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Coelotes

Coelotes

Bodentrichterspinnen·Blackwall, 1841

GBIF:198058488

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Die Bodentrichterspinnen (Coelotes) bilden eine zahlenmäßig große Gattung innerhalb der Familie der Trichterspinnen (Agelenidae). Die Arten der eurasisch verbreiteten Gattung zeichnen sich dem Trivialnamen entsprechend durch eine bodenbewohnende Lebensweise aus und legen wie alle Vertreter der Familie für den Beutefang die namengebenden Trichternetze an. Auch bemerkenswert ist das verglichen mit anderen Spinnen stark ausgeprägte Brutpflegeverhalten der Bodentrichterspinnen.
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mini|Weibliche Bodentrichterspinne in ihrem Trichternetz Die wie für Spinnen üblich räuberisch lebenden Bodentrichterspinnen weisen entsprechend ihrer Trivialbezeichnung eine terrestrische (bodenbewohnende) Biologie auf und legen überdies wie alle Trichterspinnen (Agelenidae) die namensgebenden Trichternetze für den Beutefang an. Im Falle der Bodentrichterspinnen besteht ein derartiges Netz unter anderem aus dem trichterförmigen Fangbereich, der einen Durchmesser von gut 5 Zentimetern aufweist. Bei diesem Bereich handelt es sich wie bei anderen Trichterspinnen um eine Gespinstdecke, die bei den Bodentrichterspinnen jedoch stark reduziert ist. Der Fangbereich mündet in ein kreisrundes Loch, das wiederum in die Wohnröhre übergeht, die als Aufenthaltsort der Spinne dient. Die Röhre wird unterirdisch angelegt und von der Spinne selber gegraben. Diese Erdröhre ist einige Zentimeter lang und wird von innen locker ausgesponnen. mini|Weibchen von Coelotes turkestanicus mit erbeutetem Käfer Die Hauptbeute der Bodentrichterspinnen stellen ebenfalls terrestrisch lebende Käfer dar. Die Tiere jagen wie alle netzbauenden Spinnen als Lauerjäger. Wird ein geeignetes Beutetier, etwa ein Käfer, auf dem Netz registriert, kommt die jeweilige Spinne schnell aus ihrer Wohnröhre hervor und versucht das Beutetier zu überwältigen. Käfer werden dafür von Bodentrichterspinnen auf den Rücken gedreht und ihr Exoskelett dann an einer mit wenig Chitin bedeckten Stelle mit den Cheliceren für das Verabreichen eines Giftbisses durchdrungen. Ein gebissenes Beutetier wird von der Spinne dann maximal bis zu 10 Minuten festgehalten, bis das verabreichte Gift schließlich seine Wirkung zeigt, was mit Lähmungen des Beutetiers einhergeht. Für den Verzehr wird das Beuteobjekt dann in die Wohnröhre transportiert. Während der Paarungszeit verlassen die männlichen Bodentrichterspinnen ihre Netze und suchen die von Weibchen auf. Dort findet dann auch die Paarung statt, der ein Balzverhalten vorausgeht. Nach der Paarung fertigen die weiblichen Bodentrichterspinnen ihre Eikokons in ihren Erdröhren an und bewachen diese dort. Die Nachkommen verweilen bei den Arten dieser Gattung noch für etwa einen Monat bei ihrem Muttertier, das ein verglichen mit anderen Spinnen stark ausgeprägtes Brutpflegeverhalten aufweist. Die Jungtiere werden vom Muttertier betreut und überdies mit Nahrung versorgt. Zu letzterer Tätigkeit wird das Muttertier von seinen Nachkommen gelegentlich durch ein bettelartiges Verhalten animiert.

