alternativen Atmungskette eine Möglichkeit entwickelt, Wärme im Spadix zu produzieren. Diese Wärmeentwicklung nutzt zum Beispiel die Art Arum maculatum, um die Blütendüfte (Aasgeruch) besser zu verflüchtigen und damit Insekten anzulocken. Andere Arten wie Symplocarpus foetidus hingegen bewahren durch die in den Mitochondrien des zentralen Blütenstiels generierte Wärme ihre Blütenstände vor Frost- und Kälteschäden: selbst bei Umgebungstemperaturen unterhalb des Gefrierpunkts vermag die Pflanze ihre innere Temperatur konstant bei 20°C zu halten. mini|hochkant|Fossiles Laubblatt des ausgestorbenen Orontium wolfei aus der Klondike Mountain Formation, Ferry County, Washington, USA, 48,5 Millionen Jahre vor Heute mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Aglaonemateae: Aglaonema commutatum als Topfpflanze mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Anubiadeae: Habitus und gestielte Laubblätter von Anubias afzelii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Areae: Blütenstände von Biarum davisii, ein Endemit aus Kreta mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Arisaemateae: Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Arisaema triphyllum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Arisareae: Blütenstand von Arisarum simorrhinum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Caladieae: Habitus und handförmig geteilte Laubblätter von Syngonium podophyllum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Callopsideae: Habitus, Laubblätter und Blütenstand von Callopsis volkensii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Colocasieae: Habitus und Laubblätter von Alocasia cuprea mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Cryptocoryneae: Submerse Cryptocoryne wendtii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Dieffenbachieae: Habitus und gestielte Laubblätter von Dieffenbachia seguine mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Homalomeneae: Habitus, gestielte Laubblätter und Blütenstand von Homalomena speariae mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Montrichardieae: Blütenstand von Montrichardia arborescens mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Nephthytideae: Fruchtstände von Anchomanes giganteus mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Peltandreae: Habitus von Typhonodorum lindleyanum mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Philodendreae: Habitus und Laubblätter von Philodendron goeldii mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Pistieae: Habitus der Wasserpflanze Wassersalat (Pistia stratiotes) mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Schismatoglottideae: Habitus und Laubblätter von Schismatoglossis calyptrata mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Spathicarpeae: Blütenstände von Spathicarpa hastifolia mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Thomsonieae: Blütenstand von Amorphophallus maximus mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Zamioculcadeae: Zamioculcas zamiifolia als Topfpflanze mini|hochkant|Unterfamilie Aroideae Tribus Zantedeschieae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Zantedeschia albomaculata mini|hochkant|Unterfamilie Pothoideae Tribus Anthurieae: Anthurium andraeanum (Große Flamingoblume) als Topfpflanze mini|hochkant|Unterfamilie Pothoideae Tribus Monstereae: Rhaphidophra decursiva mini|hochkant|Unterfamilie Calloideae: Habitus, Laubblätter und Blütenstände der Sumpf-Calla (Calla palustris) mini|hochkant|Unterfamilie Gymnostachydoideae: Fruchtstand von Gymnostachys anceps mini|hochkant|Unterfamilie Orontioideae: Die Wasserpflanze Orontium aquaticum mini|hochkant|Unterfamilie Lasioideae: Urospatha grandis mini|hochkant|Unterfamilie Lemnoideae: Die Wasserpflanze Lemna trisulca
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Arum maculatum und Dracunculus vulgaris Bei den Autoren der europäischen Antike (Dioskurides, Plinius und Galen) wurden Heilpflanzen mit den Namen arum und dracontium in engem Zusammenhang beschrieben. Diese Pflanzen wurden später als Arum maculatum - Aronstab und Dracunculus vulgaris - Gemeine Drachenwurz gedeutet.
Quellen
Antike – Spätantike: Dioskurides 1. Jh.Pedanios Dioskurides. 1. Jh. De Medicinali Materia libri quinque. Übersetzung. Julius Berendes. Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern. Enke, Stuttgart 1902, S. 245 (Buch II, Kapitel 197): Aron (Digitalisat) --- Plinius 1. Jh.Plinius der Ältere, 1. Jh. Naturalis historia Buch XXIV, Kapitel 91 (§ 142–148): Dracontium (Digitalisat); Übersetzung Külb 1855 (Digitalisat) --- Galen 2. Jh.Galen, 2. Jh. De alimentorum facultatibus, Buch II, Kapitel 63 (nach der Ausgabe Kühn Band VI, S. 649): Arum (Digitalisat) Kapitel 64 (nach der Ausgabe Kühn Band VI, S. 651): Dracontium (Digitalisat). De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus, Buch VI, Kapitel I /61 (nach Kühn 1826, Bd. XI, S. 839): Aron (Digitalisat) Kapitel VI /9 (nach Kühn 1826, Bd. XI, S. 864): Dracontium (Digitalisat) --- Pseudo-Apuleius 4. Jh.Erstdruck: Rom 1481, Kapitel 15: Dracontea (Digitalisat) --- Pseudo-Dioscorides de herbis femininis. 6. Jh.Pseudo-Dioscorides de herbis femininis. 6. Jh. Edition: H. F. Kästner. Pseudo-Dioscorides de herbis femininis. In: Hermes, Bd. 31 (1896), Kapitel 44 (S. 619–620): Dracontea femina (Digitalisat) Arabisches Mittelalter: Avicenna 11. Jh.Avicenna, 11. Jh., Kanon der Medizin. Übersetzung und Bearbeitung durch Gerhard von Cremona, Arnaldus de Villanova und Andrea Alpago (1450–1521). Basel 1556, Band II, Kapitel CCCCXL: Luf – Dracunculus et Aro (Digitalisat) --- Konstantin 11. Jh.Konstantin der Afrikaner, 11. Jh. Liber de gradibus simplicium. Druck. Opera. Basel 1536, S. 350: Aros (Digitalisat) --- Circa instans 12. Jh.Circa instans 12. Jh. Druck. Venedig 1497, Blatt 200r: Jarus (Digitalisat); Blatt 210r: Serpentaria (Digitalisat) --- Pseudo-Serapion 13. Jh.Pseudo-Serapion 13. Jh., Druck. Venedig 1497, Blatt 105v (No 43): Luf (Digitalisat) --- Ibn al-Baitar 13. Jh.Abu Muhammad ibn al-Baitar, 13. Jh., Kitāb al-jāmiʿ li-mufradāt al-adwiya wa al-aghdhiya. Übersetzung. Joseph Sontheimer unter dem Titel Große Zusammenstellung über die Kräfte der bekannten einfachen Heil- und Nahrungsmittel. Hallberger, Stuttgart Band II 1842, S. 446: Luf (Digitalisat) Lateinisches Mittelalter: Pseudo-Macer 11. Jh.Pseudo-Macer Cap. 54: Columbrina. Druck Basel 1527, Blatt 36v: Columbrina (Digitalisat) --- Deutscher Macer 13. Jh.Deutscher Macer. Nach: Bernhard Schnell, William Crossgrove: Der deutsche Macer. Vulgatfassung. Niemeyer, Tübingen 2003, S. 361 (Cap. 51). Heidelberg, Cpg 226, Elsaß, 1459-1469, Blatt 197v: Columbaria (Digitalisat) --- Spuria MacriUlrike Jansen. Spuria Macri. Ein Anhang zu Macer Floridus, De viribus herbarum. (Beiträge zur Altertumskunde. Band 314) De Gruyter, Berlin/Boston 2013. Aaron. Text und Übersetzung: S. 189–192; Kommentar: S. 271–275 --- Hildegard von Bingen 12. Jh.Charles Victor Daremberg und Friedrich Anton Reuß (1810-1868). S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem. Physica, Buch I, Kapitel 49. Migne, Paris 1855. Sp. 1148 (Digitalisat) – Übersetzung: Herbert Reier: Hildegard von Bingen Physica. Nach der Textausgabe von J. P. Migne, Paris 1882 ins Deutsche übersetzt. Kiel 1980, S. 3. Das Kraut Aaron ist weder lind noch sehr stark, sondern hat eine ausgeglichene Temperatur, wie die Sonne nach der Morgenröte eine angenehme Wärme hat, wie auch der Tau im Sommer vor Tage angenehm ist und so zu allem umgestimmt werden kann, wie ein angenehmer Mann, der eine Gefahr erdulden kann und das Glück richtig besitzt. Wenn in einem Menschen seine Krankheit sich in schwarzen Pusteln äußert, worin der Tod des Menschen steckt, der seltega genannt