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Epimedium
Elfenblumen·L.
GBIF:100462292
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Die Elfenblumen (Epimedium), auch Sockenblumen genannt, sind eine Pflanzengattung, die zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) gehört. Die 50 bis 60 Arten und einige Naturhybriden sind in der Alten Welt verbreitet. Viele Sorten werden in gemäßigten Gebieten als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet.
CC-BY-SA 3.0
mini|links|Illustration der Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) mini|Illustration von Epimedium perralderianum
Erscheinungsbild und Blätter Epimedium-Arten wachsen als sommergrüne oder immergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen. Als Überdauerungsorgane werden kurze oder horizontal kriechende, gedrungene, sympodiale Rhizome gebildet. Die einzeln oder rasenförmig stehenden Stängel sind kahl und besitzen an ihrer Basis Schuppen. Die grundständigen oder am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele der Grundblätter sind länger als die der Stängelblätter. Die Blattstiele und Stiele der Fiederblätter sind weißlich bis hellgrün. Die Blattspreite ist je nach Art einfach oder gefiedert. Die eiförmigen, eiförmig-lanzettlichen oder fast kreisförmigen Fiederblätter oder einfachen Blattspreiten sind an ihrer Basis herzförmig, an ihrer Spitze spitz oder zugespitzt und besitzen einen gesägten oder stachelspitzigen Blattrand. Die seitlichen Fiederblätter sind asymmetrisch, wobei die äußeren unteren Fiederblätter länger als die inneren sind.
Blütenstände und Blüten Die Blütezeit liegt im Frühsommer. Die Blütenstandsschäfte sind unbeblättert oder sie besitzen ein bis vier gegenständige oder selten wechselständige Blätter. Die Blütenstandsachsen sind kahl oder verkahlend. In endständigen, einfachen oder zusammengesetzten, traubigen oder rispigen Blütenständen stehen einige bis viele Blüten zusammen. Die zierlichen, zwittrigen Blüten sind vierzählig und zygomorph. Es sind insgesamt zwölf Blütenhüllblätter vorhanden, von denen die vier äußeren (Sepalen) kelchblattartig und die acht (vier Sepalen und vier Kronblätter) inneren kronblattartig sind. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von gelb bis weiß oder bis zu rosafarben. Die kronblattartigen, inneren Blütenhüllblätter sind flach, sackartig oder nach außen zu einem Nektarbeutel oder Sporn verlängert. Der Sporn kann kürzer oder länger als die kelchblattartigen, äußeren Blütenhüllblätter sein. Es ist nur der innere Kreis mit vier Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind kahl. Die Staubbeutel öffnen sich mit zwei länglichen Klappen, die sich nach oben einrollen. Die glatten Pollenkörner sind elliptisch mit drei Längsfurchen. Es ist scheinbar nur ein Fruchtblatt vorhanden. Der oberständige Fruchtknoten enthält 6 bis 15 Samenanlagen in parietaler Plazentation. Der schlanke Griffel endet in einer nur wenig geweiteten Narbe.
Früchte und Samen Die trockenen Balgfrüchte öffnen sich klappig und enthalten meist einige Samen. Die Samen besitzen ein auffälliges, fleischiges Elaiosom.
Chromosomenzahlen Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12.
Erscheinungsbild und Blätter Epimedium-Arten wachsen als sommergrüne oder immergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen. Als Überdauerungsorgane werden kurze oder horizontal kriechende, gedrungene, sympodiale Rhizome gebildet. Die einzeln oder rasenförmig stehenden Stängel sind kahl und besitzen an ihrer Basis Schuppen. Die grundständigen oder am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele der Grundblätter sind länger als die der Stängelblätter. Die Blattstiele und Stiele der Fiederblätter sind weißlich bis hellgrün. Die Blattspreite ist je nach Art einfach oder gefiedert. Die eiförmigen, eiförmig-lanzettlichen oder fast kreisförmigen Fiederblätter oder einfachen Blattspreiten sind an ihrer Basis herzförmig, an ihrer Spitze spitz oder zugespitzt und besitzen einen gesägten oder stachelspitzigen Blattrand. Die seitlichen Fiederblätter sind asymmetrisch, wobei die äußeren unteren Fiederblätter länger als die inneren sind.