Coelotes mating.jpg|[[Begattung|Paarung]] zweier Bodentrichterspinnen, das Männchen befindet sich über dem Weibchen. Coelotes with egg sacs.jpeg|Weibchliche Bodentrichterspinne mit [[Kokon|Eikokons]] Coelotes with young.jpg|Weibliche Bodentrichterspinne mit Nachkommen Coelotes with young2.jpg|Dito
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mini|Männchen von Coelotes transiliensis Bodentrichterspinnen sind massig gebaute Spinnen mit kurzen, im Vergleich zum Körper dünnen Beinen. Dadurch haben die Spinnen insgesamt ein gedrungenes Erscheinungsbild. Die Körperlänge von Bodentrichterspinnen beläuft sich auf etwa 15 Millimeter. Der gesamte Körper der zu dieser Gattung zählenden Arten ist dunkelbraun gefärbt. Der Carapax (Rückenschild des Prosomas bzw. Vorkerkörpers) wird innerhalb der Familie der Trichterspinnen (Agelenidae) durch seine Verbreiterung des cephalen (am Kopf gelegenen) Bereichs charakterisiert. Selbiger Bereich ist bei den Bodentrichterspinnen außerdem verdunkelt. Die Arten dieser Gattung verfügen wie die meisten Spinnen über acht Augen, die je zu viert in zwei Reihen angeordnet sind. Dabei verläuft die anteriore (vordere) Augenreihe gerade, die posteriore (hintere) frontal betrachtet jedoch prokurv (nach vorne gebogen). Die anterior medianen (mittleren) Augen sind kleiner und dunkler als die übrigen, die insgesamt blass erscheinen. Das mediane Augenviereck nimmt bei den Bodentrichterspinnen eine rechteckige Gestalt an. Der Clypeus (Abschnitt zwischen den anterioren Augen und dem Rand des Carapax) ist in etwa zweimal so hoch wie ein einzelnes anterior medianes Auge breit ist. Die Cheliceren (Kieferklauen) der Bodentrichterspinnen sind vergleichsweise groß und treten auffällig beulenartig vor der Stirn hervor. Sie sind senkrecht nach unten bis teilweise nach hinten gerichtet. Ferner besitzen die Cheliceren je eine längliche Condyle (Ausstülpungen an der Basis der Cheliceren). Promarginal (vorne seitlich) besitzen sie drei Zähne, von denen der mediane jeweils größer als die anderen ist. Ferner ist diese Fläche der Cheliceren dicht mit Setae (chitinisierten Haaren) bedeckt. Retromarginal (hinten seitlich) befinden sich auf den Cheliceren ebenfalls drei allerdings hier gleich große Zähne. Das Sternum (Brustschild des Prosomas) ist posterior zugespitzt und erreicht nicht die Coxae (Hüftglieder) des vierten Beinpaares. Die Beine sind allesamt mit dunklen Stacheln versehen. Das Opisthosoma (Hinterleib) weist bei den Bodentrichterspinnen eine dunkel graubraune Grundfärbung mitsamt einer mehr oder weniger deutlich ausgeprägten helle Winkel- und Fleckenzeichnung auf. Die Vertreter dieser Gattung zählen zu den sogenannten ecribellaten Spinnen. Bodentrichterspinnen besitzen wie die meisten Spinnen sechs jeweils paarig angegliederte Spinnwarzen, die allesamt deutlich voneinander separiert sind. Außerdem bestehen die posterioren Spinnwarzen aus zwei Segmenten und sind mehr als doppelt so lang wie die anterioren Spinnwarzen. Diese und die medianen haben ebenfalls eine ungleiche Länge. Der Colulus (vermutlich funktionsloser Hügel und Rest des einstigen sog. Cribellums) besteht aus mehreren dünnen Borsten.

Coelotes female dorsal.jpg|Dorsalansicht Female coelotes frontal.jpg|Frontalansicht Coelotes sp. (4493994771).jpg|Lateralansicht Coelotes sp. Agelenidae - Flickr - gailhampshire.jpg|Rückansicht

Genitalmorphologische Merkmale Ein einzelner Bulbus (männliches Geschlechtsorgan) der Bodentrichterspinnen hat dorsal (oben) eine konduktor- bzw. leiterartige Apophyse (chitinisierter Fortsatz) und eine kurze, abgerundete und median angelegte Apophyse sowie eine dritte, breite Apophyse an der Patella (Glied zwischen Femur und Tibia) des Pedipalpus (umgewandelte Extremität im Kopfbereich). Die Epigyne (weibliches Geschlechtsorgan) der zu dieser Gattung zählenden Arten weist lateral (seitlich) eine Bezahnung und ein kleines Atrium (Vorhof) auf. Die Kopulationskanäle sind vergleichsweise kurz.

Differenzierung von den Scheinbodentrichterspinnen mini|Präpariertes Weibchen der Stachellosen Bodentrichterspinne (Inermocoelotes inermis) Die Bodentrichterspinnen ähneln den ebenfalls zur Unterfamilie der Coelotinae zählenden Scheinbodentrichterspinnen (Inermocoelotes), was auch schon der Trivialname letzterer Gattung verrät. Vertreter beider Gattungen sind nur anhand mikroskopischer Merkmale voneinander unterscheidbar. Bei einem einzelnen Bulbus der zu den Scheinbodentrichterspinnen zählenden Arten fehlt jedoch die Apophyse an der Patella. Die Epigyne hat bei den Scheinbodentrichterspinnen außerdem eine posterior angelegte Bezahnung und ein großes Atrium. Ferner sind hier die Kopulationskanäle vergleichsweise kurz.
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Die Systematik der Bodentrichterspinnen erfuhr mehrere Änderungen. Der Gattungsname Coelotes stammt von dem altgriechischen Nomen koilotēs, das übersetzt „Höhlung“ bzw. „Vertiefung“ bedeutet. Die Bezeichnung deutet somit auf die terrestrische und grabende Lebensweise der Spinnen. Die Typusart der Gattung ist die Westliche Bodentrichterspinne (C. atropos).