wird, und wenn ihm dann die Blätter oder Wurzeln dieses Krautes zu essen gegeben werden, so mildern sie die zu große Hitze oder Kälte, die in den Pusteln ist, sodass sie gelinde nachlassen. Und wenn ein Mensch so vergichtiget ist, dass alle Glieder von ihm abfallen und er seine Sprache verliert, gebe man ihm bald Blätter des Krautes Aaron mit etwas Salz zu essen, und die gicht wird weichen. Tut sie es noch nicht, so tunke man seine Wurzel in gekochten Honig und gebe es ihm alsbald zu essen, damit er sich bessert. Wenn aber ein Mensch slimet fiber im Bauch hat, aus dem riddo erwächst, koche er die Wurzel des Krautes Aaron in reinem Wein und lasse das auskühlen, tue dann ein glühendes Eisen in diesen Wein und erhitze ihn endlich so, dass er es heiß trinkt, und der slim in seinem Bauch das fiber von ihm nimmt, Wie das Feuer den Schnee schmelzen lässt. Ein Mensch, in dem die Melancholie wütet, der einen rauen Sinn hat und immer traurig ist, soll Wein mit Aaronwurzel gekocht oft trinken; das mindert in ihm die Melancholie und das fiber. --- Herbarius Moguntinus 1484Herbarius Moguntinus, Mainz 1484, Teil , Kapitel 17: Aaron, Aron (Digitalisat); Kapitel 127: Serpentaria, Naterwortz (Digitalisat) --- Gart der Gesundheit 1485Gart der Gesundheit. Mainz 1485, Kapitel 16: (Digitalisat) --- Hortus sanitatis 1491Hortus sanitatis 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 1: (Digitalisat) --- Hieronymus Brunschwig 1500Hieronymus Brunschwig. Kleines Destillierbuch, Straßburg 1500, Blatt 19v: Aron (Digitalisat) Neuzeit: Otto Brunfels 1532Otto Brunfels. Contrafayt Kreüterbůch. Johann Schott, Straßburg 1532, S. 67 (Digitalisat) --- Otto Brunfels 1537Otto Brunfels. Ander Teyl des Teütschen Contrafayten Kreüterbůchs. Johann Schott, Straßburg 1537, S. 134: Abbildung Schlangenkraut (Digitalisat) --- Hieronymus Bock 1539Hieronymus Bock. New Kreütter Bůch. Wendel Rihel, Straßburg 1539, Teil II, Kapitel 78: Aron (Digitalisat), Kapitel 79: Drachenwurtz (Digitalisat) --- Leonhart Fuchs 1543Leonhart Fuchs. New Kreütterbuch … Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 22: Aron (Digitalisat). Kapitel 85: Groß Schlangenkraut (Digitalisat) --- Mattioli – Handsch – Camerarius 1586Pietro Andrea Mattioli. Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia. Übersetzung durch Georg Handsch, bearbeitet durch Joachim Camerarius den Jüngeren, Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 189v–190v: Drachenwurtz, Schlangenkraut (Digitalisat). Blatt 191v–193r: Aron (Digitalisat) --- Nicolas Lémery 1699/1721Nicolas Lémery. Dictionnaire universel des drogues simples., Paris 1699, S. 66–67: Arum (Digitalisat); Übersetzung. Vollständiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses vermehreten Edition [...] ins Hochteutsche übersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern, [...]. Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 108–109: Arum (Digitalisat) --- Onomatologia medica completa 1755Albrecht von Haller (Herausgeber). Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollständig erkläret [...]. Gaumische Handlung, Ulm/ Frankfurt am Main/ Leipzig 1755, Sp. 144–145 (Digitalisat) --- William Cullen 1789/90William Cullen A treatise of the materia medica. Charles Elliot, Edinburgh 1789. Band II, S. 211–214: Acria (Digitalisat). Deutsch. Samuel Hahnemann. Schwickert, Leipzig 1790. Band II, S. 241–244 Scharfe Substanzen. (Digitalisat). Band II, S. 554: Diuretics (Digitalisat). Deutsch. Samuel Hahnemann. Schwickert, Leipzig 1790. Band II, S. 613: Als harntreibendes Mittel (Digitalisat) --- Hecker 1814/15August Friedrich Hecker’s practische Arzneimittellehre. Revidiert und mit neuesten Entdeckungen bereichert von einem practischen Arzte. Camesius, Wien, Band I 1814, S. 648 (Digitalisat) --- Pereira – Buchheim 1848Jonathan Pereira’s Handbuch der Heilmittellehre. Nach dem Standpunkte der deutschen Medicin bearbeitet von Rudolf Buchheim. Leopold Voß, Leipzig, Band II 1848, S. 60–61 (Digitalisat)
Historische Abbildungen
Drakontaia Wiener Dioskurides.jpg|…''[[Wiener Dioskurides]]''… 6. Jahrhundert Leiden Dragontea.jpg|''[[Pseudo-Apuleius]]'' Leiden, 6. Jahrhundert 103 Auslasser Arum maculatum.jpg|…..[[Vitus Auslasser]]..… 1479 1484-1499 Herbarius Moguntinus.jpg|''[[Herbarius Moguntinus]]''. Oben: Ausgabe Mainz 1484. Unten: Ausgaben Vicenza 1491 und Venedig 1499 1485 Gart Aaron.jpg|…''[[Gart der Gesundheit]]''… 1485 1491 Hortus Arum.jpg|…..''[[Hortus sanitatis]]''..… 1491 1532 Brunfels Aron.jpg|…..[[Otto Brunfels]]..… 1532 1537 Brunfels Schlangenkraut.jpg|…..[[Otto Brunfels]] …… 1537 fuchs aron und groß schlangenkraut.jpg|[[Leonhart Fuchs]] 1543. Links: Aron. Rechts: [[Dracunculus vulgaris|Schlangenkraut]] bock aron und drachenwurtz.jpg|[[Hieronymus Bock]] 1546. Links: Aron. Rechts: [[Dracunculus vulgaris|Drachenwurtz]] Mattioli - Handsch - Camerarius 1586 Drachenwurz - Aron.jpg|[[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]], Handsch, [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586
Quellen
Antike – Spätantike: Dioskurides 1. Jh.Pedanios Dioskurides. 1. Jh. De Medicinali Materia libri quinque. Übersetzung. Julius Berendes. Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern. Enke, Stuttgart 1902, S. 245 (Buch II, Kapitel 197): Aron (Digitalisat) --- Plinius 1. Jh.Plinius der Ältere, 1. Jh. Naturalis historia Buch XXIV, Kapitel 91 (§ 142–148): Dracontium (Digitalisat); Übersetzung Külb 1855 (Digitalisat) --- Galen 2. Jh.Galen, 2. Jh. De alimentorum facultatibus, Buch II, Kapitel 63 (nach der Ausgabe Kühn Band VI, S. 649): Arum (Digitalisat) Kapitel 64 (nach der Ausgabe Kühn Band VI, S. 651): Dracontium (Digitalisat). De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus, Buch VI, Kapitel I /61 (nach Kühn 1826, Bd. XI, S. 839): Aron (Digitalisat) Kapitel VI /9 (nach Kühn 1826, Bd. XI, S. 864): Dracontium (Digitalisat) --- Pseudo-Apuleius 4. Jh.Erstdruck: Rom 1481, Kapitel 15: Dracontea (Digitalisat) --- Pseudo-Dioscorides de herbis femininis. 6. 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Joseph Sontheimer unter dem Titel Große Zusammenstellung über die Kräfte der bekannten einfachen Heil- und Nahrungsmittel. Hallberger, Stuttgart Band II 1842, S. 446: Luf (Digitalisat) Lateinisches Mittelalter: Pseudo-Macer 11. Jh.Pseudo-Macer Cap. 54: Columbrina. Druck Basel 1527, Blatt 36v: Columbrina (Digitalisat) --- Deutscher Macer 13. Jh.Deutscher Macer. Nach: Bernhard Schnell, William Crossgrove: Der deutsche Macer. Vulgatfassung. Niemeyer, Tübingen 2003, S. 361 (Cap. 51). Heidelberg, Cpg 226, Elsaß, 1459-1469, Blatt 197v: Columbaria (Digitalisat) --- Spuria MacriUlrike Jansen. Spuria Macri. Ein Anhang zu Macer Floridus, De viribus herbarum. (Beiträge zur Altertumskunde. Band 314) De Gruyter, Berlin/Boston 2013. Aaron. Text und Übersetzung: S. 189–192; Kommentar: S. 271–275 --- Hildegard von Bingen 12. Jh.Charles Victor Daremberg und Friedrich Anton Reuß (1810-1868). S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem. Physica, Buch I, Kapitel 49. Migne, Paris 1855. Sp. 1148 (Digitalisat) – Übersetzung: Herbert Reier: Hildegard von Bingen Physica. Nach der Textausgabe von J. P. Migne, Paris 1882 ins Deutsche übersetzt. Kiel 1980, S. 3. Das Kraut Aaron ist weder lind noch sehr stark, sondern hat eine ausgeglichene Temperatur, wie die Sonne nach der Morgenröte eine angenehme Wärme hat, wie auch der Tau im Sommer vor Tage angenehm ist und so zu allem umgestimmt werden kann, wie ein angenehmer Mann, der eine Gefahr erdulden kann und das Glück richtig besitzt. Wenn in einem Menschen seine Krankheit sich in schwarzen Pusteln äußert, worin der Tod des Menschen steckt, der seltega genannt wird, und wenn ihm dann die Blätter oder Wurzeln dieses Krautes zu essen gegeben