Blütenstände und Blüten Die Blütezeit liegt im Frühsommer. Die Blütenstandsschäfte sind unbeblättert oder sie besitzen ein bis vier gegenständige oder selten wechselständige Blätter. Die Blütenstandsachsen sind kahl oder verkahlend. In endständigen, einfachen oder zusammengesetzten, traubigen oder rispigen Blütenständen stehen einige bis viele Blüten zusammen. Die zierlichen, zwittrigen Blüten sind vierzählig und zygomorph. Es sind insgesamt zwölf Blütenhüllblätter vorhanden, von denen die vier äußeren (Sepalen) kelchblattartig und die acht (vier Sepalen und vier Kronblätter) inneren kronblattartig sind. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von gelb bis weiß oder bis zu rosafarben. Die kronblattartigen, inneren Blütenhüllblätter sind flach, sackartig oder nach außen zu einem Nektarbeutel oder Sporn verlängert. Der Sporn kann kürzer oder länger als die kelchblattartigen, äußeren Blütenhüllblätter sein. Es ist nur der innere Kreis mit vier Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind kahl. Die Staubbeutel öffnen sich mit zwei länglichen Klappen, die sich nach oben einrollen. Die glatten Pollenkörner sind elliptisch mit drei Längsfurchen. Es ist scheinbar nur ein Fruchtblatt vorhanden. Der oberständige Fruchtknoten enthält 6 bis 15 Samenanlagen in parietaler Plazentation. Der schlanke Griffel endet in einer nur wenig geweiteten Narbe.
Früchte und Samen Die trockenen Balgfrüchte öffnen sich klappig und enthalten meist einige Samen. Die Samen besitzen ein auffälliges, fleischiges Elaiosom.
Chromosomenzahlen Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12.
CC-BY-SA 3.0
Die Epimedium-Arten gedeihen meist im Wald.
CC-BY-SA 3.0
Taxonomie Die Gattung Epimedium wurde 1753 durch L. in Species Plantarum, Tomus I, S. 117 aufgestellt. Die Typusart ist Epimedium alpinum Synonyme für Epimedium sind: Aceranthus , Vindicta
Äußere Systematik Die Gattung Epimedium gehört zum Subtribus Epimediinae aus der Tribus Berberideae in der Unterfamilie Berberidoideae innerhalb der Familie Berberidaceae. Sie wurde früher in eine Familie Podophyllaceae gestellt.
Innere Systematik Die Gattung Epimedium wird in zwei Untergattungen, vier Sektionen und vier Serien gegliedert.
Die Untergattung Rhizophyllum enthält nur die beiden Arten Epimedium perralderianum, die nur in Algerien vorkommt, und Epimedium pinnatum, die im Kaukasusraum beheimatet ist. Die Untergattung Epimedium ist in vier Sektionen gegliedert: Die Sektion Macroceras kommt nur in Japan und Korea vor. Die Sektion Polyphyllon ist im westlichen Himalaya beheimatet. Die Sektion Epimedium enthält Arten aus dem Mittelmeerraum und von der Balkanhalbinsel. Die Sektion Diphyllon enthält alle etwa 49 chinesischen Arten.
Arten und ihre Verbreitung Die Gattung Epimedium sind in der Alten Welt auf der Nordhalbkugel weitverbreitet. Es gibt zwei Hauptverbreitungsgebiete: zum einen das gemäßigte Asien und zum andern das Gebiet vom Mittelmeerraum bis zum Schwarzmeerraum. Im südöstlichen China liegt die größte Artenvielfalt vor. Keine der Epimedium-Arten besitzt ein weites Verbreitungsgebiet. mini|Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) mini|Blütenstand von Epimedium franchetii mini|Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Epimedium koreanum miniatur|Blütenstand von Epimedium leptorhizum mit Blüten von oben mini|Gefiederte Sockenblume (Epimedium pinnatum) mini|Blütenstand von Epimedium pubescens mini|Epimedium pubigerum Es gibt 50 bis 60 Epimedium-Arten:
Epimedium acuminatum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 2400 Meter in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Sichuan sowie Yunnan. Alpen-Sockenblume oder Alpen-Elfenblume (Epimedium alpinum ): Die Heimat ist Europa. Epimedium baojingensis : Sie ist nur vom Typusstandort bei Lüdong Shan in Baojing in der Provinz Hunan bekannt. Epimedium borealiguizhouense : Dieser Endemit gedeiht entlang von Fließgewässern in Tälern in Höhenlagen von 300 bis 500 Metern nur in Yanhe in der Provinz Guizhou. Epimedium brachyrrhizum : Dieser Endemit gedeiht in Wäldern an Hängen in Höhenlagen von 600 bis 1200 Metern nur im Fanjing Shan in der Provinz Guizhou. Epimedium brevicornu : Sie gedeiht in Höhenlagen von 600 bis 3500 Metern in den chinesischen Provinzen Gansu, Henan, Hubei, Qinghai, Shaanxi, Shanxi sowie Sichuan. Epimedium campanulatum : Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 2000 Metern nur in Dujiangyan in Sichuan. Epimedium chlorandrum : Dieser Endemit gedeiht in Wäldern an Hängen in Höhenlagen von etwa 900 Meter nur in Baoxing in der Provinz Sichuan. Epimedium davidii (Syn.: Epimedium membranaceum ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 1400 bis 3000 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan vor. Epimedium diphyllum (Syn.: Epimedium kitamuranum , Epimedium diphyllum subsp. kitamuranum (T.Yamanaka) K.Suzuki): Sie kommt in Bergwäldern im japanischen Honshū (Chugoku-Region), Shikoku sowie Kyūshū vor. Epimedium dolichostemon : Von ihr ist kein Naturstandort bekannt. Sie wurde anhand von kultivierten Exemplaren beschrieben, die in einer Höhenlage von etwa 1400 Meter in Shizhu in der Provinz Sichuan gesammelt wurden. Epimedium ecalcaratum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 1100 bis 2100 Meter nur in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium elatum : Die Heimat ist Pakistan, Kaschmir und der westliche Himalaja. Epimedium elongatum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 2600 bis 3700 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium enshiense : Dieser Endemit gedeiht an Hängen in einer Höhenlage von etwa 400 Meter nur in Enshi in der chinesischen Provinz Hubei. Epimedium epsteinii : Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1000 Metern nur in Tianping Shan in der chinesischen Provinz Hunan. Epimedium fangii : Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1800 bis 1900 Metern nur im Emei Shan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium fargesii : Sie gedeiht in Höhenlagen von 200 bis 1700 Metern in den chinesischen Provinzen Hubei sowie Sichuan. Epimedium flavum : Sie gedeiht in einer Höhenlage von etwa 2000 Metern nur in Erlang Shan sowie Tianquan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium franchetii : Sie gedeiht in Wäldern in einer Höhenlage von etwa 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Guizhou sowie Hubei. Epimedium glandulosopilosum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 800 bis 900 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan. Großblütige Elfenblume, Großblütige Sockenblume oder Ziegenkraut (Epimedium grandiflorum , Syn: Epimedium grandiflorum forma violaceum , Epimedium grandiflorum var. thunbergianum , Epimedium macranthum , Epimedium macranthum var. violaceum , Epimedium violaceum ): Sie wurde anhand von im belgischen Gent kultivierten Exemplaren beschrieben, die Philipp Franz von Siebold 1830 aus Japan mitgebracht hatte. Die Heimat sind die japanischen Inseln Honshū sowie Shikoku. Vielleicht kommt sie auch im nördlichen China in Anhui sowie Zhejiang vor, aber die chinesischen Funde konnten in der Flora of China 2011 nicht bestätigt werden und gehören vielleicht zu einer anderen Art. Es gibt Berichte aus Korea. Epimedium hunanense (Syn.: Epimedium davidii var. hunanense , Epimedium kunawarense ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1400 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Hubei sowie Hunan. Epimedium ilicifolium : Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 1600 bis 1700 Meter nur in Zhenping in der chinesischen Provinz Shaanxi. Epimedium jingzhouense : Sie wurde 2009 erstbeschrieben und ist nur vom Typusstandort in einer Höhenlage von etwa 300 Meter beim Dorf Pukou in Jingzhou in der chinesischen Provinz Hunan bekannt. Epimedium koreanum (Syn.: Epimedium cremeum , Epimedium grandiflorum subsp. koreanum , Epimedium grandiflorum var. koreanum , Epimedium sulphurellum 1944 non 1849): Sie kommt im nördlichen Korea, auf den japanischen Inseln Hokkaido sowie Honshū und in den chinesischen Provinzen Anhui, Jilin, Liaoning sowie Zhejiang vor. Epimedium latisepalum : Sie wurde anhand von kultivierten Exemplaren beschrieben, die aus einer Höhenlage von etwa 900 Meter in Baoxing in der chinesischen Provinz Sichuan stammen. Epimedium leptorrhizum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan sowie Sichuan. Epimedium lishihchenii (Syn.: Epimedium membranaceum subsp. orientale ): Sie gedeiht in Wäldern an Hängen nur im Lu Shan in der chinesischen Provinz Jiangxi. Epimedium lobophyllum : Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 700 bis 1500 Metern in der chinesischen Provinz Hunan. Epimedium macrosepalum : Sie ist im östlichen Russland beheimatet. Epimedium mikinorii : Dieser Endemit gedeiht in Wäldern an Hängen in einer Höhenlage von etwa 700 Meter nur in Enshi in der chinesischen Provinz Hubei. Epimedium multiflorum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 500 bis 800 Metern in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium myrianthum (Syn.: Epimedium sagittatum subsp. pyramidale , Epimedium sagittatum var. pyramidale , Epimedium sinense var. pyramidale ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 700 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Hubei sowie Hunan. Epimedium ogisui : Dieser Endemit gedeiht nur an Felswänden an Wasserfällen in Höhenlagen von 900 bis 1000 Meter in Lushan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium parvifolium (Syn.: Epimedium elachyphyllum nom. illeg. superfl.): Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 1300 bis 1400 Metern in Songtao in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium pauciflorum : Sie gedeiht nur an feuchten Hängen in einer Höhenlage von etwa 1700 Meter in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium perralderianum : Die Heimat ist Algerien. Gefiederte Elfenblume oder Gefiederte Sockenblume (Epimedium pinnatum ): Die Heimat ist Vorderasien. Epimedium platypetalum (Syn.: Epimedium platypetalum var. tenue ): Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1600 bis 2800 Metern in den chinesischen Provinzen Shaanxi sowie Sichuan. Epimedium pseudowushanense : Sie gedeiht in Höhenlagen von 900 bis 1400 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi sowie Guizhou. Epimedium pubescens (Syn.: Epimedium coactum , Epimedium pubescens var. cavaleriei , Epimedium pubescens subsp. primarium ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 2000 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Gansu, Guizhou, Henan, Hubei, Shaanxi sowie Sichuan. Epimedium pubigerum : Die Heimat ist Bulgarien, Türkei und der Kaukasus. Epimedium pudingense : Sie wurde 2010 aus dem südwestlichen Teil der chinesischen Provinz Guizhou beschrieben. Epimedium qingchengshanense : Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 900 bis 1500 Metern nur im Qingcheng Shan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium reticulatum : Sie gedeiht in Wäldern in einer Höhenlage von etwa 1100 Meter in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium rhizomatosum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 2000 bis 2200 Metern in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium sagittatum (Aceranthus sagittatus , Aceranthus macrophyllus , Aceranthus triphyllus , Epimedium coactum var. longtouhum , Epimedium sagittatum var. oblongifoliolatum , Epimedium sinense ): Sie gedeiht mit zwei Varietäten in Höhenlagen von 200 bis 1800 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Gansu, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan sowie Zhejiang. In Japan ist sie eingebürgert. Epimedium sempervirens : Dieser Endemit kommt nur im westlichen Teil der Präfektur Niigata auf der japanischen Insel Honshū vor. Epimedium shennongjiaense : Sie wurde 2009 erstbeschrieben und ist bisher nur vom Typusstandort bei Muyuping im „Shennongjia National Nature Reserve“ in China bekannt. Epimedium shuichengense : Dieser Endemit gedeiht im Dickicht an Hängen in einer Höhenlage von etwa 1800 Metern nur in Shuicheng in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium simplicifolium : Sie gedeiht an Hängen in Tälern in einer Höhenlage von etwa 1100 Metern in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium stellulatum : Sie gedeiht an Hängen in einer Höhenlage von etwa 900 Metern in den chinesischen Provinzen Hubei sowie Sichuan. Epimedium sutchuenense : Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1900 Metern in den chinesischen Provinzen Guizhou, Hubei sowie Sichuan. Epimedium truncatum : Dieser Endemit gedeiht an Waldrändern in Höhenlagen von 600 bis 1000 Metern nur in Baojing in der chinesischen Provinz Hunan. Epimedium wushanense : Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 1700 Metern in den chinesischen Provinzen Chongqing, Guangxi, Guizhou, Hubei sowie Sichuan. Epimedium yingjiangense : Sie wurde 2011 aus der chinesischen Provinz Guizhou erstbeschrieben. Epimedium zhushanense : Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 1200 Meter nur im nordwestlichen Teil der chinesischen Provinz Hubei.
Naturhybriden und ihre Verbreitung mini|Epimedium ×versicolor mini|Die Sorte Epimedium ×perralchicum ‘Frohnleiten’ Wo sich Verbreitungsgebiete einzelner Arten überschneiden, bilden sich Naturhybriden:
Epimedium ×omeiense = Epimedium fangii × Epimedium acuminatum: Sie stammt vom Mt. Emei in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium ×setosum : Sie kommt nur auf der japanischen Insel Honshū vor. Epimedium ×youngianum (Syn.: Epimedium ×kitamuranum , Epimedium ×trifoliatobinatum , Epimedium ×youngianum var. niveum ) = Epimedium diphyllum × Epimedium grandiflorum: Sie kommt in Bergwäldern im japanischen Honshū (Chugoku-Region), Shikoku sowie Kyūshū vor.