Umstrittene Familienzugehörigkeit Die Gattung der Bodentrichterspinnen wurde in der Vergangenheit sowohl der Familie der Trichterspinnen (Agelenidae) als auch der der Finsterspinnen (Amaurobiidae) zugeordnet. Für die Zugehörigkeit der Gattung zu den Trichterspinnen zählt u. a. das dort fehlende und dafür bei den Finsterspinnen vorhandene Cribellum. Seit einer 2010 von Jeremy A. Miller, Anthea Carmichael, Martín J. Ramírez, Joseph C. Spagna, Charles R. Haddad, Milan Řezáč, Jes Johannesen, Jiří Král, Xin-Ping Wang und Charles E. Griswold durchgeführten phylogenetischen (die Abstammung umfassende) Analyse der Teilordnung der Entelegynae gilt die Unterfamilie der Coelotinae mitsamt der dazugehörigen Gattung der Bodentrichterspinnen als der Familie der Trichterspinnen zugehörig.

Arten Die Gattung der Bodentrichterspinnen umfasst 174 Arten und Unterarten. Diese und ihre geographischen Verbreitungen sind:



C. acerbus , 2010 – Vietnam C. adnexus , 2017 – China C. aguniensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. akakinaensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. albimontanus , 2009 – Japan C. alpinus , 1972 – Italien, Österreich, Slowenien C. amamiensis , 1989 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. amplilamnis , 1936 – China C. antri (, 1961) – Japan C. arganoi , 1978 – Türkei C. aritai , 2009 – Japan Westliche Bodentrichterspinne (C. atropos) (, 1830) – Europa C. bifurcatus , 2006 – Japan C. biprocessis , 2017 – China C. brachiatus , 1990 – China C. brevis , 2007 – China C. capacilimbus , 2006 – China C. caudatus , 1973 – Libanon C. cavicola (, 1961) – Japan C. charitonovi , 1939 – Zentralasien C. chenzhou , 2001 – China C. chishuiensis , 2017 – China C. coenobita , 1978 – Türkei C. colosseus , 2007 – China C. conversus , 2006 – China C. cornutus , 2009 – Japan C. cristiformis , 2018 – China C. curvilamnis , 2000 – Kirgisistan C. c. alatauensis , 2000 – Kasachstan, Kirgisistan C. c. boomensis , 2000 – Kirgisistan C. cylistus , 1997 – China C. decolor , 1973 – Japan C. degeneratus , 2009 – China C. doii , 2009 – Japan C. dormans , 2009 – Japan C. eharai , 1976 – Japan C. enasanus , 2009 – Japan C. everesti , 2001 – China C. exaptus , 1898 – Mexiko C. exilis , 2009 – Japan C. exitialis , 1878 – Korea, Japan C. fanjingensis , 2017 – China C. fujian , 2017 – China C. furvus , 2010 – Vietnam C. galeiformis , 1990 – China C. gifuensis , 2009 – Japan C. globasus (, 1996) – China C. gotoensis , 2007 – Japan C. guttatus , 1990 – China C. hachijoensis , 2008 – Japan C. hamamurai , 1967 – Japan C. hataensis , 2009 – Japan C. hexommatus (, 1957) – Japan C. hikonensis , 2009 – Japan C. hiradoensis , 2006 – Japan C. hiratsukai , 1976 – Japan C. hiruzenensis , 2009 – Japan C. hiurai , 2009 – Japan C. ibukiensis , 2009 – Japan C. icohamatus , 1991 – China C. iharai , 2007 – Japan C. iheyaensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. ikiensis , 2009 – Japan C. improprius (, 2010) – China C. indentatus , 2017 – China C. insulanus , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. introhamatus , 2006 – China C. isensis , 2019 – Japan C. iriei , 2013 – Japan C. italicus , 1956 – Italien C. iyoensis , 2009 – Japan C. izenaensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. jianfenglingensis (, 2009) – China C. juglandicola , 1984 – Kirgisistan C. kagaensis , 2009 – Japan C. kakeromaensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. katsurai , 2009 – Japan C. keramaensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. kimi , 2009 – Korea C. kintaroi , 1983 – Japan C. kirgisicus , 2000 – Kirgisistan C. kitazawai , 1972 – Japan C. koshikiensis , 2013 – Japan C. kumejimanus , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. kumensis , 1989 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. kunigamiensis , 2020 