werden, so mildern sie die zu große Hitze oder Kälte, die in den Pusteln ist, sodass sie gelinde nachlassen. Und wenn ein Mensch so vergichtiget ist, dass alle Glieder von ihm abfallen und er seine Sprache verliert, gebe man ihm bald Blätter des Krautes Aaron mit etwas Salz zu essen, und die gicht wird weichen. Tut sie es noch nicht, so tunke man seine Wurzel in gekochten Honig und gebe es ihm alsbald zu essen, damit er sich bessert. Wenn aber ein Mensch slimet fiber im Bauch hat, aus dem riddo erwächst, koche er die Wurzel des Krautes Aaron in reinem Wein und lasse das auskühlen, tue dann ein glühendes Eisen in diesen Wein und erhitze ihn endlich so, dass er es heiß trinkt, und der slim in seinem Bauch das fiber von ihm nimmt, Wie das Feuer den Schnee schmelzen lässt. Ein Mensch, in dem die Melancholie wütet, der einen rauen Sinn hat und immer traurig ist, soll Wein mit Aaronwurzel gekocht oft trinken; das mindert in ihm die Melancholie und das fiber. --- Herbarius Moguntinus 1484Herbarius Moguntinus, Mainz 1484, Teil , Kapitel 17: Aaron, Aron (Digitalisat); Kapitel 127: Serpentaria, Naterwortz (Digitalisat) --- Gart der Gesundheit 1485Gart der Gesundheit. Mainz 1485, Kapitel 16: (Digitalisat) --- Hortus sanitatis 1491Hortus sanitatis 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 1: (Digitalisat) --- Hieronymus Brunschwig 1500Hieronymus Brunschwig. Kleines Destillierbuch, Straßburg 1500, Blatt 19v: Aron (Digitalisat) Neuzeit: Otto Brunfels 1532Otto Brunfels. Contrafayt Kreüterbůch. Johann Schott, Straßburg 1532, S. 67 (Digitalisat) --- Otto Brunfels 1537Otto Brunfels. Ander Teyl des Teütschen Contrafayten Kreüterbůchs. Johann Schott, Straßburg 1537, S. 134: Abbildung Schlangenkraut (Digitalisat) --- Hieronymus Bock 1539Hieronymus Bock. New Kreütter Bůch. Wendel Rihel, Straßburg 1539, Teil II, Kapitel 78: Aron (Digitalisat), Kapitel 79: Drachenwurtz (Digitalisat) --- Leonhart Fuchs 1543Leonhart Fuchs. New Kreütterbuch … Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 22: Aron (Digitalisat). Kapitel 85: Groß Schlangenkraut (Digitalisat) --- Mattioli – Handsch – Camerarius 1586Pietro Andrea Mattioli. Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia. Übersetzung durch Georg Handsch, bearbeitet durch Joachim Camerarius den Jüngeren, Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 189v–190v: Drachenwurtz, Schlangenkraut (Digitalisat). Blatt 191v–193r: Aron (Digitalisat) --- Nicolas Lémery 1699/1721Nicolas Lémery. Dictionnaire universel des drogues simples., Paris 1699, S. 66–67: Arum (Digitalisat); Übersetzung. Vollständiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses vermehreten Edition [...] ins Hochteutsche übersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern, [...]. Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 108–109: Arum (Digitalisat) --- Onomatologia medica completa 1755Albrecht von Haller (Herausgeber). Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollständig erkläret [...]. Gaumische Handlung, Ulm/ Frankfurt am Main/ Leipzig 1755, Sp. 144–145 (Digitalisat) --- William Cullen 1789/90William Cullen A treatise of the materia medica. Charles Elliot, Edinburgh 1789. Band II, S. 211–214: Acria (Digitalisat). Deutsch. Samuel Hahnemann. Schwickert, Leipzig 1790. Band II, S. 241–244 Scharfe Substanzen. (Digitalisat). Band II, S. 554: Diuretics (Digitalisat). Deutsch. Samuel Hahnemann. Schwickert, Leipzig 1790. Band II, S. 613: Als harntreibendes Mittel (Digitalisat) --- Hecker 1814/15August Friedrich Hecker’s practische Arzneimittellehre. Revidiert und mit neuesten Entdeckungen bereichert von einem practischen Arzte. Camesius, Wien, Band I 1814, S. 648 (Digitalisat) --- Pereira – Buchheim 1848Jonathan Pereira’s Handbuch der Heilmittellehre. Nach dem Standpunkte der deutschen Medicin bearbeitet von Rudolf Buchheim. Leopold Voß, Leipzig, Band II 1848, S. 60–61 (Digitalisat)
Historische Abbildungen
Drakontaia Wiener Dioskurides.jpg|…''[[Wiener Dioskurides]]''… 6. Jahrhundert Leiden Dragontea.jpg|''[[Pseudo-Apuleius]]'' Leiden, 6. Jahrhundert 103 Auslasser Arum maculatum.jpg|…..[[Vitus Auslasser]]..… 1479 1484-1499 Herbarius Moguntinus.jpg|''[[Herbarius Moguntinus]]''. Oben: Ausgabe Mainz 1484. Unten: Ausgaben Vicenza 1491 und Venedig 1499 1485 Gart Aaron.jpg|…''[[Gart der Gesundheit]]''… 1485 1491 Hortus Arum.jpg|…..''[[Hortus sanitatis]]''..… 1491 1532 Brunfels Aron.jpg|…..[[Otto Brunfels]]..… 1532 1537 Brunfels Schlangenkraut.jpg|…..[[Otto Brunfels]] …… 1537 fuchs aron und groß schlangenkraut.jpg|[[Leonhart Fuchs]] 1543. Links: Aron. Rechts: [[Dracunculus vulgaris|Schlangenkraut]] bock aron und drachenwurtz.jpg|[[Hieronymus Bock]] 1546. Links: Aron. Rechts: [[Dracunculus vulgaris|Drachenwurtz]] Mattioli - Handsch - Camerarius 1586 Drachenwurz - Aron.jpg|[[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]], Handsch, [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586
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Beliebte Zimmerpflanzen mit dekorativen Blättern oder Blütenständen stammen aus den Gattungen Fensterblätter (Monstera), Baumfreund (Philodendron), Dieffenbachien (Dieffenbachia), Flamingoblumen (Anthurium), Kalla (Zantedeschia), Syngonium und Einblatt (Spathiphyllum). Sorten einer Reihe von Arten der Aronstabgewächse spielen in der Floristik eine große Rolle, beispielsweise aus den Gattungen Flamingoblumen (Anthurium) und Kalla (Zantedeschia). Auch in der Aquaristik werden einige Arten der Aronstabgewächse verwendet, beispielsweise das Zwergspeerblatt (Anubias barteri var. nana) und eine Reihe von Wasserkelcharten (Cryptocoryne). Eine wichtige Nahrungspflanze ist der Taro (Colocasia esculenta), dessen stärkehaltige Knollen genutzt werden.
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Botanische Geschichte und Taxonomie Die Familie Araceae wurde 1789 durch Antoine Laurent de Jussieu in Familles des Plantes aufgestellt. Heinrich Wilhelm Schott veröffentlichte 1858 in Genera Aroidearum und 1860 in Prodromus Systematis Aroidearum die erste Klassifizierung der Araceae mit einem engen Gattungskonzept basierend auf Blütenmerkmalen. Eine deutlich abweichende Klassifizierung der Araceae wurde durch Adolf Engler – ab 1876 mit Überarbeitungen bis 1920 – basierend auf vegetativen und anatomischen Merkmalen erstellt. Diese beiden Systeme konkurrierten miteinander, bis in der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts molekularbiologische Untersuchungen zusätzliche Daten lieferten. Synonyme für Araceae sind Arisaraceae , Caladiaceae , Callaceae , Cryptocorynaceae , Dracontiaceae , Lemnaceae , Orontiaceae , Pistiaceae , Pothaceae und Wolffiaceae
Überblick der Verbreitung Die Familie Araceae ist fast weltweit verbreitet. Die meisten Arten gedeihen in den Tropen. Von den 2012 akzeptierten 3305 Arten in der Familie Araceae sind etwa 1889 in der Neotropis verbreitet, in Asien kommen etwa 1105 Arten vor, 152 Arten kommen in Afrika vor, in Australien sind 23 Arten beheimatet, im Mittelmeerraum sind 78 Arten verbreitet, 20 Arten kommen nur auf den Maskarenen vor und in Nordamerika gibt es nur 7 Arten. Nur 2 Arten gedeihen in der borealen Zone und 29 Arten besitzen eine circumtropische Verbreitung. In Mitteleuropa kommen nur die Gattungen Aronstab (Arum), Drachenwurz (Calla), Zwergwasserlinsen (Wolffia), Teichlinsen (Spirodela) und Wasserlinsen (Lemna) natürlich vor; die Dreizählige Pinellie (Pinellia ternata) ist aus Botanischen Gärten verwildert.
Äußere Systematik Traditionell wurde die Familie Araceae innerhalb der Einkeimblättrigen in eine eigene Ordnung Arales gestellt. Molekularbiologische Erkenntnisse (Gensequenzanalysen) zeigen, dass die Familie Araceae in die Ordnung der Froschlöffelartigen (Alismatales) gehört.