Äußere Systematik Die Gattung Epimedium gehört zum Subtribus Epimediinae aus der Tribus Berberideae in der Unterfamilie Berberidoideae innerhalb der Familie Berberidaceae. Sie wurde früher in eine Familie Podophyllaceae gestellt.
Innere Systematik Die Gattung Epimedium wird in zwei Untergattungen, vier Sektionen und vier Serien gegliedert.
Die Untergattung Rhizophyllum enthält nur die beiden Arten Epimedium perralderianum, die nur in Algerien vorkommt, und Epimedium pinnatum, die im Kaukasusraum beheimatet ist. Die Untergattung Epimedium ist in vier Sektionen gegliedert: Die Sektion Macroceras kommt nur in Japan und Korea vor. Die Sektion Polyphyllon ist im westlichen Himalaya beheimatet. Die Sektion Epimedium enthält Arten aus dem Mittelmeerraum und von der Balkanhalbinsel. Die Sektion Diphyllon enthält alle etwa 49 chinesischen Arten.
Arten und ihre Verbreitung Die Gattung Epimedium sind in der Alten Welt auf der Nordhalbkugel weitverbreitet. Es gibt zwei Hauptverbreitungsgebiete: zum einen das gemäßigte Asien und zum andern das Gebiet vom Mittelmeerraum bis zum Schwarzmeerraum. Im südöstlichen China liegt die größte Artenvielfalt vor. Keine der Epimedium-Arten besitzt ein weites Verbreitungsgebiet. mini|Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) mini|Blütenstand von Epimedium franchetii mini|Habitus, Laubblätter und Blütenstände von Epimedium koreanum miniatur|Blütenstand von Epimedium leptorhizum mit Blüten von oben mini|Gefiederte Sockenblume (Epimedium pinnatum) mini|Blütenstand von Epimedium pubescens mini|Epimedium pubigerum Es gibt 50 bis 60 Epimedium-Arten:
Epimedium acuminatum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 2400 Meter in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Sichuan sowie Yunnan. Alpen-Sockenblume oder Alpen-Elfenblume (Epimedium alpinum ): Die Heimat ist Europa. Epimedium baojingensis : Sie ist nur vom Typusstandort bei Lüdong Shan in Baojing in der Provinz Hunan bekannt. Epimedium borealiguizhouense : Dieser Endemit gedeiht entlang von Fließgewässern in Tälern in Höhenlagen von 300 bis 500 Metern nur in Yanhe in der Provinz Guizhou. Epimedium brachyrrhizum : Dieser Endemit gedeiht in Wäldern an Hängen in Höhenlagen von 600 bis 1200 Metern nur im Fanjing Shan in der Provinz Guizhou. Epimedium brevicornu : Sie gedeiht in Höhenlagen von 600 bis 3500 Metern in den chinesischen Provinzen Gansu, Henan, Hubei, Qinghai, Shaanxi, Shanxi sowie Sichuan. Epimedium campanulatum : Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 2000 Metern nur in Dujiangyan in Sichuan. Epimedium chlorandrum : Dieser Endemit gedeiht in Wäldern an Hängen in Höhenlagen von etwa 900 Meter nur in Baoxing in der Provinz Sichuan. Epimedium davidii (Syn.: Epimedium membranaceum ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 1400 bis 3000 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan vor. Epimedium diphyllum (Syn.: Epimedium kitamuranum , Epimedium diphyllum subsp. kitamuranum (T.Yamanaka) K.Suzuki): Sie kommt in Bergwäldern im japanischen Honshū (Chugoku-Region), Shikoku sowie Kyūshū vor. Epimedium dolichostemon : Von ihr ist kein Naturstandort bekannt. Sie wurde anhand von kultivierten Exemplaren beschrieben, die in einer Höhenlage von etwa 1400 Meter in Shizhu in der Provinz Sichuan gesammelt wurden. Epimedium ecalcaratum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 1100 bis 2100 Meter nur in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium elatum : Die Heimat ist Pakistan, Kaschmir und der westliche Himalaja. Epimedium elongatum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 2600 bis 3700 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium enshiense : Dieser Endemit gedeiht an Hängen in einer Höhenlage von etwa 400 Meter nur in Enshi in der chinesischen Provinz Hubei. Epimedium epsteinii : Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1000 Metern nur in Tianping Shan in der chinesischen Provinz Hunan. Epimedium fangii : Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1800 bis 1900 Metern nur im Emei Shan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium fargesii : Sie gedeiht in Höhenlagen von 200 bis 1700 Metern in den chinesischen Provinzen Hubei sowie Sichuan. Epimedium flavum : Sie gedeiht in einer Höhenlage von etwa 2000 Metern nur in Erlang