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. lamellatus , 2009 – Japan C. laohuanglongensis , 2009 – China C. ledongensis , 2017 – China C. luculli , 1978 – Türkei C. maculatus , 1997 – China C. mastrucatus , 1990 – China C. mediocris , 1887 – Schweiz, Italien, möglicherweise die Ukraine C. micado , 1907 – Japan C. microps , 1963 – China C. minobusanus , 2009 – Japan C. minoensis , 2009 – Japan C. miyakoensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. modestus , 1880 – China, Japan C. mohrii , 2009 – Japan C. motobuensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. multannulatus , Zhu, Sun & Song, 2006 – China C. musashiensis , 1989 – Japan C. nagaraensis , 2009 – Japan C. nasensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. nazuna , 2009 – Japan C. nenilini , 1999 – Usbekistan C. ningmingensis , 1998 – China C. noctulus , 1990 – China C. nojimai , 2021 – Japan C. notoensis , 2009 – Japan C. obako , 1983 – Japan C. obtusangulus , 2015 – China C. ogatai , 2009 – Japan C. okinawensis , 1989 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. osamui , 2009 – Japan C. osellai , 1973 – Italien C. oshimaensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. oxyacanthus , 2013 – Japan C. pabulator , 1875 – Frankreich, Schweiz C. pastoralis , 2000 – Kasachstan, Kirgisistan C. pedodentalis , 2006 – China C. perbrevis , 2010 – Vietnam C. personatus , 1973 – Japan C. pervicax , 1987 – China C. phthisicus , 1978 – Türkei C. pickardi , 1873 – Schweiz, Italien C p. carpathensis , 1999 – Ukraine C. p. pastor , 1875 – Frankreich C. p. tirolensis (, 1906) – Schweiz, Italien, möglicherweise die Ukraine C. poleneci , 1964 – Österreich, Slowenien C. polyedricus , 2010 – Vietnam C. poricus , 2017 – China C. poweri , 1875 – Frankreich C. processus , 2007 – China C. progressoridentes , 2000 – Kirgisistan C. quadratus , 1990 – China C. rhododendri , 1978 – Türkei C. robustior , 2009 – Japan C. robustus , 1990 – China C. rudolfi (, 1925) – Schweiz C. rugosus (, 1996) – China C. saccatus , 1998 – China C. saikaiensis , 2013 – Japan C. sanoi , 2009 – Japan C. sawadai , 2009 – Japan C. septus , 1990 – China C. serpentinus , 2018 – China C. shimajiriensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. simplex , 1885 – China (Yarkand) C. sinopensis , 2016 – Türkei C. sinuolatus , 2017 – China Alpen-Bodentrichterspinne (C. solitarius) , 1868 – Europa C. songae , 2010 – Vietnam C. sordidus , 2000 – Kasachstan, Kirgisistan C. striatilamnis , 2000 – Kasachstan, Kirgisistan C s. ketmenensis , 2001 – Kasachstan, Kirgisistan C. stylifer , 1935 – Kaschmir C. suruga , 2009 – Japan C. suthepicus , 2005 – Thailand C. takanawaensis , 2009 – Japan C. taurus , 2009 – Japan C. tegenarioides , 1885 – China (Yarkand) C. tenutubilaris , 2017 – China Gewöhnliche Bodentrichterspinne (C. terrestris) (, 1834) – Europa, Türkei C. tiantangensis , 2015 – China C. tiantongensis , 1997 – China C. titaniacus , 1977 – Griechenland C. tochigiensis , 2009 – Japan C. tojoi , 2009 – Japan C. tokaraensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. tokunoshimaensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. tominagai , 2009 – Japan C. tonakiensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. transiliensis , 2000 – Kasachstan, Kirgisistan C. troglocaecus , 2000 – Japan (Präfektur Okinawa) C. turkestanicus , 1999 – Russland (Europa) bis Zentralasien C. uncatus , 2009 – China C. undulatus , 1990 – China C. unicatus , 1977 – Japan C. unzenensis , 2013 – Japan C. uozumii , 2002 – Japan C. vallei , 1977 – Italien C. vestigialis , 2007 – China C. vignai , 1978 – Türkei C. wangi , 1997 – China C. xinjiangensis , 1992 – China C. yaginumai , 1972 – Japan C. yahagiensis , 2009 – Japan C. yambaruensis , 2000 – Japan (Ryūkyū-Inseln) C. yodoensis , 1977 – Japan C. zaoensis , 2009 – Japan



