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Araneus

Araneus

Kreuzspinnen·Clerck, 1757

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Die Kreuzspinnen (Araneus) sind mit mehreren hundert Arten eine der artenreichsten Gattungen der Familie der Echten Radnetzspinnen.T. Blick, R. Bosmans, J. Buchar, P. Gajdoš, A. Hänggi, P. Van Helsdingen, V. Ružicka, W. Starega, K. Thaler: Checkliste der Spinnen Mitteleuropas. Checklist of the spiders of Central Europe. (Arachnida: Araneae). Version 1. Dezember 2004. () Die Spinnenart ist besonders durch ihre aus Flecken zusammengesetzte Musterung, die einem Kreuz gleicht, auf dem vorderen Hinterleib gekennzeichnet. Vertreter der Kreuzspinne sind auf der ganzen Welt vorzufinden.
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Die paläarktisch verbreitete Eichblatt-Radspinne Aculepeira ceropegia (Walckenaer, 1802) und die Kürbisspinne Araniella cucurbitina werden häufig in älterer Literatur als Araneus ceropegia bzw. Araneus cucurbitina geführt. Sie werden heute aber, ebenso wie manch andere Art, nicht mehr zu der Gattung der Kreuzspinnen gezählt.

Sumpfkreuzspinne, Araneus alsine (, 1802) Gehörnte Kreuzspinne, Araneus angulatus , 1757 Araneus cavaticus (, 1882) Araneus circe (, 1826) Gartenkreuzspinne, Araneus diadematus , 1757 Riesenkreuzspinne, Araneus grossus (, 1844) Marmorierte Kreuzspinne, Araneus marmoreus , 1757 Araneus nordmanni (, 1870) Vierfleckkreuzspinne, Araneus quadratus , 1757 Araneus saevus (, 1872) Schulterkreuzspinne, Araneus sturmi (, 1831) Araneus triguttatus (, 1793)
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Abgesehen vom Hinterleib besitzt die Kreuzspinne ein festes Außenskelett aus Chitin. Da dieses Exoskelett nicht mitwächst, müssen die Tiere sich ca. ein Jahr lang alle paar Wochen häuten. Der Kopf und die Brust der Spinne sind verwachsen und man bezeichnet den Teil als Kopfbruststück. An diesem Körperteil findet man einerseits ein paar Kiefertasten, welche zur Erkennung von Beute notwendig sind, und andererseits ein paar Kieferklauen. Dort befinden sich die Ausführgänge der Giftdrüsen. Dazu befinden sich am Kopfbruststück noch vier Paar Beine. Im Gegensatz zum Kopfbruststück ist der Hinterleib weich und besitzt keinen Chitinpanzer. Dies hat den Grund, dass er sich ausdehnen kann. Im Hinterleib befinden sich wichtige Organe wie Atemöffnungen, Ausscheidungsorgane, Geschlechtsorgane und die Spinndrüsen. Insgesamt werden Kreuzspinnen zwischen 5 und 18 mm groß und gehören damit zu den größten heimischen Spinnen in Deutschland. Die Weibchen werden dabei rund 3 mal größer als die Männchen.
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Die Kreuzspinne kann ein Alter von bis zu drei Jahren erreichen und wird in der Regel nach einem Jahr geschlechtsreif. Die Paarungszeit liegt im August und September des Jahres. Ist ein Männchen paarungsbereit, fängt es an am Netz des Weibchens mit einem bestimmten Rhythmus zu zupfen, um die Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Ist das Weibchen ebenfalls paarungswillig, kommt es dem Männchen entgegen. Auf dem so genannten Hochzeitsfaden erfolgt dann die Paarung und die Übertragung von Samenzellen. Gelegentlich wird nach der Paarung das Männchen von dem Weibchen getötet und verspeist. Zwischen September und Oktober kommt es dann zur Bildung des Kokons durch das Weibchen. Der Kokon besteht aus vielen gelblichen Seidenfäden, wodrin später 40 bis 50 gelbe und längliche Eier Platz finden. Nach der Eiablage wird der Kokon verschlossen und fertiggestellt. Darauf stirbt die Kreuzspinne. Der Kokon bietet auch im Winter nahezu konstante Temperaturen. Dazu kommt noch der Schutz vor Fressfeinden und anderen Umwelteinflüssen. Nach der Überwinterung der Jungtiere, schlüpfen sie im Frühjahr und wachsen im Sommer zu ihrer normalen Größe heran. Im Herbst suchen sich die Tiere einen Platz zum Überwintern und im darauffolgenden Jahr sind die Spinnen dann ebenfalls geschlechtsreif. Auch sie werden sich dann paaren und den zweijährigen Entwicklungszyklus damit abschließen. mini|Eine Gartenkreuzspinne beim Netzbau mini|Radnetz einer Gartenkreuzspinne mini|Junge Gartenkreuzspinne im Netz mini|Gartenkreuzspinne Bauchansicht mini|Gartenkreuzspinne mit eingewickelter Beute an ihrem Netz an einer Hauswand.
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Kreuzspinnen gehören zu den wenigen Spinnenarten Mitteleuropas, die mit ihrem Biss die menschliche Haut unter Umständen durchdringen können, wie beispielsweise auch die Wasserspinne oder die Ammen-Dornfinger-Spinne. Sie können die Haut jedoch nur an ihren dünnsten Stellen durchdringen. Der Biss ist zwar unangenehm, jedoch trotz des geringen Giftes medizinisch ohne langfristige Folgen. Er kann jedoch deutlich wahrnehmbare Symptome hervorrufen, ähnlich einem Wespen- oder Bienenstich.(vgl. Hencke, AHZ 55 (1858) 166).
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Ihren Namen haben Kreuzspinnen von dem charakteristischen Kreuz auf dem vorderen Hinterleib, welches bei der Gartenkreuzspinne aus fünf Flecken (vier länglichen und einem kreisförmigen in der Mitte) und bei der Vierfleckkreuzspinne aus vier Flecken besteht. Bei den Flecken handelt es sich um Stoffwechselprodukte, die unter dem Chitinpanzer abgelagert werden.Rainer Foelix: Biologie der Spinnen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-13-575801-X. Diese Flecken sind jedoch nicht bei allen Arten der Gattung Araneus auch kreuzförmig angeordnet; die meisten Arten haben eine andersartige Zeichnung.
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Kreuzspinnen sind in der ganzen Welt vorzufinden. Von den mehreren hundert Arten sind jedoch lediglich zehn in Mitteleuropa beheimatet, wovon die Gartenkreuzspinne die bekannteste und die am weitesten verbreitete Art ist. Je nach Verbreitungsgebiet erschienen sie in unterschiedlichen Farben. Sie können dabei hellbraun, gelblich oder rötlich erscheinen. In Gebirgslagen lebende Exemplare sind dabei oft ganz schwarz. Die Kreuzspinne zieht leicht schattige Wiesen, Waldränder und Gärten vor, solange die Vegetation dicht und unberührt ist.
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Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus)

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Döring M (2022). German Wikipedia - Species Pages. Wikimedia Foundation. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/4wn9dt accessed via GBIF.org on 2026-06-15.

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16c3f9cb-4b19-4553-ac8e-ebb90003aa02
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