Innere Systematik Zur Familie der Araceae gehören etwa 115 Gattungen mit zirka 4025 Arten. Die Verwandtschaftsbeziehungen und Biogeographie der Araceae sind inzwischen mit molekularen Sequenzdaten relativ gut untersucht. Von diesen wurden die Wasserlinsengewächse (Lemnaceae) bis vor kurzem als eigenständige Familie behandelt und werden jetzt als Unterfamilie Lemnoideae den Araceae zugeordnet, damit die Araceae monophyletisch sind. Die Familie Araceae wird in acht Unterfamilien eingeteilt. Das Kladogramm der Familie der Araceae mit seinen heute acht Unterfamilien:
Hier werden die acht Unterfamilien mit ihren Triben und Gattungen aufgelistet:
Unterfamilie Aroideae : Sie enthält 26 Tribus mit 70 Gattungen und 2670 Arten: Tribus Aglaonemateae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Aglaodorum : Sie enthält nur eine Art: Aglaodorum griffithii (Syn.: Aglaonema griffithii , Aglaonema palustre ): Sie kommt im südlichen Vietnam, in Sumatra, auf der Malaiischen Halbinsel und in Sarawak vor. Kolbenfaden (Aglaonema ): Die 21 bis 23 Arten sind im tropischen und subtropischen Asien vom nordöstlichen Indien bis Papua-Neuguinea verbreitet. Tribus Ambrosineae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Ambrosina : Sie enthält nur eine Art: Ambrosina bassii : Sie ist im Mittelmeerraum verbreitet und kommt in Europa in Italien, Sardinien, Sizilien und Korsika vor. In Nordafrika kommt sie in Algerien und Tunesien vor. Tribus Anubiadeae : Sie enthält nur eine Gattung: Speerblätter (Anubias ): Die acht bis neun Arten sind im tropischen Westafrika bis zum tropischen südlichen Afrika verbreitet. Tribus Areae : Sie enthält sieben bis acht Gattungen: Aronstab (Arum , Syn.: Gymnomesium ): Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Die (früher 15) heute 29 bis zu 32 Arten sind von Makaronesien über den Mittelmeerraum (Zentrum der Artenvielfalt) und Europa bis Südwestasien und über Zentralasien bis ins westliche China verbreitet. Biarum (Syn.: Homaid nom. rej.): Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Die 15 bis 27 Arten sind im Mittelmeerraum und in Vorderasien bis zum Iran verbreitet, beispielsweise: Biarum davisii : Sie kommt auf Kreta vor. Schmalblättriges Biarum (Biarum tenuifolium ) Dracunculus (Syn.: Anarmodium ): Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Sie enthält nur etwa zwei Arten: Kanarische Drachenwurz (Dracunculus canariensis ): Sie kommt nur in Makaronesien auf Madeira und den Kanaren vor. Gemeine Drachenwurz (Dracunculus vulgaris ): Sie kommt nur in Südeuropa, der Türkei und Algerien vor. Eminium (Syn.: Helicophyllum ): Die neun bis zehn Arten sind vom östlichen Mittelmeerraum bis Zentralasien verbreitet. Helicodiceros (Syn.: Megotigea nom. rej.): Sie enthält nur eine Art: Helicodiceros muscivorus : Sie kommt nur auf Korsika, Sardinien und den Balearen vor. Sauromatum : Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Die etwa zwölf Arten sind im tropischen Africa, und tropischen bis subtropischen Asien bis ins nördliche China verbreitet. Theriophonum (Syn.: Calyptrocoryne , Pauella ): Die etwa sieben Arten kommen in Indien und Sri Lanka vor. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 8. Typhonium (Syn.: Jaimenostia , Lazarum ; bei manchen Autoren einschließlich der Gattung Sauromatum ): Die 50 bis 60 Arten (ohne Sauromatum) sind ursprünglich von Indien über die Mongolei bis Australien und Polynesien verbreitet. Im tropischen Afrika und auf karibischen Inseln sind wenige Arten Neophyten. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 4 oder 8, mit 2n = 8 bis 65. Der Umfang dieser Gattung wird kontrovers diskutiert. Hierher gehört die Art: Eidechsenwurz (Typhonium venosum , Syn.: Sauromatum venosum ). Tribus Arisaemateae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Arisaema (Syn.: Flagellarisaema , Heteroarisaema , Pleuriarum , Ringentiarum ): Die 170 bis 180 Arten kommen hauptsächlich im gemäßigten Asien, außerdem in weiteren Gebieten Asiens, vom östlichen Nordamerika bis Mexiko, in Nordafrika, und auf der Arabischen Halbinsel. In China gibt es etwa 78 Arten, etwa 45 davon nur dort. Pinellien (Pinellia , Syn.: Atherurus nom. rej.): Die etwa neun (bis elf) Arten sind hauptsächlich im gemäßigten östlichen Asien (China, Japan, Korea) verbreitet. Das Zentrum der Artenvielfalt liegt in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian sowie Zhejiang. In China kommen alle neun Arten vor, sieben davon nur dort. Zwei Arten sind in Teilen Australiens, Europas und Nordamerikas Neophyten. Tribus Arisareae : Sie enthält nur eine Gattung: Arisarum (Syn.: Balmisa ): Die drei bis fünf Arten sind von Makaronesien über den Mittelmeerraum bis zum westlichen Transkaukasus verbreitet, beispielsweise: Krummstab (Arisarum vulgare ): Sie ist mit drei Unterarten im gesamten Mittelmeerraum, auf den Azoren und Madeira verbreitet. Tribus Arophyteae : Sie enthält nur drei Gattungen mit etwa elf Arten, die nur in Madagaskar vorkommen: Arophyton (Syn.: Humbertina , Synandrogyne ): Die sieben bis neun Arten kommen in Madagaskar vor. Carlephyton : Die etwa drei Arten kommen nur im nördlichen Madagaskar vor. Colletogyne : Sie enthält nur eine Art: Colletogyne perrieri : Sie kommt nur im nördlichen Madagaskar vor. Tribus Caladieae : Sie enthält etwa sieben Gattungen hauptsächlich in der Neotropis: Caladium (Syn: Phyllotaenium , Aphyllarum ): Die 12 bis 16 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Chlorospatha (Syn.: Caladiopsis ): Die 25 bis 29 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Hapaline (Syn.: Hapale nom. rej.): Die sechs bis neun Arten sind in Südostasien vom südlich-zentralen China bis ins westliche Malesien verbreitet. Jasarum : Sie enthält nur eine Art: Jasarum steyermarkii : Sie kommt im südlichen Guyana sowie in Venezuela nur im Bundesstaat Bolívar vor. Scaphispatha : Sie war monotypisch und enthält seit 2005 zwei Arten in Südamerika: Scaphispatha gracilis : Sie ist in Bolivien beheimatet. Scaphispatha robusta : Sie wurde 2005 neu beschrieben und kommt in den brasilianischen Bundesstaaten Pará bis Goiás vor. Syngonium (Syn.: Porphyrospatha ): Die etwa 35 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Xanthosoma (Syn.: Acontias ): Die 60 bis 77 Arten sind in der Neotropis verbreitet, darunter: Tannia (Xanthosoma sagittifolium ) Tribus Callopsideae : Sie enthält nur eine Gattung: Callopsis : Sie enthält nur eine Art: Callopsis volkensii : Sie kommt im tropischen Ostafrika im südöstlichen Kenia und östlichen Tansania vor. Tribus Colocasieae : Sie enthält etwa sechs Gattungen: Pfeilblätter (Alocasia , Syn.: Colocasia sect. Alocasia , Ensolenanthe , Panzhuyuia , Schizocasia , Xenophya ): Die 70 bis 80 Arten sind im tropischen Asien und Malesien verbreitet. Ariopsis : Die nur zwei Arten sind in Südostasien verbreitet. Colocasia (Syn.: Leucocasia ): Die etwa 20 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien verbreitet. In China kommen sechs Arten vor. Protarum : Sie enthält nur eine Art: Protarum sechellarum : Sie ist auf den Seychellen beheimatet. Remusatia (Syn.: Gonatanthus ): Die etwa vier Arten sind im südlichen Asien und Südostasien verbreitet, eine Art reicht auch bis Afrika, Madagaskar, Australien und den Pazifischen Inseln. Steudnera : Die etwa neun Arten sind im tropischen und subtropischen Asien verbreitet. Tribus Cryptocoryneae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Wasserkelche (Cryptocoryne , Syn.: Myrioblastus ): Die 50 bis 64 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien von Indien bis Malesien verbreitet. Lagenandra : Die etwa 15 Arten sind auf dem indischen Subkontinent in Indien, Bangladesch und Sri Lanka verbreitet. Hier eine Auswahl: Lagenandra jacobsenii : Sie kommt im südwestlichen Sri Lanka vor. Lagenandra nairii : Sie kommt im südwestlichen Indien vor. Lagenandra ovata : Sie kommt im südwestlichen Indien und im südwestlichen Sri Lanka vor. Lagenandra praetermissa Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 322–326. Sie kommt im südwestlichen Sri Lanka vor. Tribus Culcasieae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Cercestis (Syn.: Rhektophyllum , Alocasiophyllum ): Die etwa zehn (bis zwölf) Arten sind vom tropischen Westafrika bis Uganda und Angola verbreitet. Culcasia (Syn.: Denhamia ): Die 24 bis 28 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet. Tribus Dieffenbachieae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Bognera : Sie enthält nur eine Art: Bognera recondita (Syn.: Ulearum reconditum ): Sie kommt nur im nördlichen brasilianischen Bundesstaat Amazonas vor. Dieffenbachia (Syn.: Maguirea ): Die 50 bis 59 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Homalomeneae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Furtadoa : Die nur zwei Arten kommen in Sumatra und auf der Malaiischen Halbinsel vor. Homalomena (Syn.: Adelonema , Chamaecladon , Diandriella ): Die 110 bis 132 Arten sind in der Neotropis und im tropischen bis subtropischen Asien und auf südwestlichen pazifischen Inseln verbreitet. Tribus Montrichardieae : Sie enthält nur eine Gattung: Montrichardia (Syn.: Pleurospa ): Die etwa zwei Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Nephthytideae : Sie enthält drei Gattungen mit etwa 14 Arten hauptsächlich im tropischen Afrika: Anchomanes : Die etwa sechs Arten sind im tropischen Afrika verbreitet. Nephthytis (Syn.: Oligogynium ): Die etwa sechs Arten sind hauptsächlich im tropischen Westafrika verbreitet und eine Art auf Borneo beheimatet. Pseudohydrosme (Syn.: Zyganthera ): Die etwa zwei Arten kommen in Gabun vor. Tribus Peltandreae : Sie enthält nur zwei Gattungen mit nur drei Arten: Peltandra : Die etwa zwei Arten sind in Nordamerika (östliches Kanada, zentrale sowie östliche USA) und in Kuba verbreitet: Peltandra sagittifolia Peltandra virginica () Typhonodorum (Syn.: Arodendron ): Sie enthält nur eine Art: Typhonodorum lindleyanum (Syn.: Typhonodorum madagascariense , Arodendron engleri ): Sie kommt auf den ostafrikanischen Inseln Pemba sowie Sansibar, in Madagaskar, auf den Komoren und den Maskarenen vor. Tribus Philodendreae : Sie enthält nur eine Gattung: Baumfreund (Philodendron , Syn.: Calostigma nom. inval., Meconostigma , Sphincterostigma , Arosma , Telipodus , Thaumatophyllum , Elopium , Baursea ): Die etwa 500 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Philonotieae : Sie enthält nur eine Gattung: Philonotion : Die etwa drei Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet. Tribus Pistieae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Pistia : Sie enthält nur eine Art: Wassersalat (Pistia stratiotes ): Diese Wasserpflanze ist in den Tropen und Subtropen weitverbreitet. Tribus Schismatoglottideae : Sie enthält etwa elf Gattungen mit etwa 150 Arten, die hauptsächlich auf Borneo (etwa 95 %) vorkommen: Apoballis : Die etwa zwölf Arten sind von Indochina bis ins westlichen Malesien