Not EvaluatedacceptedspeciesAccepted
Epimedium alpinum

Epimedium alpinum

Alpen-Sockenblume·L.

GBIF:165226236

ABOUT

Descriptions(4)

Die Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) auch Bischofsmütze, Bischofshut oder (Großes) Dreiblatt,Albert Dietrich: Flora des Königreichs Preussen. Sechster Band, Oehmigke, 1838, Nr. 398. ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sockenblumen (Epimedium) in der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae).
CC-BY-SA 3.0
mini|links|Illustration aus Otto Wilhelm Thomé: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, Gera 1885 mini|Laubblätter und Blütenstand mini|Blütenstand mini|Einzelblüte

Vegetative Merkmale Die Alpen-Sockenblume ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimetern erreicht. Der „Wurzelstock“ (Rhizom) ist kriechend. Ein grundständiges Laubblatt wird nach der Blütezeit gebildet. Der kahle Stängel ist bogig aufrecht und oft einblättrig. Die langstieligen Blätter sind doppelt dreizählig, die kurz gestielten, spitzen bis zugespitzten oder rundspitzigen, dünnen bis ledrigen Teilblättchen sind 2 bis 8 Zentimeter lang, eiförmig, am Grund pfeil- bis herzförmig, meist grannig, borstig, stachelig gezähnt, bewimpert oder ganzrandig, oft mit rötlichem Rand. Die Randgrannen sind oft mehr als 1 Millimeter lang und stehen in einem Winkel von 45 Grad bis 60 Grad ab. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite ist mattgrün und anfänglich zerstreut mit kurzen, krausen, rötlichen Haaren bedeckt und verkahlend.

Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Jeweils wenige Blüten sind zu einem lockeren, endständigen, mehr oder weniger klebrig-drüsig behaarten und rispigen Blütenstand angeordnet. Die zierlichen, zwittrigen und gestielten Blüten sind vierzählig mit doppelter Blütenhülle und bei einer Breite von ungefähr 1 Zentimeter zygomorph. Die Blütenstiele sind klebrig-drüsig behaart. Die vier Kelchblätter haben eine Länge von bis zu 4 Millimetern, sind grün bis rötlich gefärbt und früh hinfällig. Die vier Kronblätter sind dunkelrot und doppelt so groß wie die Kelchblätter. Es sind vier schuh-, mützenförmige, gelbe und gespornte Nektarblätter vorhanden. Die mehrsamige Balgfrucht ist bis zu 2 Zentimeter lang und kurz geschnäbelt. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12.
CC-BY-SA 3.0
Die Erstveröffentlichung von Epimedium alpinum erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 117. Das Artepitheton alpinum bedeutet „aus den Alpen“.
CC-BY-SA 3.0
Das Verbreitungsgebiet der Alpen-Sockenblume erstreckt sich von Albanien bis in die Südalpen, nach Westen reicht es bis Piemont. Es gibt Fundortangaben für die Länder Österreich, Italien, Slowenien, Serbien, Kosovo, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien. In Frankreich, Deutschland, in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, England und in der Slowakei ist Epimedium alpinum ein Neophyt. Die Alpen-Sockenblume gedeiht in montanen schattigen, warmen Laubwäldern in Höhenlagen bis 1200 Metern. Sie ist selten. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).
CC-BY-SA 3.0

Export occurrence data

Darwin Core Archive (ZIP)

Common names used for this species across different languages and regions. 1 preferred.

deuAlpen-Sockenblumedeu

Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.

deuAlpen-Sockenblume
deupreferred

CLASSIFICATION

Taxonomic Classification Tree

MULTIMEDIA

Media Files(1)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/Epimedium_cf_alpinum_Alppivarjohiippa_Alpsockblomma_C_IMG_9102.JPG

Imageimage/jpeg© Anneli SaloCREATIVE COMMONS ATTRIBUTION SHARE ALIKE 3.0 UNPORTEDOwn work

IMAGES

Gallery(1)

See Gallery

Occurrences with images

Source Information

German Wikipedia - Species Pages

checklist
Species pages extracted from the German Wikipedia article XML dump from 2022-08-01. Multimedia, vernacular names and textual descriptions are extracted, but only pages with a taxobox or speciesbox template are recognized. See https://github.com/mdoering/wikipedia-dwca for details.

Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-16.

LicensePublished 8/1/2022View dataset
GBIF Usage Key
165226236
Dataset Key
16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
Origin
source
Backbone Key
7695021
Taxon ID
3735636
Last Crawled
8/24/2023
Last Interpreted
5/28/2026