Shan sowie Tianquan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium franchetii : Sie gedeiht in Wäldern in einer Höhenlage von etwa 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Guizhou sowie Hubei. Epimedium glandulosopilosum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 800 bis 900 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan. Großblütige Elfenblume, Großblütige Sockenblume oder Ziegenkraut (Epimedium grandiflorum , Syn: Epimedium grandiflorum forma violaceum , Epimedium grandiflorum var. thunbergianum , Epimedium macranthum , Epimedium macranthum var. violaceum , Epimedium violaceum ): Sie wurde anhand von im belgischen Gent kultivierten Exemplaren beschrieben, die Philipp Franz von Siebold 1830 aus Japan mitgebracht hatte. Die Heimat sind die japanischen Inseln Honshū sowie Shikoku. Vielleicht kommt sie auch im nördlichen China in Anhui sowie Zhejiang vor, aber die chinesischen Funde konnten in der Flora of China 2011 nicht bestätigt werden und gehören vielleicht zu einer anderen Art. Es gibt Berichte aus Korea. Epimedium hunanense (Syn.: Epimedium davidii var. hunanense , Epimedium kunawarense ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1400 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Hubei sowie Hunan. Epimedium ilicifolium : Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 1600 bis 1700 Meter nur in Zhenping in der chinesischen Provinz Shaanxi. Epimedium jingzhouense : Sie wurde 2009 erstbeschrieben und ist nur vom Typusstandort in einer Höhenlage von etwa 300 Meter beim Dorf Pukou in Jingzhou in der chinesischen Provinz Hunan bekannt. Epimedium koreanum (Syn.: Epimedium cremeum , Epimedium grandiflorum subsp. koreanum , Epimedium grandiflorum var. koreanum , Epimedium sulphurellum 1944 non 1849): Sie kommt im nördlichen Korea, auf den japanischen Inseln Hokkaido sowie Honshū und in den chinesischen Provinzen Anhui, Jilin, Liaoning sowie Zhejiang vor. Epimedium latisepalum : Sie wurde anhand von kultivierten Exemplaren beschrieben, die aus einer Höhenlage von etwa 900 Meter in Baoxing in der chinesischen Provinz Sichuan stammen. Epimedium leptorrhizum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan sowie Sichuan. Epimedium lishihchenii (Syn.: Epimedium membranaceum subsp. orientale ): Sie gedeiht in Wäldern an Hängen nur im Lu Shan in der chinesischen Provinz Jiangxi. Epimedium lobophyllum : Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 700 bis 1500 Metern in der chinesischen Provinz Hunan. Epimedium macrosepalum : Sie ist im östlichen Russland beheimatet. Epimedium mikinorii : Dieser Endemit gedeiht in Wäldern an Hängen in einer Höhenlage von etwa 700 Meter nur in Enshi in der chinesischen Provinz Hubei. Epimedium multiflorum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 500 bis 800 Metern in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium myrianthum (Syn.: Epimedium sagittatum subsp. pyramidale , Epimedium sagittatum var. pyramidale , Epimedium sinense var. pyramidale ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 700 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Hubei sowie Hunan. Epimedium ogisui : Dieser Endemit gedeiht nur an Felswänden an Wasserfällen in Höhenlagen von 900 bis 1000 Meter in Lushan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium parvifolium (Syn.: Epimedium elachyphyllum nom. illeg. superfl.): Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 1300 bis 1400 Metern in Songtao in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium pauciflorum : Sie gedeiht nur an feuchten Hängen in einer Höhenlage von etwa 1700 Meter in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium perralderianum : Die Heimat ist Algerien. Gefiederte Elfenblume oder Gefiederte Sockenblume (Epimedium pinnatum ): Die Heimat ist Vorderasien. Epimedium platypetalum (Syn.: Epimedium platypetalum var. tenue ): Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1600 bis 2800 Metern in den chinesischen Provinzen Shaanxi sowie Sichuan. Epimedium pseudowushanense : Sie gedeiht in Höhenlagen von 900 bis 1400 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi sowie Guizhou. Epimedium pubescens (Syn.: Epimedium coactum , Epimedium pubescens var. cavaleriei , Epimedium pubescens subsp. primarium ): Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 