verbreitet. Aridarum (Syn.: Heteroaridarum ): Die etwa zehn Arten sind im nordwestlichen Borneo beheimatet. Bakoa : Sie wurde 2008 aufgestellt. Die nur drei Arten kommen in Borneo vor. Bucephalandra (Syn.: Microcasia ): Die etwa zwei Arten kommen in Borneo vor. Hestia : Sie wurde 2010 aufgestellt und enthält nur eine Art: Hestia longifolia : Sie ist von Perak bis Borneo verbreitet. Ooia : Sie wurde 2010 aufgestellt. Die nur zwei Arten kommen in Borneo vor. Phymatarum : Sie enthält nur eine Art: Phymatarum borneense : Sie ist in Borneo beheimatet. Pichinia : Sie wurde 2010 aufgestellt und enthält nur eine Art: Pichinia disticha : Sie kommt nur in Sarawak vor. Piptospatha (Syn.: Gamogyne , Hottarum , Rhynchopyle ): Die etwa zwölf Arten sind in Malesien von Thailand bis Borneo verbreitet. Schismatoglottis (Syn.: Apatemone ): Die 111 bis 120 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien von Myanmar über China bis Borneo und auf südwestlichen pazifischen Inseln (Neuguinea, Vanuatu) verbreitet. Die drei südamerikanischen Arten, die früher hier eingeordnet waren, sind seit 2010 in die Gattung Philonotion in die eigene Tribus Philonotieae ausgegliedert. Schottariella : Sie wurde 2009 aufgestellt und enthält nur eine Art: Schottariella mirifica : Sie kommt nur in Sarawak vor. Tribus Spathicarpeae : Sie enthält seit 2012 etwa neun Gattungen in Südamerika: Asterostigma (Syn.: Andromycia , Staurostigma , Rhopalostigma ): Die etwa acht Arten sind von Brasilien bis ins nordöstliche Argentinien weitverbreitet. Gearum : Sie enthält nur eine Art: Gearum brasiliense : Die Heimat sind die zentralbrasilianischen Provinzen Goiás, Mato Grosso und Tocantins. Gorgonidium : Die etwa acht Arten sind von Peru und Bolivien bis ins nördliche Argentinien verbreitet. Lorenzia : Sie wurde 2012 aufstellt und enthält nur eine Art: Lorenzia umbrosa : Sie ist 2012 nur vom Typusfundort aus der Serra do Navio, 2 km nach Riozinho im brasilianischen Bundesstaat Amapá bekannt. Sie gedeiht im tiefen Schatten unter Bäumen. Mangonia (Syn.: Felipponia , Felipponiella ): Die etwa zwei Arten sind vom südlichen Brasilien bis Uruguay verbreitet. Spathantheum (Syn.: Gamochlamys ): Die etwa zwei Arten von Peru über Bolivien bis ins nördliche Argentinien verbreitet. Spathicarpa (Syn.: Aropsis ): Die drei oder vier Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet. Synandrospadix (Syn.: Lilloa ): Sie enthält nur eine Art: Synandrospadix vermitoxicus (Syn.: Asterostigma vermitoxicum ): Sie ist in Bolivien, Paraguay, im peruanischen Cuzco und im nördlichen Argentinien (Catamarca, Chaco, Córdoba, Corrientes, Formosa, Jujuy, Salta, Santiago del Estero, Tucumán) verbreitet. Taccarum (Syn.: Lysistigma , Endera ): Die etwa sechs Arten sind vom tropischen Südamerika bis ins nördliche Argentinien verbreitet. Tribus Stylochaetoneae : Sie enthält nur eine Gattung: Stylochaeton (Syn.: Stylochiton orth. var., Gueinzia ): Die seit 2012 etwa 19 Arten sind vom tropischen bis ins südliche Afrika verbreitet. Tribus Thomsonieae : Sie enthält nur noch eine Gattung in den Tropen weltweit: Amorphophallus (Syn.: Thomsonia nom. rej., Pythion nom. rej., Candarum nom. illeg., Pythonium nom. illeg., Kunda , Brachyspatha , Conophallus , Plesmonium , Corynophallus , Allopythion , Hansalia , Hydrosme , Rhaphiophallus , Synantherias , Dunalia , Proteinophallus , Tapeinophallus , Pseudodracontium ): Sie besitzt eine paläotropische Verbreitung und die (150 bis) etwa 200 Arten kommen im West- bis Ostafrika, im südlichen sowie östlichen Asien, in Südostasien, im nördlichen Australien und auf Pazifischen Inseln vor. Tribus Zamioculcadeae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Gonatopus (Syn.: Heterolobium , Microculcas ): Die etwa fünf Arten sind vom tropischen Ostafrika bis ins südliche Afrika verbreitet. Zamioculcas : Sie enthält nur eine Art: Zamioculcas zamiifolia : Sie ist in von Kenia sowie Tansania über Malawi, Mosambik sowie Simbabwe bis in die südafrikanische Provinz KwaZulu-Natal verbreitet. Tribus Zantedeschieae : Sie enthält nur eine Gattung: Zantedeschia (Syn.: Pseudohomalomena , Richardia ): Die etwa acht Arten sind hauptsächlich im südlichen Afrika verbreitet, nur eine Art kommt in Nigeria und Tansania vor. Tribus Zomicarpeae : Sie enthält vier Gattungen mit nur etwa sechs Arten in Südamerika: Filarum : Sie enthält nur eine Art: Filarum manserichense : Sie kommt in Peru nur in Loreto vor. Ulearum : Sie enthält nur eine Art: Ulearum sagittatum : Sie kommt im westlichen Südamerika in Brasilien nur im Bundesstaat Acre und in Peru nur in Loreto vor. Zomicarpa : Die seit 2012 nur zwei vorher drei Arten sind im nordöstlichen Brasilien verbreitet. Zomicarpella : Die nur zwei Arten sind in Kolumbien, Peru und Brasilien verbreitet. Unterfamilie Pothoideae : Sie enthält zwei Tribus mit vier Gattungen und etwa 1000 Arten: Tribus Anthurieae : Sie enthält nur eine Gattung: Flamingoblumen (Anthurium , Syn.: Podospadix , Strepsanthera ): Sie enthält vermutlich etwa 1000 Arten in der Neotropis. Tribus Potheae : Sie enthält drei Gattungen mit fast 80 Arten in der Paläotropis: Pedicellarum : Sie enthält nur eine Art: Pedicellarum paiei : Sie ist in Borneo beheimatet. Pothoidium Schott: Sie enthält nur eine Art: Pothoidium lobbianum : Sie kommt im südlichen Taiwan, Celebes, Maluku sowie Sulawesi und auf den Philippinen vor. Pothos (Syn.: Tapanava , Batis , Goniurus ): Die etwa 75 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien, Madagaskar, Australien und Polynesien verbreitet. Unterfamilie Monsteroideae : Sie enthält vier Tribus mit etwa zwölf Gattungen und etwa 360 Arten: Tribus Anadendreae : Sie enthält nur eine Gattung: Anadendrum (Syn.: Nothopothos ) : Die etwa neun Arten sind im tropischen Asien von Indien bis Malaysia verbreitet. Tribus Heteropsideae : Sie enthält nur eine Gattung: Heteropsis : Die etwa 13 Arten im tropischen Südamerika verbreitet. Tribus Monstereae : Sie enthält etwa acht Gattungen: Alloschemone : Die nur zwei Arten kommen in Brasilien vor. Amydrium (Syn.: Epipremnopsis ): Die etwa fünf Arten sind im tropischen Asien verbreitet. Efeututen (Epipremnum ): Die etwa 20 Arten sind im tropischen Asien verbreitet. Fensterblätter (Monstera ): Die etwa 37 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Rhaphidophora (Syn.: Afrorhaphidophora ): Die etwa 120 Arten sind vom tropischen Afrika über das tropische Asien unb Australien bis auf westpazifische Inseln verbreitet. Rhodospatha (Syn.: Anepsias ): Die etwa 27 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Scindapsus (Syn.: Cuscuaria ): Die etwa 36 Arten sind vom tropischen bis subtropischen Asien über das nördliche Australien bis auf westpazifische Inseln verbreitet. Stenospermation : Die etwa 48 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Spathiphylleae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Holochlamys : Sie enthält nur eine Art: Holochlamys beccarii (Syn.: Holochlamys guineesis , Holochlamys ornata , Spathiphyllum beccarii ): Sie kommt in Irian Jaya sowie Papua-Neuguinea vor. Spathiphyllum (Syn.: Hydnostachyon , Massowia , Spathiphyllopsis , Amomophyllum , Leucochlamys ): Die etwa 50 Arten sind in der Neotropis verbreitet und kommen in Malesien sowie auf den Salomonen vor. Unterfamilie Calloideae : Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Calleae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Calla : Sie enthält nur eine Art: Sumpf-Calla oder Drachenwurz (Calla palustris ): Sie kommt in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vor. Unterfamilie Gymnostachydoideae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Gymnostachys : Sie enthält nur eine Art: Gymnostachys anceps : Sie ist im östlichen Australien in New South Wales sowie Queensland verbreitet. Unterfamilie Orontioideae : Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Orontieae : Sie enthält nur drei Gattungen mit nur acht Arten in Asien und Nordamerika: Scheinkalla (Lysichiton ): Von den nur zwei Arten kommt eine in Ostasien nur in Kamtschatka, Khabarovsk, auf den Kurilen, Magadan, Sachalin und auf den japanischen Inseln Hokkaidō sowie Honshu und eine Nordamerika von Alaska bis zu den westlichen USA vor. Orontium : Sie enthält nur Art: Orontium aquaticum : Sie ist in den östlichen USA und Texas verbreitet. Im südlichen Schweden ist sie ein Neophyt. Symplocarpus : Von den etwa fünf Arten ist eine im östlichen Nordamerika verbreitet, zwei sind in Ostasien verbreitet, eine Art ist ein Endemit in der Region Primorje und eine Art ist ein Lokalendemit auf dem zentraljapanischen Berg Nabekura. Die amerikanische Art ist: Symplocarpus foetidus Unterfamilie Lasioideae : Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Lasieae : Sie enthält etwa zehn Gattungen mit etwa 58 Arten: Anaphyllopsis : Die nur drei Arten sind in Südamerika von Venezuela über die Guyanas bis ins nördliche Brasilien verbreitet. Anaphyllum : Die nur zwei Arten in kommen im südlichen Indien beispielsweise auf den Laccadive-Inseln und Tamil Nadu vor. Cyrtosperma (Syn.: Arisacontis ): Die etwa zwölf Arten sind von Malesien bis Polynesien verbreitet, darunter: Cyrtosperma merkusii : Sie kommt von Melanesien bis Polynesien, besonders auf Tuvalu vor. Dracontioides : Sie enthält nur eine Art: Dracontioides desciscens (Schott) Engl.: Sie ist in Brasilien verbreitet. Dracontium (Syn.: Eutereia , Echidnium , Ophione , Chersydrium , Godwinia ): Die 24 bis 29 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Lasia (Syn.: Lasius ): Von den nur zwei Arten kommt eine nur in Kalimantan und die andere ist im tropischen bis subtropischen Asien verbreitet. Lasimorpha : Sie enthält nur eine Art: Lasimorpha senegalensis : Sie ist im tropischen Afrika verbreitet. Podolasia : Sie enthält nur eine Art: Podolasia stipitata : Sie ist im westlichen Malesien in Sumatra und Malaysia verbreitet. Pycnospatha : Die nur zwei Arten sind in Südostasien in Thailand, Laos und Vietnam verbreitet. Urospatha (Syn.: Urophyllum nom. illeg., Urospathella ): Die etwa elf Arten sind in der Neotropis verbreitet. Unterfamilie Wasserlinsengewächse (Lemnoideae ): Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Lemneae : Sie enthält fünf Gattungen mit etwa 37 Arten: Wasserlinsen (Lemna , Syn.: Lenticularia , Lenticula , Hydrophace , Telmatophace , Staurogeton , Thelmatophace , Lenticularia ): Die etwa 13 Arten sind fast weltweit verbreitet. Teichlinsen (Spirodela ): Sie enthält nur zwei Arten: Spirodela intermedia : Sie kommt von Costa Rica bis Brasilien und Chile vor. Vielwurzelige Teichlinse (Spirodela polyrhiza ): Sie kommt weltweit vor. Landoltia ). Sie enthält nur eine Art (bis 1999 zu Spirodela gestellt): Landoltia punctata Zwergwasserlinsen (Wolffia , Syn.: Horkelia , Grantia , Bruniera ): Die etwa elf Arten sind fast weltweit verbreitet. Wolffiella (Syn.: Pseudowolffia , Wolffiopsis ): Die etwa zehn Arten sind in der Neuen Welt und in Afrika verbreitet.