Transferierte Arten 225 Arten galten einst als zu den Bodentrichterspinnen zugehörig, wurden jedoch mittlerweile transferiert. Die Arten sind:



C. acco , 1987 = Iwogumoa acco C. acicularis , 2009 = Sinocoelotes acicularis C. acidentatus , 1998 = Draconarius acidentatus C. adligansus , 1998 = Draconarius adligansus C. akakinaensis , 2000 = Griseidraconarius akakinaensis C. altissimus , 2001 = Draconarius altissimus C. alveolifer , 1936 = Tamgrinia alveolifera C. amygdaliformis , 1991 = Hauswinkelspinne (Tegenaria domestica) C. anoplus , 1897 = Inermocoelotes anoplus C. arcuatus , 1984 = Draconarius arcuatus C. argenteus , Yin, Peng & Xie, 1990 = Draconarius argenteus C. armeniacus , 1978 = Draconarius aspinatus C. aspinatus , Yin, Peng & Xie, 1990 = Draconarius neixiangensis C. atratus , Yin, Peng & Xie, 1990 = Iwogumoa xinhuiensis C. baccatus , 1994 = Draconarius baronii C. baronii , 1978 = Draconarius baronii C. bicaudatus , 1976 = Tegecoelotes secundus C. bicultratus , Zhao & Wang, 1991 = Lineacoelotes bicultratus C. bidens , 1935 = Pireneitega bidens C. bifidus , 1976 = Lineacoelotes bicultratus C. bifurcatus , 2006 = Aeolocoelotes bifurcatus C. birulai , 1927 = Pireneitega luctuosa C. bituberculatus , 1990 = Draconarius bituberculatus C. brevispinus , 1996 = Inermocoelotes brevispinus C. brunneus , 1987 = Draconarius brunneus C. calcariformis , 1994 = Draconarius calcariformis C. caraftensis , 1924 = Pireneitega spinivulva C. carinatus , 1990 = Draconarius carinatus C. cavernalis , 2002 = Draconarius cavernalis C. chaiqiaoensis , 1997 = Draconarius chaiqiaoensis C. cheni , 1989 = Draconarius cheni C. cinctus , 1993 = Iwogumoa dicranata C. circinalis , 1993 = Alloclubionoides rostratus C. corasides (, 1906) = Tegecoelotes corasides C. coreanus , 1969 = Draconarius coreanus C. cornutus , 2009 = Aeolocoelotes cornutus C. cottarellii , 1978 = Pireneitega cottarellii C. csikii , 1901 = Pireneitega spinivulva C. curtus (, 1906) = Iwogumoa insidiosa C. davidi , 1963 = Draconarius davidi C. decolor , 1973 = Griseidraconarius decolor C. deltshevi , 1996 = Inermocoelotes deltshevi C. denisi , 1963 = Draconarius denisi C. dicranatus , 1990 = Iwogumoa dicranata C. digitusiformis , 1990 = Draconarius digitusiformis C. dimidiatus , 1974 = Alloclubionoides dimidiatus C. drenskii , 1990 = Inermocoelotes drenskii C. edentulus , 1998 = Leptocoelotes edentulus C. ensifer , 1998 = Iwogumoa ensifer C. erraticus , 1983 = Tegecoelotes secundus C. euini , 1976 = Alloclubionoides euini C. falciger , 1897 = Inermocoelotes falciger C. fasciatus , Yin, Peng & Xie, 1990 = Pireneitega spinivulva C. fedotovi , 1946 = Pireneitega fedotovi C. filamentaceus , 2002 = Iwogumoa filamentacea C. forficatus , 2010 = Sinocoelotes forficatus C. funiushanensis , 1991 = Lineacoelotes funiushanensis C. garibaldii , 1969 = Pireneitega garibaldii C. gasperinii , 1891 = Inermocoelotes gasperinii C. grandivulva , 1969 = Alloclubionoides grandivulvus C. guangxian , 2003 = Sinocoelotes guangxian C. guizhouensis , 2002 = Draconarius guizhouensis C. gurkha , 1976 = Draconarius gurkha C. gyirongensis , 1987 = Himalcoelotes gyirongensis C. gyriniformis , 1991 = Draconarius gyriniformis C. hamamurai , 1967 = Curticoelotes hamamurai C. hangzhouensis , 1984 = Draconarius hangzhouensis C. hengshanensis , 2003 = Draconarius hengshanensis C. himalayaensis , 2001 = Draconarius himalayaensis C. hiradoensis , 2006 = Curticoelotes hiradoensis C. huangsangensis , 1998 = Orumcekia gemata C. hui , 