2000 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Gansu, Guizhou, Henan, Hubei, Shaanxi sowie Sichuan. Epimedium pubigerum : Die Heimat ist Bulgarien, Türkei und der Kaukasus. Epimedium pudingense : Sie wurde 2010 aus dem südwestlichen Teil der chinesischen Provinz Guizhou beschrieben. Epimedium qingchengshanense : Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 900 bis 1500 Metern nur im Qingcheng Shan in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium reticulatum : Sie gedeiht in Wäldern in einer Höhenlage von etwa 1100 Meter in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium rhizomatosum : Sie gedeiht in Höhenlagen von 2000 bis 2200 Metern in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium sagittatum (Aceranthus sagittatus , Aceranthus macrophyllus , Aceranthus triphyllus , Epimedium coactum var. longtouhum , Epimedium sagittatum var. oblongifoliolatum , Epimedium sinense ): Sie gedeiht mit zwei Varietäten in Höhenlagen von 200 bis 1800 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Gansu, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan sowie Zhejiang. In Japan ist sie eingebürgert. Epimedium sempervirens : Dieser Endemit kommt nur im westlichen Teil der Präfektur Niigata auf der japanischen Insel Honshū vor. Epimedium shennongjiaense : Sie wurde 2009 erstbeschrieben und ist bisher nur vom Typusstandort bei Muyuping im „Shennongjia National Nature Reserve“ in China bekannt. Epimedium shuichengense : Dieser Endemit gedeiht im Dickicht an Hängen in einer Höhenlage von etwa 1800 Metern nur in Shuicheng in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium simplicifolium : Sie gedeiht an Hängen in Tälern in einer Höhenlage von etwa 1100 Metern in der chinesischen Provinz Guizhou. Epimedium stellulatum : Sie gedeiht an Hängen in einer Höhenlage von etwa 900 Metern in den chinesischen Provinzen Hubei sowie Sichuan. Epimedium sutchuenense : Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1900 Metern in den chinesischen Provinzen Guizhou, Hubei sowie Sichuan. Epimedium truncatum : Dieser Endemit gedeiht an Waldrändern in Höhenlagen von 600 bis 1000 Metern nur in Baojing in der chinesischen Provinz Hunan. Epimedium wushanense : Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 1700 Metern in den chinesischen Provinzen Chongqing, Guangxi, Guizhou, Hubei sowie Sichuan. Epimedium yingjiangense : Sie wurde 2011 aus der chinesischen Provinz Guizhou erstbeschrieben. Epimedium zhushanense : Dieser Endemit gedeiht in einer Höhenlage von etwa 1200 Meter nur im nordwestlichen Teil der chinesischen Provinz Hubei.
Naturhybriden und ihre Verbreitung mini|Epimedium ×versicolor mini|Die Sorte Epimedium ×perralchicum ‘Frohnleiten’ Wo sich Verbreitungsgebiete einzelner Arten überschneiden, bilden sich Naturhybriden:
Epimedium ×omeiense = Epimedium fangii × Epimedium acuminatum: Sie stammt vom Mt. Emei in der chinesischen Provinz Sichuan. Epimedium ×setosum : Sie kommt nur auf der japanischen Insel Honshū vor. Epimedium ×youngianum (Syn.: Epimedium ×kitamuranum , Epimedium ×trifoliatobinatum , Epimedium ×youngianum var. niveum ) = Epimedium diphyllum × Epimedium grandiflorum: Sie kommt in Bergwäldern im japanischen Honshū (Chugoku-Region), Shikoku sowie Kyūshū vor.
CC-BY-SA 3.0
Verwendung als Zierpflanze Einige Epimedium-Arten, beispielsweise Epimedium acuminatum, Epimedium alpinum, Epimedium davidii, Epimedium diphyllum, Epimedium grandiflorum, Epimedium perralderianum, Epimedium pinnatum sowie einige Naturhybriden, werden in den gemäßigten Gebieten als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet. Sie eignen sich als Bodendecker für schattige Standorte. Sie gedeihen am besten auf durchlässigen Böden. Dazu wurden gezielt Sorten mit attraktiven Blüten und einer besseren Winterhärte gezüchtet. Im Jahr 2014 waren die Zuchtformen Staude des Jahres. Es gibt auch Hybriden aus gärtnerischen Kreuzungen (Auswahl):
Epimedium × cantabrigiense = Epimedium alpinum × Epimedium pubigerum Epimedium × perralchicum = Epimedium perralderianum × Epimedium pinnatum Epimedium × rubrum = Epimedium alpinum × Epimedium grandiflorum Epimedium × versicolor = Epimedium grandiflorum × Epimedium pinnatum Epimedium × warleyense = Epimedium alpinum × Epimedium colchicum