Überblick der Verbreitung Die Familie Araceae ist fast weltweit verbreitet. Die meisten Arten gedeihen in den Tropen. Von den 2012 akzeptierten 3305 Arten in der Familie Araceae sind etwa 1889 in der Neotropis verbreitet, in Asien kommen etwa 1105 Arten vor, 152 Arten kommen in Afrika vor, in Australien sind 23 Arten beheimatet, im Mittelmeerraum sind 78 Arten verbreitet, 20 Arten kommen nur auf den Maskarenen vor und in Nordamerika gibt es nur 7 Arten. Nur 2 Arten gedeihen in der borealen Zone und 29 Arten besitzen eine circumtropische Verbreitung. In Mitteleuropa kommen nur die Gattungen Aronstab (Arum), Drachenwurz (Calla), Zwergwasserlinsen (Wolffia), Teichlinsen (Spirodela) und Wasserlinsen (Lemna) natürlich vor; die Dreizählige Pinellie (Pinellia ternata) ist aus Botanischen Gärten verwildert.
Äußere Systematik Traditionell wurde die Familie Araceae innerhalb der Einkeimblättrigen in eine eigene Ordnung Arales gestellt. Molekularbiologische Erkenntnisse (Gensequenzanalysen) zeigen, dass die Familie Araceae in die Ordnung der Froschlöffelartigen (Alismatales) gehört.
Innere Systematik Zur Familie der Araceae gehören etwa 115 Gattungen mit zirka 4025 Arten. Die Verwandtschaftsbeziehungen und Biogeographie der Araceae sind inzwischen mit molekularen Sequenzdaten relativ gut untersucht. Von diesen wurden die Wasserlinsengewächse (Lemnaceae) bis vor kurzem als eigenständige Familie behandelt und werden jetzt als Unterfamilie Lemnoideae den Araceae zugeordnet, damit die Araceae monophyletisch sind. Die Familie Araceae wird in acht Unterfamilien eingeteilt. Das Kladogramm der Familie der Araceae mit seinen heute acht Unterfamilien:
Hier werden die acht Unterfamilien mit ihren Triben und Gattungen aufgelistet:
Unterfamilie Aroideae : Sie enthält 26 Tribus mit 70 Gattungen und 2670 Arten: Tribus Aglaonemateae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Aglaodorum : Sie enthält nur eine Art: Aglaodorum griffithii (Syn.: Aglaonema griffithii , Aglaonema palustre ): Sie kommt im südlichen Vietnam, in Sumatra, auf der Malaiischen Halbinsel und in Sarawak vor. Kolbenfaden (Aglaonema ): Die 21 bis 23 Arten sind im tropischen und subtropischen Asien vom nordöstlichen Indien bis Papua-Neuguinea verbreitet. Tribus Ambrosineae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Ambrosina : Sie enthält nur eine Art: Ambrosina bassii : Sie ist im Mittelmeerraum verbreitet und kommt in Europa in Italien, Sardinien, Sizilien und Korsika vor. In Nordafrika kommt sie in Algerien und Tunesien vor. Tribus Anubiadeae : Sie enthält nur eine Gattung: Speerblätter (Anubias ): Die acht bis neun Arten sind im tropischen Westafrika bis zum tropischen südlichen Afrika verbreitet. Tribus Areae : Sie enthält sieben bis acht Gattungen: Aronstab (Arum , Syn.: Gymnomesium ): Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Die (früher 15) heute 29 bis zu 32 Arten sind von Makaronesien über den Mittelmeerraum (Zentrum der Artenvielfalt) und Europa bis Südwestasien und über Zentralasien bis ins westliche China verbreitet. Biarum (Syn.: Homaid nom. rej.): Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Die 15 bis 27 Arten sind im Mittelmeerraum und in Vorderasien bis zum Iran verbreitet, beispielsweise: Biarum davisii : Sie kommt auf Kreta vor. Schmalblättriges Biarum (Biarum tenuifolium ) Dracunculus (Syn.: Anarmodium ): Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Sie enthält nur etwa zwei Arten: Kanarische Drachenwurz (Dracunculus canariensis ): Sie kommt nur in Makaronesien auf Madeira und den Kanaren vor. Gemeine Drachenwurz (Dracunculus vulgaris ): Sie kommt nur in Südeuropa, der Türkei und Algerien vor. Eminium (Syn.: Helicophyllum ): Die neun bis zehn Arten sind vom östlichen Mittelmeerraum bis Zentralasien verbreitet. Helicodiceros (Syn.: Megotigea nom. rej.): Sie enthält nur eine Art: Helicodiceros muscivorus : Sie kommt nur auf Korsika, Sardinien und den Balearen vor. Sauromatum : Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 13 oder 14. Die etwa zwölf Arten sind im tropischen Africa, und tropischen bis subtropischen Asien bis ins nördliche China verbreitet. Theriophonum (Syn.: Calyptrocoryne , Pauella ): Die etwa sieben Arten kommen in Indien und Sri Lanka vor. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 8. Typhonium (Syn.: Jaimenostia , Lazarum ; bei manchen Autoren einschließlich der Gattung Sauromatum ): Die 50 bis 60 Arten (ohne Sauromatum) sind ursprünglich von Indien über die Mongolei bis Australien und Polynesien verbreitet. Im tropischen Afrika und auf karibischen Inseln sind wenige Arten Neophyten. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 4 oder 8, mit 2n = 8 bis 65. Der Umfang dieser Gattung wird kontrovers diskutiert. Hierher gehört die Art: Eidechsenwurz (Typhonium venosum , Syn.: Sauromatum venosum ). Tribus Arisaemateae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Arisaema (Syn.: Flagellarisaema , Heteroarisaema , Pleuriarum , Ringentiarum ): Die 170 bis 180 Arten kommen hauptsächlich im gemäßigten Asien, außerdem in weiteren Gebieten Asiens, vom östlichen Nordamerika bis Mexiko, in Nordafrika, und auf der Arabischen Halbinsel. In China gibt es etwa 78 Arten, etwa 45 davon nur dort. Pinellien (Pinellia , Syn.: Atherurus nom. rej.): Die etwa neun (bis elf) Arten sind hauptsächlich im gemäßigten östlichen Asien (China, Japan, Korea) verbreitet. Das Zentrum der Artenvielfalt liegt in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian sowie Zhejiang. In China kommen alle neun Arten vor, sieben davon nur dort. Zwei Arten sind in Teilen Australiens, Europas und Nordamerikas Neophyten. Tribus Arisareae : Sie enthält nur eine Gattung: Arisarum (Syn.: Balmisa ): Die drei bis fünf Arten sind von Makaronesien über den Mittelmeerraum bis zum westlichen Transkaukasus verbreitet, beispielsweise: Krummstab (Arisarum vulgare ): Sie ist mit drei Unterarten im gesamten Mittelmeerraum, auf den Azoren und Madeira verbreitet. Tribus Arophyteae : Sie enthält nur drei Gattungen mit etwa elf Arten, die nur in Madagaskar vorkommen: Arophyton (Syn.: Humbertina , Synandrogyne ): Die sieben bis neun Arten kommen in Madagaskar vor. Carlephyton : Die etwa drei Arten kommen nur im nördlichen Madagaskar vor. Colletogyne : Sie enthält nur eine Art: Colletogyne perrieri : Sie kommt nur im nördlichen Madagaskar vor. Tribus Caladieae : Sie enthält etwa sieben Gattungen hauptsächlich in der Neotropis: Caladium (Syn: Phyllotaenium , Aphyllarum ): Die 12 bis 16 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Chlorospatha (Syn.: Caladiopsis ): Die 25 bis 29 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Hapaline (Syn.: Hapale nom. rej.): Die sechs bis neun Arten sind in Südostasien vom südlich-zentralen China bis ins westliche Malesien verbreitet. Jasarum : Sie enthält nur eine Art: Jasarum steyermarkii : Sie kommt im südlichen Guyana sowie in Venezuela nur im Bundesstaat Bolívar vor. Scaphispatha : Sie war monotypisch und enthält seit 2005 zwei Arten in Südamerika: Scaphispatha gracilis : Sie ist in Bolivien beheimatet. Scaphispatha robusta : Sie wurde 2005 neu beschrieben und kommt in den brasilianischen Bundesstaaten Pará bis Goiás vor. Syngonium (Syn.: Porphyrospatha ): Die etwa 35 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Xanthosoma (Syn.: Acontias ): Die 60 bis 77 Arten sind in der Neotropis verbreitet, darunter: Tannia (Xanthosoma sagittifolium ) Tribus Callopsideae : Sie enthält nur eine Gattung: Callopsis : Sie enthält nur eine Art: Callopsis volkensii : Sie kommt im tropischen Ostafrika im südöstlichen Kenia und östlichen Tansania vor. Tribus Colocasieae : Sie enthält etwa sechs Gattungen: Pfeilblätter (Alocasia , Syn.: Colocasia sect. Alocasia , Ensolenanthe , Panzhuyuia , Schizocasia , Xenophya ): Die 70 bis 80 Arten sind im tropischen Asien und Malesien verbreitet. Ariopsis : Die nur zwei