2003 = Draconarius hui C. huizhunesis , 1988 = Draconarius huizhunesis C. icohamatoides , 1997 = Platocoelotes icohamatoides C. ignotus (, 1906) = Tegecoelotes ignotus C. illustratus , 1990 = Iwogumoa illustrata C. impletus , 1997 = Platocoelotes impletus C. inabaensis , 1974 = Dichodactylus inabaensis C. indistinctus , 2006 = Draconarius indistinctus C. inermis (, 1855) = Stachellose Bodentrichterspinne (Inermocoelotes inermis) C. infulatus , 1990 = Draconarius infulatus C. insidiosus , 1878 = Iwogumoa insidiosa C. interunus , 1977 = Iwogumoa interuna C. involutus , 1990 = Pireneitega involuta C. iriei , 2013 = Griseidraconarius iriei C. iyoensis , 2009 = Aeolocoelotes mohrii C. japonicus , 1879 = Pireneitega luctuosa C. jiangyongensis , 1996 = Draconarius jiangyongensis C. jucundus , 1997 = Iwogumoa plancyi C. jurinitschi (, 1915) = Inermocoelotes jurinitschi C. karlinskii (, 1906) = Inermocoelotes karlinskii C. kayasanensis , 1972 = Draconarius kayasanensis C. kekenboschi , 1973 = Pireneitega garibaldii C. kimi , 1974 = Alloclubionoides dimidiatus C. kintaroi , 1983 = Curticoelotes kintaroi C. kulczynskii (, 1915) = Inermocoelotes kulczynskii C. kulianganus , 1924 = Longicoelotes kulianganus C. labiatus , 1998 = Draconarius labiatus C. lama , 1976 = Draconarius gurkha C. laoyingensis , 1997 = Spiricoelotes zonatus C. laticeps , 1936 = Tamgrinia laticeps C. latus , 2001 = Femoracoelotes latus C. liansui , 2004 = Pireneitega luctuosa C. lichuanensis , 1998 = Platocoelotes lichuanensis C. linzhiensis , 2001 = Draconarius linzhiensis C. longispinus , 1897 = Urocoras longispina C. longus , 2001 = Iwogumoa longa C. luctuosus schensiensis , 1963 = Pireneitega spinivulva C. lunatus , 1976 = Alloclubionoides lunatus C. luniformis , 1994 = Pireneitega luniformis C. lushanensis , 1997 = Prochora praticola C. lutulentus , 1990 = Draconarius lutulentus C. lyratus , 1990 = Tonsilla lyrata C. magniceps , 1936 = Draconarius magniceps C. major , 1875 = Pireneitega major C. matesianus , 1973 = Urocoras matesianus C. meniscatus , 1991 = Alloclubionoides meniscatus C. michikoae , 1977 = Tegecoelotes michikoae C. microlepidus , 1973 = Inermocoelotes microlepidus C. moellendorffi (, 1881) = Pireneitega spinivulva C. mohrii , 2009 = Aeolocoelotes mohrii C. molluscus , 1990 = Draconarius molluscus C. montivagus , 1998 = Iwogumoa montivaga C. munieri , 1880 = Urocoras munieri C. muscicapus (, 1906) = Tegecoelotes ignotus C. muscus (, 1991) = Draconarius lutulentus C. nanyuensis , 1998 = Draconarius nanyuensis C. nanyuensis , 2002 = Draconarius hengshanensis C. nariceus , 1994 = Alloclubionoides nariceus C. neglectum , 2001 = Pireneitega spinivulva C. neixiangensis , 1991 = Draconarius neixiangensis C. nicomedis , 1978 = Urocoras nicomedis C. nitidus , 2002 = Lineacoelotes nitidus C. obesus , 1875 = Pireneitega pyrenaea C. ornatus , Yin, Peng & Xie, 1990 = Draconarius ornatus C. ovatus , 1976 = Alloclubionoides ovatus C. oxyacanthus , 2013 = Curticoelotes oxyacanthus C. paikwunensis , 1993 = Alloclubionoides coreanus C. palinitropus , 1994 = Notiocoelotes palinitropus C. paradicranatus , Song & Gao, 1993 = Iwogumoa dicranata C. pengi , 1999 = Iwogumoa pengi C. penicillatus , 1990 = Draconarius penicillatus C. personatus , 1973 = Aeolocoelotes personatus C. picta , 2001 = Draconarius pictus C. plancyi , 1880 = Iwogumoa plancyi C. platnicki , 1998 = Femoracoelotes platnicki C. porus , 2017 = Sinocoelotes porus C. primus (, 1937) = Bifidocoelotes primus C. prolixus , 1990 = Draconarius prolixus C. pseudoguangxian , 2009 = Sinocoelotes pseudoguangxian C. pseudoluniformis , 1997 = Leptocoelotes pseudoluniformis C. pseudoterrestris , 1963 = Sinocoelotes pseudoterrestris C. pseudoyunnanensis , 2009 = Sinocoelotes pseudoyunnanensis C. pyrenaeus , 1870 = Pireneitega pyrenaea C. qingzangensis , 2001 = Draconarius qingzangensis C. qinlingensis , 1996 = Pireneitega spinivulva C. quadrativulvus , 1974 = Alloclubionoides quadrativulvus C. rostratus , 1993 = Alloclubionoides rostratus C. rufuloides , 1997 = Draconarius rufulus C. rufulus , 1990 = Draconarius rufulus C. sacratus , 1990 = Sinocoelotes pseudoterrestris C. saikaiensis , 2013 = Aeolocoelotes saikaiensis C. sakhalinensis , 1991 = Pireneitega luctuosa C. samaksanensis , 2002 = Alloclubionoides paikwunensis C. sanmenensis , 2002 = Robusticoelotes sanmenensis C. sanoi , 2009 = Aeolocoelotes sanoi C. satoi , 2003 = Dichodactylus satoi C. sawadai , 2009 = Curticoelotes sawadai C. schenkeli , 1978 = Draconarius schenkeli C. segestriformis (, 1820) = Pireneitega segestriformis C. senkakuensis , 2000 = Longicoelotes senkakuensis C. sherpa , 1976 = Himalcoelotes sherpa C. shuangpaiensis , 1996 = Draconarius digitusiformis C. singulatus , 1990 = Draconarius singulatus C. sinualis , 1991 = Draconarius lutulentus C. songi , 2017 = Sinocoelotes songi C. songminjae , 1969 = Iwogumoa songminjae C. spasskyi , 1946 = Pireneitega spasskyi C. spinivulva , 1880 = Pireneitega spinivulva C. stemmleri , 1978 = Draconarius stemmleri C. streptus , 1994 = Draconarius streptus C. striolatus , 1990 = Draconarius striolatus C. strophadatus , 1991 = Draconarius strophadatus C. subluctuosus , 1994 = Pireneitega taishanensis C. subtitanus , 1992 = Draconarius subtitanus C. syzygiatus , 1994 = Draconarius syzygiatus C. taishanensis , 1990 = Pireneitega taishanensis C. taoyuandong , 2004 = Iwogumoa taoyuandong C. tarumii , 1976 = Dichodactylus tarumii C. taurus , 2009 = Curticoelotes taurus C. tautispinus , 1990 = Tonsilla tautispina C. tengchihensis , 1998 = Iwogumoa tengchihensis C. terdecimus , 1978 = Alloclubionoides terdecimus C. terebratus , 1997 = Draconarius terebratus C. thailandensis , 2003 = Sinocoelotes thailandensis C. tianchiensis , 1990 = Pireneitega tianchiensis C. towaensis , 2009 = Aeolocoelotes sanoi C. triatus , 1994 = Draconarius triatus C. trifasciatus , 1991 = Draconarius trifasciatus C. triglochinatus , 1991 = Pireneitega luctuosa C. tropidosatus , 1991 = Iwogumoa songminjae C. tryblionatus , 1991 = Draconarius tryblionatus C. tumidivulva , 1980 = Hypocoelotes tumidivulva C. uenoi , 1971 = Platocoelotes uenoi C. uncinatus , 1990 = Draconarius uncinatus C. unicatus , 1977 = Aeolocoelotes unicatus C. unzenensis , 2013 = Aeolocoelotes unzenensis C. urumensis , 1989 = Spiricoelotes urumensis C. variegatus , 1990 = Tonsilla variegata C. wangi , 2001 = Draconarius hui C. wenzhouensis , 1984 = Draconarius wenzhouensis C. wudangensis , 1997 = Draconarius wudangensis C. wuermlii , 1978 = Draconarius wuermlii C. wugeshanensis , 2000 = Draconarius wugeshanensis C. xinhuiensis , 1984 = Iwogumoa xinhuiensis C. xizangensis , 1992 = Himalcoelotes xizangensis C. yaeyamensis , 1982 = Iwogumoa yaeyamensis C. yanhengmei , 2009 = Sinocoelotes yanhengmei C. yanlingensis , 2000 = Tonsilla yanlingensis C. yoshikoae , 1995 = Orumcekia gemata C. yosiianus , 1999 = Troglocoelotes yosiianus C. yunnanensis , 1963 = Sinocoelotes yunnanensis C. zonatus , 1997 = Spiricoelotes zonatus