Sonstige Verwendung und Inhaltsstoffe Die jungen vegetativen Pflanzenteile von Epimedium grandiflorum und Epimedium sagittatum werden gegart gegessen; erst eingeweicht (wohl damit die Bitterstoffe reduziert werden) und dann gekocht. Vor Selbstmedikation wird gewarnt. Aufgrund des Inhaltsstoffes Icariin werden einige Epimedium-Arten in der Volksmedizin verwendet. Die medizinischen Wirkungen von Icariin wurden von mehreren Arbeitsgruppen untersucht. Versuche mit Icariin an Ratten zeigen, dass es neurotrophische Effekte verursacht und einen Einfluss auf die Erektion des Rattenpenis besitzt. Diese Versuche führen dazu, diese Stimulanzwirkung auch beim Menschen zu vermuten. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, Epimedium-Arten für den Menschen als stimulierendes Mittel einzusetzen, denn es gibt noch keine Gefahrenabschätzung. Auch wird ausdrücklich davor gewarnt, Getränke oder Nahrungsmittel mit Epimedium-Auszügen während der Schwangerschaft und der Stillzeit zu verwenden. Epimedium-Arten werden in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet, besonders bei Rheumatismus sowie Bluthochdruck bei Frauen in der Menopause. Rowdy Lamb Herb, Xianlinpi, Barrenwort, Bishop's Hat, Fairy Wings, Horny Goat Weed, Yangheye oder Yin Yang Huo sind Trivialnamen. Epimedium sagittatum ist eine von fünf Epimedium-Arten, die in der Chinese Pharmacopoeia gelistet sind. Epimedium grandiflorum, Epimedium koreanum und Epimedium sagittatum wurden auf die medizinischen Wirkungen untersucht, mit dem Ergebnis, das medizinische Sicherheit derzeit nicht gegeben ist.
Epimedium × cantabrigiense = Epimedium alpinum × Epimedium pubigerum Epimedium × perralchicum = Epimedium perralderianum × Epimedium pinnatum Epimedium × rubrum = Epimedium alpinum × Epimedium grandiflorum Epimedium × versicolor = Epimedium grandiflorum × Epimedium pinnatum Epimedium × warleyense = Epimedium alpinum × Epimedium colchicum
Sonstige Verwendung und Inhaltsstoffe Die jungen vegetativen Pflanzenteile von Epimedium grandiflorum und Epimedium sagittatum werden gegart gegessen; erst eingeweicht (wohl damit die Bitterstoffe reduziert werden) und dann gekocht. Vor Selbstmedikation wird gewarnt. Aufgrund des Inhaltsstoffes Icariin werden einige Epimedium-Arten in der Volksmedizin verwendet. Die medizinischen Wirkungen von Icariin wurden von mehreren Arbeitsgruppen untersucht. Versuche mit Icariin an Ratten zeigen, dass es neurotrophische Effekte verursacht und einen Einfluss auf die Erektion des Rattenpenis besitzt. Diese Versuche führen dazu, diese Stimulanzwirkung auch beim Menschen zu vermuten. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, Epimedium-Arten für den Menschen als stimulierendes Mittel einzusetzen, denn es gibt noch keine Gefahrenabschätzung. Auch wird ausdrücklich davor gewarnt, Getränke oder Nahrungsmittel mit Epimedium-Auszügen während der Schwangerschaft und der Stillzeit zu verwenden. Epimedium-Arten werden in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet, besonders bei Rheumatismus sowie Bluthochdruck bei Frauen in der Menopause. Rowdy Lamb Herb, Xianlinpi, Barrenwort, Bishop's Hat, Fairy Wings, Horny Goat Weed, Yangheye oder Yin Yang Huo sind Trivialnamen. Epimedium sagittatum ist eine von fünf Epimedium-Arten, die in der Chinese Pharmacopoeia gelistet sind. Epimedium grandiflorum, Epimedium koreanum und Epimedium sagittatum wurden auf die medizinischen Wirkungen untersucht, mit dem Ergebnis, das medizinische Sicherheit derzeit nicht gegeben ist.
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Y. Zhang, H. Dang, Y. Wang, X. Li, J. Li: A taxonomic revision of unifoliolate Chinese Epimedium L. (Berberidaceae). In: Kew Bulletin. Bd. 66, Nr. 2, Juni 2011, S. 253–262. William Thomas Stearn: Epimedium Linnaeus. In: S. M. Walters et al.: The European Garden Flora. Band 3, Dicotyledons (Part I). Cambridge University Press, 1989, S. 389–393, ISBN 0-521-36171-0. Tony Avent of Plant Delights Nursery: An Overview of Epimedium In The Plantsman, März 2010: Volltext-PDF.
Kategorie:Berberitzengewächse
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Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.
Elfenblumendeu★
Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.
Elfenblumen
deu★ preferred
CLASSIFICATION
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