Arten sind in Südostasien verbreitet. Colocasia (Syn.: Leucocasia ): Die etwa 20 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien verbreitet. In China kommen sechs Arten vor. Protarum : Sie enthält nur eine Art: Protarum sechellarum : Sie ist auf den Seychellen beheimatet. Remusatia (Syn.: Gonatanthus ): Die etwa vier Arten sind im südlichen Asien und Südostasien verbreitet, eine Art reicht auch bis Afrika, Madagaskar, Australien und den Pazifischen Inseln. Steudnera : Die etwa neun Arten sind im tropischen und subtropischen Asien verbreitet. Tribus Cryptocoryneae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Wasserkelche (Cryptocoryne , Syn.: Myrioblastus ): Die 50 bis 64 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien von Indien bis Malesien verbreitet. Lagenandra : Die etwa 15 Arten sind auf dem indischen Subkontinent in Indien, Bangladesch und Sri Lanka verbreitet. Hier eine Auswahl: Lagenandra jacobsenii : Sie kommt im südwestlichen Sri Lanka vor. Lagenandra nairii : Sie kommt im südwestlichen Indien vor. Lagenandra ovata : Sie kommt im südwestlichen Indien und im südwestlichen Sri Lanka vor. Lagenandra praetermissa Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 322–326. Sie kommt im südwestlichen Sri Lanka vor. Tribus Culcasieae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Cercestis (Syn.: Rhektophyllum , Alocasiophyllum ): Die etwa zehn (bis zwölf) Arten sind vom tropischen Westafrika bis Uganda und Angola verbreitet. Culcasia (Syn.: Denhamia ): Die 24 bis 28 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet. Tribus Dieffenbachieae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Bognera : Sie enthält nur eine Art: Bognera recondita (Syn.: Ulearum reconditum ): Sie kommt nur im nördlichen brasilianischen Bundesstaat Amazonas vor. Dieffenbachia (Syn.: Maguirea ): Die 50 bis 59 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Homalomeneae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Furtadoa : Die nur zwei Arten kommen in Sumatra und auf der Malaiischen Halbinsel vor. Homalomena (Syn.: Adelonema , Chamaecladon , Diandriella ): Die 110 bis 132 Arten sind in der Neotropis und im tropischen bis subtropischen Asien und auf südwestlichen pazifischen Inseln verbreitet. Tribus Montrichardieae : Sie enthält nur eine Gattung: Montrichardia (Syn.: Pleurospa ): Die etwa zwei Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Nephthytideae : Sie enthält drei Gattungen mit etwa 14 Arten hauptsächlich im tropischen Afrika: Anchomanes : Die etwa sechs Arten sind im tropischen Afrika verbreitet. Nephthytis (Syn.: Oligogynium ): Die etwa sechs Arten sind hauptsächlich im tropischen Westafrika verbreitet und eine Art auf Borneo beheimatet. Pseudohydrosme (Syn.: Zyganthera ): Die etwa zwei Arten kommen in Gabun vor. Tribus Peltandreae : Sie enthält nur zwei Gattungen mit nur drei Arten: Peltandra : Die etwa zwei Arten sind in Nordamerika (östliches Kanada, zentrale sowie östliche USA) und in Kuba verbreitet: Peltandra sagittifolia Peltandra virginica () Typhonodorum (Syn.: Arodendron ): Sie enthält nur eine Art: Typhonodorum lindleyanum (Syn.: Typhonodorum madagascariense , Arodendron engleri ): Sie kommt auf den ostafrikanischen Inseln Pemba sowie Sansibar, in Madagaskar, auf den Komoren und den Maskarenen vor. Tribus Philodendreae : Sie enthält nur eine Gattung: Baumfreund (Philodendron , Syn.: Calostigma nom. inval., Meconostigma , Sphincterostigma , Arosma , Telipodus , Thaumatophyllum , Elopium , Baursea ): Die etwa 500 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Philonotieae : Sie enthält nur eine Gattung: Philonotion : Die etwa drei Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet. Tribus Pistieae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Pistia : Sie enthält nur eine Art: Wassersalat (Pistia stratiotes ): Diese Wasserpflanze ist in den Tropen und Subtropen weitverbreitet. Tribus Schismatoglottideae : Sie enthält etwa elf Gattungen mit etwa 150 Arten, die hauptsächlich auf Borneo (etwa 95 %) vorkommen: Apoballis : Die etwa zwölf Arten sind von Indochina bis ins westlichen Malesien verbreitet. Aridarum (Syn.: Heteroaridarum ): Die etwa zehn Arten sind im nordwestlichen Borneo beheimatet. Bakoa : Sie wurde 2008 aufgestellt. Die nur drei Arten kommen in Borneo vor. Bucephalandra (Syn.: Microcasia ): Die etwa zwei Arten kommen in Borneo vor. Hestia : Sie wurde 2010 aufgestellt und enthält nur eine Art: Hestia longifolia : Sie ist von Perak bis Borneo verbreitet. Ooia : Sie wurde 2010 aufgestellt. Die nur zwei Arten kommen in Borneo vor. Phymatarum : Sie enthält nur eine Art: Phymatarum borneense : Sie ist in Borneo beheimatet. Pichinia : Sie wurde 2010 aufgestellt und enthält nur eine Art: Pichinia disticha : Sie kommt nur in Sarawak vor. Piptospatha (Syn.: Gamogyne , Hottarum , Rhynchopyle ): Die etwa zwölf Arten sind in Malesien von Thailand bis Borneo verbreitet. Schismatoglottis (Syn.: Apatemone ): Die 111 bis 120 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien von Myanmar über China bis Borneo und auf südwestlichen pazifischen Inseln (Neuguinea, Vanuatu) verbreitet. Die drei südamerikanischen Arten, die früher hier eingeordnet waren, sind seit 2010 in die Gattung Philonotion in die eigene Tribus Philonotieae ausgegliedert. Schottariella : Sie wurde 2009 aufgestellt und enthält nur eine Art: Schottariella mirifica : Sie kommt nur in Sarawak vor. Tribus Spathicarpeae : Sie enthält seit 2012 etwa neun Gattungen in Südamerika: Asterostigma (Syn.: Andromycia , Staurostigma , Rhopalostigma ): Die etwa acht Arten sind von Brasilien bis ins nordöstliche Argentinien weitverbreitet. Gearum : Sie enthält nur eine Art: Gearum brasiliense : Die Heimat sind die zentralbrasilianischen Provinzen Goiás, Mato Grosso und Tocantins. Gorgonidium : Die etwa acht Arten sind von Peru und Bolivien bis ins nördliche Argentinien verbreitet. Lorenzia : Sie wurde 2012 aufstellt und enthält nur eine Art: Lorenzia umbrosa : Sie ist 2012 nur vom Typusfundort aus der Serra do Navio, 2 km nach Riozinho im brasilianischen Bundesstaat Amapá bekannt. Sie gedeiht im tiefen Schatten unter Bäumen. Mangonia (Syn.: Felipponia , Felipponiella ): Die etwa zwei Arten sind vom südlichen Brasilien bis Uruguay verbreitet. Spathantheum (Syn.: Gamochlamys ): Die etwa zwei Arten von Peru über Bolivien bis ins nördliche Argentinien verbreitet. Spathicarpa (Syn.: Aropsis ): Die drei oder vier Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet. Synandrospadix (Syn.: Lilloa ): Sie enthält nur eine Art: Synandrospadix vermitoxicus (Syn.: Asterostigma vermitoxicum ): Sie ist in Bolivien, Paraguay, im peruanischen Cuzco und im nördlichen Argentinien (Catamarca, Chaco, Córdoba, Corrientes, Formosa, Jujuy, Salta, Santiago del Estero, Tucumán) verbreitet. Taccarum (Syn.: Lysistigma , Endera ): Die etwa sechs Arten sind vom tropischen Südamerika bis ins nördliche Argentinien verbreitet. Tribus Stylochaetoneae : Sie enthält nur eine Gattung: Stylochaeton (Syn.: Stylochiton orth. var., Gueinzia ): Die seit 2012 etwa 19 Arten sind vom tropischen bis ins südliche Afrika verbreitet. Tribus Thomsonieae : Sie enthält nur noch eine Gattung in den Tropen weltweit: Amorphophallus (Syn.: Thomsonia nom. rej., Pythion nom. rej., Candarum nom. illeg., Pythonium nom. illeg., Kunda , Brachyspatha , Conophallus , Plesmonium , Corynophallus , Allopythion , Hansalia , Hydrosme , Rhaphiophallus , Synantherias , Dunalia , Proteinophallus , Tapeinophallus , Pseudodracontium ): Sie besitzt eine paläotropische Verbreitung und die (150 bis) etwa 200 Arten kommen im West- bis Ostafrika, im südlichen sowie östlichen Asien, in Südostasien, im nördlichen Australien und auf Pazifischen Inseln vor. Tribus Zamioculcadeae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Gonatopus (Syn.: Heterolobium , Microculcas ): Die etwa fünf Arten