Synonymisierte Arten 11 einstige Arten und Unterarten, die zuletzt zu den Bodentrichterspinnen zählten, wurden mit anderen Arten der Gattung synonymisiert und verloren somit ihren Artstatus. Diese Arten waren:

C. atropos anomalus , 1955 – Synonymisiert mit der Westlichen Bodentrichterspinne (C. atropos) unter Breitling, 2015. C. atropos silvestris , 1955 – Synonymisiert mit Synonymisiert mit der Westlichen Bodentrichterspinne unter Breitling, 2015. C. bucharensis (, 1969) – Synonymisiert mit C. charitonovi Spassky, 1939 unter Ovtchinnikov, 1999. C. gypsarpageus , 1991 – Synonymisiert mit Synonymisiert mit C. modestus unter Zhang, 2003. C. longimanus , 1973 – Synonymisiert mit C. anoplus unter Brignoli, 1977. C. magnidentatus , 1963 – Synonymisiert mit C. microps unter Wang & Jäger, 2007. C. pastor cooremani , 1975 – Synonymisiert mit C. pickardi unter Isaia & Pantini, 2009. C. pastor lessinensis , 1982 – Synonymisiert mit C. pickardi unter Wang, 2002. C. ruffoi , 1973 – Synonymisiert mit C. mediocris unter Brignoli, 1977. C. simoni , 1907 – Synonymisiert mit der Alpen-Bodentrichterspinne (C. solitarius) unter Breitling, 2015. C. zangherii , 1938 – Synonymisiert mit C. mediocris unter Lehtinen, 1967.



Ersetzte Homonyme Drei zuletzt zu den Bodentrichterspinnen zählende Arten hatte zuvor eine Bezeichnung, die mit denen anderer identisch war. Diese nun ersetzten Homonyme sind:

C. ovatus , 1997 = Iwogumoa pengi C. saxatilis , 1984 = Draconarius cheni C. wangi , 2001 = Draconarius hui



Nicht mehr anerkannte Arten Drei Arten zählten zuletzt zur Gattung der Bodentrichterspinnen und gelten heute als Nomen dubium. Die aufgelösten Arten sind:

C. ghigii , 1948 – Aufgelöst unter de Blauwe, 1973. C. immaculatus , 1873 – Aufgelöst unter Bristowe, 1941. C. pastor pirinicus , 1942 – 2001 endgültig aufgelöst unter Deltshev & Blagoev, zuvor 1990 von Deltshev.



Nie anerkannte Art Eine Art der Bodentrichterspinnen erfüllte bei ihrer Erstbeschreibung nicht die Voraussetzungen für einen Artstatus und gilt heute als Nomen nudum. Die Art ist:

C. corsicus , 1956 – Laut Brignoli (1983) eigentlich Cedicus flavipes, allerdings fehlt eine Beschreibung mitsamt Erklärung.



Synonymisierte Gattung Folgende Gattung wurde mit der der Bodentrichterspinnen synonymisiert:

Urobia , 1957 – Synonymisiert mit den Bodentrichterspinnen unter Lehtinen, 1967.
CC-BY-SA 3.0
mini|Weibchliche Bodentrichterspinne auf bemooster Rinde, gefunden auf Großbritannien. Die Gattung der Bodentrichterspinnen ist in Europa und Ostasien verbreitet. Als Habitate (Lebensräume) der Spinnen kommen vor allem die Unterseite von Steinen und Totholz sowie Moospolster in Frage. Daneben werden auch Streuschichten und verschiedene Spalten bewohnt. Die Westliche Bodentrichterspinne (C. atropos) und die Gewöhnliche Bodentrichterspinne (C. terrestris) beispielsweise kommen häufig in Wäldern vor.
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deuBodentrichterspinnendeu

Vernacular (common) names are the everyday names used for a species in different languages and regions. A single species may have dozens of common names worldwide. 1 name preferred.

deuBodentrichterspinnen
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Westliche Bodentrichterspinne (Coelotes atropos), Weibchen

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