sind vom tropischen Ostafrika bis ins südliche Afrika verbreitet. Zamioculcas : Sie enthält nur eine Art: Zamioculcas zamiifolia : Sie ist in von Kenia sowie Tansania über Malawi, Mosambik sowie Simbabwe bis in die südafrikanische Provinz KwaZulu-Natal verbreitet. Tribus Zantedeschieae : Sie enthält nur eine Gattung: Zantedeschia (Syn.: Pseudohomalomena , Richardia ): Die etwa acht Arten sind hauptsächlich im südlichen Afrika verbreitet, nur eine Art kommt in Nigeria und Tansania vor. Tribus Zomicarpeae : Sie enthält vier Gattungen mit nur etwa sechs Arten in Südamerika: Filarum : Sie enthält nur eine Art: Filarum manserichense : Sie kommt in Peru nur in Loreto vor. Ulearum : Sie enthält nur eine Art: Ulearum sagittatum : Sie kommt im westlichen Südamerika in Brasilien nur im Bundesstaat Acre und in Peru nur in Loreto vor. Zomicarpa : Die seit 2012 nur zwei vorher drei Arten sind im nordöstlichen Brasilien verbreitet. Zomicarpella : Die nur zwei Arten sind in Kolumbien, Peru und Brasilien verbreitet. Unterfamilie Pothoideae : Sie enthält zwei Tribus mit vier Gattungen und etwa 1000 Arten: Tribus Anthurieae : Sie enthält nur eine Gattung: Flamingoblumen (Anthurium , Syn.: Podospadix , Strepsanthera ): Sie enthält vermutlich etwa 1000 Arten in der Neotropis. Tribus Potheae : Sie enthält drei Gattungen mit fast 80 Arten in der Paläotropis: Pedicellarum : Sie enthält nur eine Art: Pedicellarum paiei : Sie ist in Borneo beheimatet. Pothoidium Schott: Sie enthält nur eine Art: Pothoidium lobbianum : Sie kommt im südlichen Taiwan, Celebes, Maluku sowie Sulawesi und auf den Philippinen vor. Pothos (Syn.: Tapanava , Batis , Goniurus ): Die etwa 75 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien, Madagaskar, Australien und Polynesien verbreitet. Unterfamilie Monsteroideae : Sie enthält vier Tribus mit etwa zwölf Gattungen und etwa 360 Arten: Tribus Anadendreae : Sie enthält nur eine Gattung: Anadendrum (Syn.: Nothopothos ) : Die etwa neun Arten sind im tropischen Asien von Indien bis Malaysia verbreitet. Tribus Heteropsideae : Sie enthält nur eine Gattung: Heteropsis : Die etwa 13 Arten im tropischen Südamerika verbreitet. Tribus Monstereae : Sie enthält etwa acht Gattungen: Alloschemone : Die nur zwei Arten kommen in Brasilien vor. Amydrium (Syn.: Epipremnopsis ): Die etwa fünf Arten sind im tropischen Asien verbreitet. Efeututen (Epipremnum ): Die etwa 20 Arten sind im tropischen Asien verbreitet. Fensterblätter (Monstera ): Die etwa 37 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Rhaphidophora (Syn.: Afrorhaphidophora ): Die etwa 120 Arten sind vom tropischen Afrika über das tropische Asien unb Australien bis auf westpazifische Inseln verbreitet. Rhodospatha (Syn.: Anepsias ): Die etwa 27 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Scindapsus (Syn.: Cuscuaria ): Die etwa 36 Arten sind vom tropischen bis subtropischen Asien über das nördliche Australien bis auf westpazifische Inseln verbreitet. Stenospermation : Die etwa 48 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Tribus Spathiphylleae : Sie enthält nur zwei Gattungen: Holochlamys : Sie enthält nur eine Art: Holochlamys beccarii (Syn.: Holochlamys guineesis , Holochlamys ornata , Spathiphyllum beccarii ): Sie kommt in Irian Jaya sowie Papua-Neuguinea vor. Spathiphyllum (Syn.: Hydnostachyon , Massowia , Spathiphyllopsis , Amomophyllum , Leucochlamys ): Die etwa 50 Arten sind in der Neotropis verbreitet und kommen in Malesien sowie auf den Salomonen vor. Unterfamilie Calloideae : Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Calleae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Calla : Sie enthält nur eine Art: Sumpf-Calla oder Drachenwurz (Calla palustris ): Sie kommt in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vor. Unterfamilie Gymnostachydoideae : Sie enthält nur eine monotypische Gattung: Gymnostachys : Sie enthält nur eine Art: Gymnostachys anceps : Sie ist im östlichen Australien in New South Wales sowie Queensland verbreitet. Unterfamilie Orontioideae : Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Orontieae : Sie enthält nur drei Gattungen mit nur acht Arten in Asien und Nordamerika: Scheinkalla (Lysichiton ): Von den nur zwei Arten kommt eine in Ostasien nur in Kamtschatka, Khabarovsk, auf den Kurilen, Magadan, Sachalin und auf den japanischen Inseln Hokkaidō sowie Honshu und eine Nordamerika von Alaska bis zu den westlichen USA vor. Orontium : Sie enthält nur Art: Orontium aquaticum : Sie ist in den östlichen USA und Texas verbreitet. Im südlichen Schweden ist sie ein Neophyt. Symplocarpus : Von den etwa fünf Arten ist eine im östlichen Nordamerika verbreitet, zwei sind in Ostasien verbreitet, eine Art ist ein Endemit in der Region Primorje und eine Art ist ein Lokalendemit auf dem zentraljapanischen Berg Nabekura. Die amerikanische Art ist: Symplocarpus foetidus Unterfamilie Lasioideae : Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Lasieae : Sie enthält etwa zehn Gattungen mit etwa 58 Arten: Anaphyllopsis : Die nur drei Arten sind in Südamerika von Venezuela über die Guyanas bis ins nördliche Brasilien verbreitet. Anaphyllum : Die nur zwei Arten in kommen im südlichen Indien beispielsweise auf den Laccadive-Inseln und Tamil Nadu vor. Cyrtosperma (Syn.: Arisacontis ): Die etwa zwölf Arten sind von Malesien bis Polynesien verbreitet, darunter: Cyrtosperma merkusii : Sie kommt von Melanesien bis Polynesien, besonders auf Tuvalu vor. Dracontioides : Sie enthält nur eine Art: Dracontioides desciscens (Schott) Engl.: Sie ist in Brasilien verbreitet. Dracontium (Syn.: Eutereia , Echidnium , Ophione , Chersydrium , Godwinia ): Die 24 bis 29 Arten sind in der Neotropis verbreitet. Lasia (Syn.: Lasius ): Von den nur zwei Arten kommt eine nur in Kalimantan und die andere ist im tropischen bis subtropischen Asien verbreitet. Lasimorpha : Sie enthält nur eine Art: Lasimorpha senegalensis : Sie ist im tropischen Afrika verbreitet. Podolasia : Sie enthält nur eine Art: Podolasia stipitata : Sie ist im westlichen Malesien in Sumatra und Malaysia verbreitet. Pycnospatha : Die nur zwei Arten sind in Südostasien in Thailand, Laos und Vietnam verbreitet. Urospatha (Syn.: Urophyllum nom. illeg., Urospathella ): Die etwa elf Arten sind in der Neotropis verbreitet. Unterfamilie Wasserlinsengewächse (Lemnoideae ): Sie enthält nur eine Tribus: Tribus Lemneae : Sie enthält fünf Gattungen mit etwa 37 Arten: Wasserlinsen (Lemna , Syn.: Lenticularia , Lenticula , Hydrophace , Telmatophace , Staurogeton , Thelmatophace , Lenticularia ): Die etwa 13 Arten sind fast weltweit verbreitet. Teichlinsen (Spirodela ): Sie enthält nur zwei Arten: Spirodela intermedia : Sie kommt von Costa Rica bis Brasilien und Chile vor. Vielwurzelige Teichlinse (Spirodela polyrhiza ): Sie kommt weltweit vor. Landoltia ). Sie enthält nur eine Art (bis 1999 zu Spirodela gestellt): Landoltia punctata Zwergwasserlinsen (Wolffia , Syn.: Horkelia , Grantia , Bruniera ): Die etwa elf Arten sind fast weltweit verbreitet. Wolffiella (Syn.: Pseudowolffia , Wolffiopsis ): Die etwa zehn Arten sind in der Neuen Welt und in Afrika verbreitet.
CC-BY-SA 3.0
Takanori Ito, Kikukatsu Ito: Nonlinear dynamics of homeothermic temperature control in skunk cabbage, Symplocarpus foetidus. In: Physical Review E. Band 72, Nr. 5, 2005, doi:10.1103/PhysRevE.72.051909. Richard C. Keating: Vegetative anatomical data and its relationship to a revised classification of the genera of Araceae. In: Annals of the Missouri Botanical Garden. Band 91, Nr. 3, 2004, S. 485–494, .
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Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Aronstabgewächsedeu★10.1103/PhysRevE.72.051909
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
10.1103/PhysRevE.72.051909
Aronstabgewächse
deu★ preferred
CLASSIFICATION
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